Donnerstag, 10. Juni 2010

Hey Who Is This? And Where Was He All Those Crazy Years?

Es ist vielleicht 4 Monate her als ich den Tag im Kalender markierte, als ich Dich zum ersten Mal sah.
Ich hatte total den Faden verloren als ich den Raum betrat, denn ich sah nen Typen der echt scharf war, doch dann sah ich Dich und Dir ging es genauso.
Ich wollte nackt neben Dir aufwachen und den Tag damit verbringen Deinen Körper zu küssen.


Ich war vor ungefähr 3 Monaten am höchsten Punkt der Welt als ich im Kalender drei Kreuze machte.
Ich war betrunken genug Dich anzusprechen.
Ich habe total den Faden verloren als Dein Blick meinen traf.
Ich sagte Dir wie toll Du bist und wie hübsch Du wärst, dann gab ich Dir meine Nummer und Du mir Deine.
Kurz bevor ich ging warnte ich Dich: "Sei Dir sicher, bald werd' ich Dir ganz schön auf die Nerven gehen!" und Du sagtest: "Bitte nerv mich ruhig!"


Ich hab zweimal versucht Dich anzurufen... es ist so ein verdammter Kampf nicht die ganze Zeit an Dich zu denken, während ich hier alleine rumsitze und auf Deinen Anruf warte.

Sonntag, 16. Mai 2010

Meine Zweifel halten mich am Leben

Ich hab versucht die zu sein die jeder liebt.
Wo hat mich das hingebracht?
Ich reiße michselbst in Stücke nur um zu beweisen dass ich jemand bin der ich nie sein werde.
Und nun machen mich all' diese hässlichen Narben aus.

Bitte hilf mir! Kann nicht irgendjemand schnell vorbei kommen?
Ich glaube ich verlier den Boden unter den Füßen.
Es tut mir leid, dass ich das geerbt habe, von einem Fremden den ich niemals vermissen werde.
Ich bin krank.

Mein "Vater" zeigte mir aus erster Hand was es heißt sich zu entfesseln: Gib auf und renn davon.
Ich wünschte ich könnte dieses dreckige Blut in mir rauslassen.
Aber ich hätte wohl immer noch zu viel von ihm.
Ich verfluche diese Ähnlichkeiten, Tag für Tag.

Hier ist meine ganz eigene Familientradition: Folge den Fußspuren bis zur Abhängigkeit.
Ist da nun irgendwann ein Weg wie ich meinen Frieden finden kann?
Wieso sollte ich immer nur meinen Schmerz betäuben?
Ist das mein Schicksal?
Scheint als würde Deine einzige Tochter ihren eigenen Weg nicht finden können.

Also "Vater" wo zur Hölle bist Du gerade?
Ich denke dass Du stolz wärst, ....
Deine Tochter die so unglücklich ist fällt direkt neben den Stamm.

Mittwoch, 14. April 2010

Verloren Und Doch Gefunden

Ich hab 'ne echt gesellschaftsfeindliche Angewohnheit und Du denkst wohlmöglich, dass ich nicht von dieser Welt bin.
Vielleicht hast Du recht und ich bin zu früh hier, aber nur deinetwegen.
Ich nehm Dich nicht für selbstverständlich, denn es ist nicht das was ich geplant habe.
Aber wieso benehme ich mich so wie ich's tue... wie ein Idiot?

Mein Sehvermögen wird durch das grelle Sonnenlicht behindert, aber das ist okay, denn es fühlt sich wirklich gut an einfach nur neben Dir zu stehen.
Wenn alles was Du zu mir sagtest wahr ist, dann weiß ich was es braucht um daraus ein richtig großes Ding zumachen.
Aber wieso kann ich Dir nicht das sagen was ich fühle?

Ich kann nicht mehr so durch's Leben gehen und die Menschen täuschen.
Ich weiß nicht mehr an was ich glaube, aber ich weiß an was ich glauben sollte.
Das läuft auf nichts hinaus... wieso also sollte ich mich damit rumplagen?
Wenn ich bei Dir bin, bin ich nur noch halb so kuhl wie ich immer tue.
Ich war zu verloren, als dass Du mich hättest finden können... verbraucht wie die frühen neunziger.
Aber Du, ... nur Du... kannst mich wieder auf die Erde zurück holen.

