Wenn Du dieses Gefühl hast... dieses Gefühl der Vertrautheit, jemanden zu kennen obwohl er doch noch so fremd ist, dieses Gefühl der Geborgenheit, an einem Ort wo Du noch nie warst, dieses Gefühl der Klarheit, obwohl alles noch im Verborgenen liegt.
Dann weißt Du, dass es gut sein muss, dass es richtig sein wird, dass es das ist was Du willst.
Wenn Du ein Gefühl hast was sich nicht beschreiben lässt, weil es keine Worte dafür gibt, so unbeschreiblich, dann ist das worauf Du dein Leben lang gewartet hast ohne es zu wissen.
Glaubst Du an Schicksal? Glaubst Du daran, dass man sich im letzten Leben schon mal getroffen hat? Glaubst Du, dass wir es in diesem Leben schaffen?
Ich glaube an Schicksal. Ich glaube, dass wir uns schon mal getroffen haben. Ich glaube auch, dass wir es schaffen. Denn dieses Gefühl welches sich nicht in Worte fassen lässt, ist ein gutes Gefühl, ein wahnsinniges Gefühl. Es zeigt mir, dass es die richtige, die beste, die einzige Entscheidung war, die ich hätte treffen können.
Ich danke Dir dafür, danke Dir für dieses Gefühl.
Sonntag, 30. September 2007
Samstag, 29. September 2007
Ein Grund zum Sterben
So viele Monate von heute an und doch so weit entfernt. Ich glaube Du weißt nicht einmal wer ich bin. So viele Monate wo es nichts zu sagen gab und ich hatte mich damit abgefunden nichts zu ändern. So lange Du da bist gibt es einen Grund zu sterben. So lange Du in meiner Nähe bist gibt es einen Grund zu weinen. Ich werde wohl niemals meinem Schicksal begegnen, werde niemals gesegnet sein mit Liebe, aber ich denke Du wirst immer ein Teil von mir sein. Ich denke ich habe mich deswegen betrunken, werde mich aber nie daran gewöhnen. So lange Du da bist gibt es einen Grund zu sterben. So lange Du in miner Nähe bist gibt es einen grund zu weinen.
Nach einiger Zeit ist da nun mal ein Grund zum weinen.
Nach einiger Zeit ist da nun mal ein Grund zum weinen.
Donnerstag, 27. September 2007
Baumschule
Man fängt etwas an, aus Neugierde, Interesse, Langeweile... Man zieht es durch, aus Ehrgeiz, Verlangen, auch aus Neugierde. Man merkt, dass die Fertigstellung einer Sache viel komplexer ist als es anfangs aussah, realisiert, dass man ein vermodertes Haus nicht komplett restaurieren kann, ohne Teile auszutauschen, zu verändern. Der moderige Geruch bleibt auch nach Wochen, Monaten, Jahren in den alten Dielen. Man lebt Tag ein Tag aus dort, verbringt sein ganzes Leben in diesem Haus, und man weiß, dass es richtig war zu restaurieren, man riecht das "Früher" noch, aber sieht das "Heute" und weiß, dass es auch am "Morgen" noch stehen wird.
Leider kann man nicht alles restaurieren, nicht alles verändern, nicht alles umkrempeln. So sehr man sich auch anstrengt, egal wen man zur Hilfe ruft, es wird immer Komplikationen geben.
Eine Beziehung ist wie ein kleiner Baum, er muss gehegt und gepflegt werden, braucht Sonne, Wasser, Nährstoffe und Liebe damit er wächst und gedeiht, damit er feste, starke Wurzeln bekommt, die tief in der Erde verankert sind, einen breiten Stamm, damit er auch beim größten Sturm stand hält. Er soll eine wunderschöne große Krone bekommen, mit dem grünsten, saftigstem Laub, was man je gesehen hat und wer weiß vielleicht nistet sich auch ein Vogelpaar ein.
Eine Baum ist wie eine Beziehung, wenn sie nicht gepflegt wird, dann wird sie morsch, bricht schon bei kleinen Böhen, kippt um, weil ihre Wurzeln nicht weit genug im Boden sind, sie sieht schlecht aus, da ihre Krone klein und dreckig ist, gelbbraune Blätter. Nicht mal mehr zum verbrennen ist es gut genug.
Ich habe Bäume gesehen, klein und niedlich, am Anfang aller Tage.
Ich habe Bäume gesehen, so groß und grün wie sie nur sein könnten.
Ich habe Bäume gesehen, krank und schwach, verletzlich.
Und ich habe schon Bäume gesehen, die waren schon tot.
Ich stehe oft vor der Frage, ob man ihnen nicht helfen kann, den Paaren die es in ihrer Beziehung zum äußersten kommen lasse, den Bäumen die krank sind.
Ich frage mich auch, ob man den jungen Verliebten Ratschläge geben sollte, dem kleinen Bäumchen Dünger.