Montag, 5. April 2010

Fin

Es hat den Anschein als würden diese zwei Wochen alles nachholen wollen, was ich den letzten zwei Jahren verpasst habe. Ich muss zu geben, dass ich zeitweise kurzfristig überfordert bin, aber dennoch macht es mich wohl glücklich, denn ich hatte seit geraumer Zeit weder diese negativen Gefühle die sich sonst in mir aufgestaut haben und mich von jetzt auf gleich zum explodieren brachten, noch bin ich irgendwie traurig. Eigentlich ist es in mir recht leer, aber warm.
Ich denke auch, dass ich weiß wie dieses Gefühl heißt: Zufriedenheit.

Ich kann die letzten zwei Jahre nicht als verschwendete Zeit ansehen, da ich stets der Überzeugung bin, dass ich heute nicht da wäre ohne diese zwei Jahre, aber ich wünschte es wäre etwas anders verlaufen.
Man kann sich viel vornehmen. Kann sich versprechen, dass man es diesmal besser macht, kann sagen, dass man nichts überstürzt und so weiter. Aber ich sage einfach, dass ich es auf mich zukommen lasse und das man es ja versuchen könnte.
Wenn man immer auf der Überholspur war ist es wahrscheinlich etwas schwerer bei mäßigem Tempo vorran zukommen, aber so komme ich jedenfalls heil und sicher vom Fleck.

Die letzten zwei Jahre fühlte ich mich jeden Tag so einsam und verloren.
Die letzte Woche fühlte ich mich jeden Tag wie ein Teil von etwas.
Ich kann ehrlich sagen, dass ich mich nicht mal anstrengen musste, ich war einfach da und ich war einfach ich und ich war einfach glücklich.
Es ist als wär eine schwere Last von mir genommen worden und nun kann ich unbeschwert und frei durch mein Leben tanzen.
Ich hatte zwar keine Sekunde lang gezweifelt, dass ich dies ewig lange alleine tun müsste, aber ich hätte auch nie erwartet, dass es so einfach ist jemanden zu finden, der mit mir tanzt.
Ich weiß nicht wie lange, ob nur bis zum Ende des Liedes, bis zum Ende des Albums oder meiner Musiksamlung... aber ich weiß, dass ich es genieße und dass ich das jetzt wirklich brauche.


Wahrscheinlich wurde ich jetzt einfach von allem befreit:

* Von meinem Leid, welches sich über diese Zeit von Tag zu Tag änger um meinen Hals schnürte.

* Von meinem Drang nach Aufmerksamkeit, der sich immer mehr zuspitze und mich zu ruinieren drohte.

* Von meiner Suche nach Zuwendung, die aus mir etwas gemacht hatte, was ich nie sein wollte und die mich dazu gebracht hat Menschen zu verletzen, die nicht verletzt werden sollten.


Ich habe schon lange nicht mehr so ruhig und ausgeglichen geschlafen und ob man es glaubt oder nicht, diese Lethargie hat sich von heut auf morgen aus dem Staub gemacht.
Und das beste an der ganzen Geschichte ist, dass es mir so viele Menschen ansehen und sich mit mir freuen.
Jetzt gilt es nur noch das nächste viertel Jahr zu überstehen. Ich hoffe ich bekomme noch einen kleinen Aufwind was meine berufliche Zukunft angeht, denn dann wäre mein Salat Leben Suprise perfekt... es wäre so zu sagen das French Dressing.

Dienstag, 30. März 2010

Help Is On The Way

Heute hat es Gewittert... das verrückte an der Sache war, dass ich das Gefühl hatte, dass es meine Schuld war. Nicht weil ich wütemd war, sondern... hm wie hab ich mich denn Gefühlt, ich will nicht sagen verlassen, aber unausgefüllt.
Dennoch war heute mal ein super schöner Tag, einer der wenigen die ich schon so lange nicht hatte.
Ich musste an einem Dienstag nicht mal warten das es Freitag wird, ich musste rein gar nichts tun außer ich selbst sein.
Es ist schön in den Arm genommen und mit einem "willkommen zurück" begrüßt zu werden.
An Tagen wie heute denke ich, dass Jonathan sich geirrt hat und dass das Leben durch kleine Dinge hammer geil werden kann... und das bedeutet, dass ich nicht für immer und ewig unglücklich sein muss.
Ich darf - wenn ich möchte - mein Leben leben und genießen.
Danke für die Erkenntnis des Tages.

Mir tut es für alle leidenden Beteiligten aufrichtig leid, ... und das meine ich ehrlich... aber how much longer can this drama afford to run?!

Freitag, 26. März 2010

Friendship > Goes To > Trash

Wieder einmal Freitag.
Wieder einmal beginnt der Abend eher bitter als klebrig süß.
Es macht mich traurig, denn ich mag es lieber cremig wie Sahne, fluffig wie Mousse au Chocolat, flüssig glänzend wie Honig und scharf wie Chilli.
Alles in allem wäre mein perfekter Abend die abgefahrenste Milka-Schokolade, die Kraft Foods je designed hätte.
Doch stattdessen entwickelt sich alles zu einem billigen Abklatsch von einer eher mittelmäßig-schlechten Vorabend-Soap.
Der Frühling ist endgültig da und kann sich auch durch ein paar aufgebauschte Regenwolken nicht vertreiben lassen, aber meine Laune ist wie ein zerbrechliches, schwaches, kleines, hilfsbedürftiges Baby.
Eine falsche, ungeschickte Berührung und sie ist tot.

Denkt ihr, ich bin zu empfindlich oder neige zu Übertreibungen?
Hm, also ich weiß ja nicht, ich weiß nur wie ich ticke und wie ich fühle.

Es ist schrecklich wie manche Narben heute noch weh tun und wie man doch abhärtet, wenn ähnliche Situationen heute genauso wieder auftreten. Doch ich bin noch längst nicht so stark, dass ich das mal eben so wegstecken kann.
Viel zu oft wird man enttäuscht und das nimmt einem jegliche Hoffnung, jeden, den noch so kleinsten Funken... einfach ausgetreten, ein ums andere Mal.
Das frustriert mich.
Wenn es vor einigen Wochen nicht der eine war, so ist es diese Woche der andere, der meine schwache Laune zerbricht. Und ich darf sie zusammen fegen und in den Müll bringen.
Das der Mensch im eigentlichen eher dazu neigt Mitmenschen zuenttäuschen ist mir durchaus bekannt, doch tut es am meisten und döllsten bei denen weh, die man gern hat.
Was soll ich daraus denn lernen? Nie wieder jemand so gern zu haben, dass er mich nicht enttäuschen kann? Nie wieder etwas erwarten zu können?
Ich kann das nicht hinnehmen - so bin ich nicht - aber wieso wird ausgerechnet das von mir erwartet? Und wieso darf man Erwartungen an mich stellen, wenn ich es im Gegenzug nicht tun darf bzw. wenn ich es doch tue, wieso darf man die Enttäuschung dann rechtfertigen?

Vielleicht musste ich diese Woche einfach schon zu viel runterschlucken, dass es für das Ende der Woche nicht mehr reicht.
Mag sein, dass ich überreagiere aber Verrat ist nie schön anzusehen, egal aus welcher Perspektive.
Erschreckend leicht sieht es aus, wenn manche Menschen ihre Freundschaften wegschmeißen, ich wünscht' ich könnt' das auch.
Doch statt ebenfalls leichtfüßig hinter anderen und ihren Launen und Erwartungen hinterherzutreten, versuche ich einen Flugzeugabsturz zu vermeiden, denn einmal aus den Augen verloren ist einmal zu viel und zweites Mal muss dann ganz gewiss nicht sein.
Doch anscheinend bin ich die einzige die das so sieht und wirklich, wirklich, wirklich, wirklich aus ihren Fehlern gelernt hat.
Traurig aber wahr - ich weiß die Antwort schon, bin aber viel zu feige es für eine vollendete Tatsache zu halten.
Schicht im Schacht.
Wiedereinmal erstaunlich wie es mir bei Freundschaften tausend mal mehr ausmacht als bei jeder bisher geführten Beziehung.
Aber es ist wie ich schon immer sagte: Freunde sind die Familie die wir uns aussuchen können.
Und wer ist nicht am Boden zerstört, wenn ein geliebtes Familienmitglied geht.