Aber was weiß ich, was weiß das Mädchen welches vor einem totem Baum steht und ihn mit ihren Tränen gießt?!
Leider kann man nicht alles restaurieren, nicht alles verändern, nicht alles umkrempeln. So sehr man sich auch anstrengt, egal wen man zur Hilfe ruft, es wird immer Komplikationen geben.
Eine Beziehung ist wie ein kleiner Baum, er muss gehegt und gepflegt werden, braucht Sonne, Wasser, Nährstoffe und Liebe damit er wächst und gedeiht, damit er feste, starke Wurzeln bekommt, die tief in der Erde verankert sind, einen breiten Stamm, damit er auch beim größten Sturm stand hält. Er soll eine wunderschöne große Krone bekommen, mit dem grünsten, saftigstem Laub, was man je gesehen hat und wer weiß vielleicht nistet sich auch ein Vogelpaar ein.
Eine Baum ist wie eine Beziehung, wenn sie nicht gepflegt wird, dann wird sie morsch, bricht schon bei kleinen Böhen, kippt um, weil ihre Wurzeln nicht weit genug im Boden sind, sie sieht schlecht aus, da ihre Krone klein und dreckig ist, gelbbraune Blätter. Nicht mal mehr zum verbrennen ist es gut genug.
Ich habe Bäume gesehen, klein und niedlich, am Anfang aller Tage.
Ich habe Bäume gesehen, so groß und grün wie sie nur sein könnten.
Ich habe Bäume gesehen, krank und schwach, verletzlich.
Und ich habe schon Bäume gesehen, die waren schon tot.
Ich stehe oft vor der Frage, ob man ihnen nicht helfen kann, den Paaren die es in ihrer Beziehung zum äußersten kommen lasse, den Bäumen die krank sind.
Ich frage mich auch, ob man den jungen Verliebten Ratschläge geben sollte, dem kleinen Bäumchen Dünger.
Aber was weiß ich, was weiß das Mädchen welches vor einem totem Baum steht und ihn mit ihren Tränen gießt?!
Dienstag, 25. September 2007
Little Miss Sunshine
Kann man derart fasziniert von etwas bzw. jemanden sein, dass man alles um sich herum vergisst, vernachlässigt, einfach nichts mehr wahrnimmt außer jene Sekunde der Faszination? Was wenn es nicht nur eine Sekunde ist, was wenn so ein angeblicher "Augenblick" länger andauert, sagen wir Minuten, Stunden, Tage... Wenn man so verzaubert von einer Idee ist, dass man sich selbst darin verliert, mit leeren Versprechen und viel zu unrealistischen Erwartungen, Hoffnungen. Das ist das Thema was mich seit geraumer Zeit beschäftigt, mich betrifft, an mir zerrt und mir den Schlaf raubt. Geplagt von Kopfschmerzen sitz ich rum, versuche mich auf triviale Dinge zu konzentrieren aber es gelingt nicht, will nicht. Sollte man darüber nachdenken alles, oder auch jene hinter sich zu lassen, welche einem selbst so viel Kraft gaben aber heute nur noch an dir hängen wie Parasiten? Ist es wirklich wert das Risiko einzugehen alles zu verlieren nur um diese Faszination genießen zu drüfen, den Moment voll und ganz, bis ins aller letzte auszukosten? Ich weiß es nicht, wenn ich es wüsste, dann würde ich Sachen schreiben wie "Leute habt ihr schon mal über ... nachgedacht? Ich würde das so-und-so klären!" Aber das tue ich nicht, ich sitze hier als verzweifeltes Mädchen, junge Frau und frage mich fast ununterbrochen nur das eine: Gehen oder bleiben. Gehen und die Faszination genießen, es mit würdigen Leuten teilen, die verstehen wieso ich so besorgt bin? Bleiben und mir selbst die Frage stellen ob es die richtige Entscheidung war, wo ich doch noch so jung bin? Ich weiß nicht was schwerer ist, einen Neuanfang starten und versuchen das Leben so zu leben wie man es schon immer wollte, es zu genießen, es auszukosten oder an alten Gewohnheiten festzuhalten, sich dem Druck des Alltags fügen. Ich weiß jetzt schon, dass ich letzteres niemals lange aushalten werde, somit habe ich wohl grade für mich eine Antwort gefunden.
Was mir diese Flausen in den kopf gesetzt hat? Ein kleines Mädchen, die little miss sunshine. Und ich bin froh darüber erkannt zu haben, dass das Leben, mein Leben, mir noch viel mehr zu bieten hat als den lieben öden Alltag.
Was mir diese Flausen in den kopf gesetzt hat? Ein kleines Mädchen, die little miss sunshine. Und ich bin froh darüber erkannt zu haben, dass das Leben, mein Leben, mir noch viel mehr zu bieten hat als den lieben öden Alltag.
Abonnieren
Posts (Atom)