Es fällt mir so schwer nichts zu erwarten, es fällt mir schwer nicht immer wieder einen Funken Hoffnung aufkommen zu lassen, es fällt mir schwer einzusehen, dass nichts leichter wird je älter ich werde.
Handy an > Telefonbuch > Kontaktsuchen > Nummer löschen > Sind Sie Sicher > Nein.
Scheiße, wieder nicht geschafft und das wird gerechtfertigt mit Gedanken wie "Na vielleicht wird's ja wieder" oder "Wenn auf einmal sein Haus abfackelt, wer sagt ihm denn bescheid".
Ich bin mir nicht sicher ob ich irgendwann stark genug sein werde um aus diesem kleinen bekackten nein ein ja zu machen, aber noch bin ich es nicht.
Aber vielleicht ist es auch gerade dass was mich ausmacht, was mich davon abhält eine verbitterter, hoffnungsloser Jemand zu werden, der einsam und allein verkümmert.

Meine Aura wird wohl auf ewig schwarz bleiben... aber jetzt weiß ich, dass es nicht an all' den negativen Gedanken und Gefühlen liegt, sondern an den Eigenschaften von mir, die ich noch nicht kenne, ergründet und beschrieben habe.
Und wer weiß, vielleicht hab ich ja auch irgendwann eine schöne Farbe und die strahlt denn bestimmt über all' die anderen hinweg.

Donnerstag, 11. März 2010

Dedication. Alcoholic. Needy. Insecure.

Tut mir leid, ich bin zu spät, ich musste noch meine Leber verderben.
Ich konnte nicht warten... die Sonne war viel zu lange auf heute.
Ich kann nicht gradeaus sehen, aber die zwei von Dir sehen furchtbar hübsch aus.
Du bist so scheiße schön!
Und ich konnte nicht warten... ich bin schon viel zu lange wach heute.
Ist es stark genug wenn ich den kochenden Whisky verbrenne?
Ich bin nur müde genug - wenn ich meine Augen schließe, schlafe ich tagelang durch.

Du hast mir ein Grab geschaufelt, wie nett von Dir.
Ich habe es mit Blut, Schweiß und Tränen gefüllt und Du hast mir einen Anker um den Hals gehängt, zu schwer um mich vom Fleck zu bewegen.
Wo ist mein Glas Bacardi?
Ich ertrage diese düstere Realität ohne Dich einfach nicht.
Ich weiß, dass Du Dir wünscht ich wäre tot. Ich weiß das so genau, weil Du es mir letztes Wochenende gesagt hast.
Der Frühling fühlte sich noch nie kälter an.
Ich fühlte mich noch nie kälter.

Montag, 8. März 2010

Wer Kriecht Kann Nicht Stolpern

Heute wäre neben einer Massur und einer Rasage noch ein dickes, fettes SORRY angebracht.
Mit Schamanz kommt man weiter...
Doch wenn man nicht die Chance hat sich zu entschuldigen, auf die Knie zu gehen und so lange zu weinen und zu betteln, bis einem vergeben wird, dann muss man sich wohl zwangsläufig mit der unbequemen Tatsache abfinden, dass man einfach abzuwarten hat.
Mit Ungeduld bestraft sich zehnfach Ungeduld. Man will das Ziel heranziehen und entfernt es nur.
So ist das wohl im Leben und deshalb halte ich es für das Beste mich still und heimlich in eine Ecke zu verziehen, wie ich es von anderen dermaßen verabscheue.
In dieser Ecke werde ich dann so lange warten bis mir endlich das Wort erteilt wird.
Das ist wohl eines der wenigen Dinge die jemand wie ich lernen muss, mal die Klappe halten, wenn es notwendig ist und die Zeit auch mal arbeiten lassen... denn es gibt anscheinend Angelegenheiten in unserer Welt die weder von jetzt auf gleich, noch von heut auf morgen funktionieren wollen, können oder sollen.
Ist für mich zwar eher anstrengend, weil ich eine von den Personen bin, die immer alles sofort wissen wollen, haben müssen oder sie drehen vollends durch.
Tja Pech gehabt, damit bin ich diesmal wohl volle Möhre gegen die Wand gelaufen.
Doch die erste Nacht am Galgen ist die schlimmste.

Zum Glück bin ich grad beim Thema vergeben und vergessen und ich muss zugeben, dass mir schon desöfteren vergeben werden und ich desöfteren vergessen musste.
Aber irgendwie ist das alles nicht das selbe.
Wenn ich an meine verruchte Jugend zurück denke, war alles viel einfacher. Man hat sich weder um irgendwas den Kopf zerbrochen, noch wurde man Ewigkeiten hingehalten.
Mein größter Streit war mit meinem besten Freund und selbst der hat sich dazu herabgelassen jemanden wie mir noch eine Chance zu geben.
Der Weg in die Hölle ist mit Nonnen gepflastert, heißt es - meiner anscheinend mit Engeln.
Doch selbst bzw. gerade wenn ich daran zurück denke, wird mir umso unklarer wie sich einige Menschen über mich so eschoffieren können.
Mir fehlt es wohl etwas an Einsicht wenn ich nicht ganz genau verstehe, wieso die Leute über meine Ansichten den Kopf schütteln und wohl noch mehr über meine Verhaltensweisen...
Leider, leider haben diese Leute nicht die leisteste Ahnung von mir und in meinen Augen kein Recht dazu sich eine Meinung darüber zu bilden (und nein, ich verbiete keine Meinungen, falls sich jetzt wieder jemand darüber auslassen möchte).

Menschen die zu der Sorte ich-habe-keine-Ahnung-von-Saso-aber-ich-mach-mir-trotzdem-mal-ne-Meinung gehören für mich zu den typischen RTL-Guckern und BILD-Lesern.
Im deren Leben ist alles easy verlaufen und wirklich was riskiert haben die auch nicht.
Ich möchte das nicht mal mit 0815 abtun,... ich schüttel nur ganz still und heimlich nur den Kopf darüber.
Ich kann nachvollziehen, dass es in der Natur des Menschen liegt alles gleich in Schubladen stecken zu wollen, aber man sollte nicht von Freunden sprechen, wenn man sich nicht die Mühe macht mal an der Oberfläche zu kratzen.
Ich gebe zu, dass ich gar nicht möchte, dass jeder Hans und Franz an meiner Oberfläche kratzt, aber dann sollen Hans und Franz auch ihr Pseudointeresse sein lassen und sich ihren Rücksack nehmen und dorthin wandern wo der Pfeffer wächst, denn Pseudobekanntschaften habe ich nicht nötig und schon satt gehabt, da war ich nicht mal dreizehn.
Für mich sind Freunde die Familie die ich mir selbst aussuchen kann und eine Familie sollte hinter einem stehen, einen verstehen und für einen da sein.
Das hat zwar mit dem ersten Absatz meines Blogs nichts zu tun, aber ist in diesem Falle trotzdem wichtig zu sagen.

Naja und für die Leute die regelmäßig meinen Blog-Lesen: Ab morgen kommen wieder gewohnte Sache, das Wochenende war nur ziemlich anstrengend, also habt Verständnis! ;)

Samstag, 6. März 2010

Drowsy. Assuage. Nude. Indulge.

Die Hoffnung ist tot, die Enttäuschung riesig.
Wie man sich so in Menschen täuschen kann ist mir ein Rätsel.
Traurig und ernüchternd.

Es ist immer wieder schade, wenn Menschen durch ihre Liebe und Versessenheit auf eine Beziehung Freundschaften gefährden oder ruinieren.
Noch mehr wurmt mich, dass man in manchem Fällen nicht einmal die Chance hat eine Freundschaft aufzubauen, die das eventuell durchstehen könnte.
Und alles nur, weil Mann durch die Brille der Ignoranz sieht und zwanghafft seine Bedürfnisse befriedigt haben möchte.

Ich bin es leid, ich hab es satt.
Die Liebe scheint das größte Arschloch von allen Gefühlen zu sein.
Wo man auch hinsieht schaut sie einem höhnisch lachend ins Gesicht und spuckt einem vor die Füße.
Sie ist eine arrogante Drecksau, von allen heiß begehrt und niemand will sein Leben ohne sie verbringen.
Wenn man von allen so geliebt wird wie die Liebe, dann wird man zwangsläufig zum Arschloch und taucht unangemessener Weise nur von Zeit zu Zeit auf einem riesigen Event auf um ein bisschen Werbung für sich zu machen.
Sie spielt mit uns - wir verlieben uns - und dann verpisst sie sich wieder und wir bleiben verwirrt und einsam zurück.

Irgendwann ist man dann so abgebrüht, dass es einem selbst nicht mehr viel ausmacht andere zu verletzen.
Das ist äußerst deprimierend, denn die Liebe lässt einen abstumpfen.
Wenn man sooft von ihr verarscht wurde, hat man sicherlich keine Lust mehr, dass es ein weiteres Mal passiert.

Freitag, 5. März 2010

A Lesson Lived Is A Lesson Learned

Ich bin so aufgeregt, dass mein Magen total verrückt spielt.
Ich hör mein absolutes Lieblingslied, weil es mich an die schönste Zeit meines Lebens erinnert.
Oder besser meines jetzigen Lebens.
Ich weiß, dass Zeit vergänglich ist und vielleicht ist ja alles in diesem Moment schon gegessen, aber ich erhalte mir momentan noch die Illusion.

Das ist manchmal alles was wir tun können...

Wer kennt das nicht, verliebte Frauen und der Kerl der sie nur dann anruft, wenn er mit ich vögeln will und sie traut sich nicht ihn auzurufen. Schon mal überlegt warum? Weil sie sich die Illusion wahrt, denn sie hat wahrscheinlich ziemlich große Angst vor dem was kommt, wenn der Typ tatsächlich ans Telefon geht.
Oder Männer die rumposen und rumprollen "Na klar könnt ich die Alte klar machen" gehen aber nie zu ihr und fragen sie, weil sie es angeblich nicht nötig haben?
Die haben Angst, Angst davon eine Abfuhr zubekommen aber noch viel mehr Angst davon, dass sie ja sagt und sie sich in das hübsche, schüchtern guckende Mädchen verlieben.
Seine Illusion aber wird immer bleiben,... er hätte sie klar machen können, wenn er nur gewollt hätte.

Es geht in unserer Welt nur darum den Schein zu wahren und die Illusionen aufrecht zu halten.
Mädchen stürzen sich in Fickbeziehungen und Kerle sind beziehungsfeige - dabei wollen beide genau das selbe, aber keiner kann es zugeben.
Mädchen dürfen keine Schwäche und Verliebtheit mehr zeigen, das engt die Typen die sie vögeln ein.
Männer die auf die Vorstellung stehen mit Frau und Kind im eigenen Haus zu wohnen, gelten nicht mehr als ganzer Kerl, weder vor ihren Kumpels, noch vor den Weibern.

Irre Welt und immer komplizierter. Heute ist es zu früh sich mit 20 oder 23 zu binden, damals taten sie es mit 14 und in Zukunft wird man wohl erst mit 30 seinen Partner für's Leben finden, falls sowas heut zu Tage noch extistiert.

Dienstag, 2. März 2010

Bad, Bad Monkey

Wieder wurde aus einem Fünkchen Hoffnung ein riesiges Buschfeuer und dieses Feuer hat die Mauern meines Hauses bis unters Dach abgebrannt.
Yeah Baby, großes Kino und das Mädchen welches nicht mal überrascht ist sagt was... ?!
Wie unentschlossen kann man denn sein - schließlich sollte man meinen es ginge um eine große Sache. Eine große Sache die schon so lange so ermüdend ist.
Lohnt es sich noch zu kämpfen oder überhaupt nur einen Finger zu rühren?
Abwarten und Tee trinken lautet die Wiese oder war es doch sworn to fight and die?
Ich kann es euch nicht sagen, weil ich es nicht weiß - denn wie sollte ich diese Entscheidung auch fällen können ohne einen blassen Schimmer von dem zu haben was wirklich abgeht?
Merkt ihr's? MERKT IHR'S?
Ich fang wieder an eine sinnlose - für immer unbeantwortete - Frage nach der anderen zu stellen. Nein das will ich nicht, ich hasse Fragen, ich habe Fragen satt.
Mich fragt doch auch nie jemand wie es mir geht, wie ich dazu stehe und wie ich das regeln würde.
Alles was die anderen können ist weg laufen,... so schnell sie können und dann verkriechen sie sich in die dunkelste Ecke die sie finden können und kommen nach ein paar Tagen wieder hervor und tun so als sei nichts gewesen.
Aber nicht mit mir. Ich hab auf solche Spielchen keine Lust mehr.
Ich verlange ja nicht mal, dass alle Menschen so offen und direkt sind wie ich, aber ein bisschen weniger Verschwiegenheit wär doch ganz schön und vor allem anderen auch angebracht.
Look at me - what do you have to say?!
Einige Menschen können ja mit der wenn-ich-nichts-sag-dann-kann-mir-nichts-passieren Schiene ganz gut fahren, aber bei mir zieht die Scheiße nicht.
Die Leute die verarscht wurden und nur die Achseln zucken und wayne sagen, aber innerlich so verletzt sind und die Leute die Mist unmoralische Dinge tun oder tun wollen und genau wissen dass sie damit dritte voll eins reinwürgen würden und vor denen noch so tun als wäre alles save und die Leute die von etwas so bedrückt sind, dass es sie auffrisst aber gute Miene zum bösen Spiel bzw. Gefühl machen.
ARSCHLECKEN!
Ich will hier nicht Fräulein Moral spielen oder mit dem Finger auf solche Menschen zeigen, doch ich wünschte sie wären etwas offener mit dem was sie fühlen und denken.
Und solche Leute bringen mich dazu fast alles hinzuschmeißen, weil sie damit nicht klar kommen wie ich wirklich ticke und denke und fühle oder weil sie sich hintergangen fühlen weil ich nichts gesagt habe, obwohl meine Gedanken und Gefühle für JEDEN Menschen auf dieser Welt zugänglich sind.
Ich soll sprechen und sagen was ich habe, aber sie dürfen schweigen? (Ja, ich weiß Frage... bla bla!) Wieso zum Teufel sollte ich das, mal wieder typische scheiß Doppelmoral.
Schön die Schnauze halten und jedes Wort mühsam aus sich rauspressen lassen wie bei einer vertrockneten Rosine aber im Gegenzug von mir verlagen, dass ich lossprudel wie ein Wasserfall.
Tz... ich kann darüber nur den Kopf schütteln.
Und bevor wieder irgendjemand vor mir steht und mit hoch erhobendem Zeigefinger vor mir steht und "Du-Du-Du" sagt, sage ich es mal so direkt wie es mir möglich ist um meinen Blog nicht die Würde zu nehmen...

In diesem Fall geht es um die Allgemeinheit und um die nicht-Allgemeinheit.
Im allgemeinen kotzen mich diese Menschen an, weil sie sich und mir (bzw anderen) die zwischenmenschliche Beziehung unnötig erschweren, das nervt.
Und im nicht-allgemeinen kotzen mich diese Menschen an, weil sie einfach keine Ahnung von mir haben - so kommt es mir jedenfalls vor - denn nur weil ich schreibe ich läge im grünen Grass, heißt es noch lange nicht, dass der Schnee geschmolzen ist?!

Montag, 1. März 2010

Accidentally On Purpose

Heute Nacht werde ich lang genug wach bleiben um endlich mit dem Atmen aufhören zu können und ich frage mich wie lange es dauert bevor ich aufgebe und betrunken unter dem Nachthimmel umher wanke.
Ich lege mich auf den Berg, feuchtes grünes Gras unter mir und blau schwarze Nacht über mir.
Ich trage so eine schwere Last mit mir herum, denn ich kann mich noch genau an den Tag erinnern als Du sagtest, dass Du wahrscheinlich durchdrehst, wenn Du noch eine Minute länger mit mir verbringen musst und ich frage mich ob noch eine weitere Minute Dich jetzt umbringen würde.
Ich höre lieber auf, bevor ich zu viel sage.
Jetzt bin ich alleine und im Moment geht's aber morgen wird wahrscheinlich trotzdem nicht kommen, wenn ich es nicht sein lasse.
Vergiss bitte nie die Morgende die wir zusammen verbracht haben, wie wir an die leeren Wände gestarrt haben und über das nachdachten, worauf es wirklich ankommt.
Ich weiß nicht recht, aber es scheint als würde ich versuchen Dich gehen zu lassen.
Aber ich kann die Schlinge um meinen Hals nicht lösen.
Und ich versuche Dich wissen zu lassen, dass ich das aus freien Stücken tue, für mich.
Bitte vergiss nie, dass ich Dir all' diese Briefe gewidmet habe, auch die ohne Worte.

Samstag, 27. Februar 2010

Der Himmel Ist Blau

Der Anfang meines Lebens war zwar nicht erst gestern, jedoch fühlt es sich manchmal so an.
Immer wenn ich einen guten Abend hatte merke ich wie trostlos und öde die restlichen Tage sind.
Ebenso ergeht es mir wenn ich manche Menschen längere Zeit nicht gesehen habe.
Dann klopft meine neue Freundin Neid an die Tür und lugt um die Ecke. Wie oft hab ich schon versucht sie wegzuschicken - auf dem selben schnellen Weg auf dem sie gekommen ist. Aber ich kann nicht.
Wieso muss mir mein Leben neben dem der anderen immer so sinnlos und eintönig vorkommen?
Wäre es eventuell möglich, dass sich was ändert, so dass auch mal jemand neidisch auf mich ist?
Genauso ist es mit meiner verpönten Sichtweise über die Liebe...
Ich bin neidisch auf die Menschen, die es schaffen sich für einen Menschen zu entscheiden und mit 100 Prozent ihres Herzens dabei sind.
Ich habe das Gefühl, dass ich so viel Liebe in mir und zu viele Bedürfnisse habe, als dass ein Mensch alleine ausreichen könnte.
Manchmal sehne ich mich so sehr danach keine Monogamebeziehung führen zu müssen, doch wer spielt da schon mit, denn alle Interessenten eifersüchteln miteinander und jeder ist gierig auf das leckere Stück Torte was sie Saso nennen.
In der Hinsicht bin ich nicht zubemittleiden, nicht viele Menschen können mit einem Blick jemanden den Kopf verdrehen.
Vielleicht eine Geisha - oder eben eine Saso.
Doch wie könnte ich so viele Menschen nur glücklich machen, wenn ich mich doch immer nur einem widmen kann und hingeben darf?
Vor allem wie kann ich mich glücklich machen, wenn ich mich wie ein Vogel im goldenen Käfig fühle?
Vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu verwöhnt und von dem Gedanken bessen alles bekommen zu können und es dann auch besitzen zu müssen.
Vielleicht spiele ich einfach zu gern mit dem Feuer und im Endeffekt würde ich wohl mit Stolz auf kleine Brandnarben blicken, die mich ewig daran erinnern werden wie viel Spaß ich haben kann.
Doch ich muss aufpassen, dass die anderen kein Feuer fangen, denn die Gefühle derer zu verletzen die mich so glücklich machen würde mir das Herz brechen.

Donnerstag, 25. Februar 2010

I'm Far Too Tired To Fall To Sleep

Morgen ist es soweit, der lang ersehnte Tag ist endlich da.
Ich seh Dich wieder und mir ist gar nicht wohl dabei.
Ich hab Dir während der letzten Monate Postkarten und Briefe geschickt, doch nie kam eine Antwort von Dir.
Ich saß jeden Abend am Fenster und habe beobachtet wie sich ein blauer Schleier über den Tag legte und es Nacht wurde, aber es ist nicht das selbe ohne Dich.
Du fehlst mir so.
Es ist nicht so sehr die Stille oder das allein sein, denn wenn ich an Dich denke fühl ich mich nicht ganz so allein, aber wenn ich zum Himmel blicke und all die Sterne sehe die mich an Dich erinnern werd ich dann doch immer so melancholisch.
Die letzten Nächte habe ich mich sooft gefragt, was ich falsch mache und was der Grund sein könnte, weswegen Du Dich nie bei mir meldest.
Jetzt weiß ich, dass Du morgen in der Stadt bist und wir uns wohl über den Weg laufen werden, doch was werde ich sagen und wie wirst Du reagieren?
Ein nettes Wort, Dein lächeln, eine Dose gute Laune und ein Glas Whisky würden reichen und ich könnte den Himmel fühlen und würde mich wieder lebendig fühlen.
Wirst Du mit mir tanzen? Ich kann mich noch an die Nächte erinnern, als Dein Herzschlag schneller wurde wenn Du mich tanzen gesehen hast.
Wirst Du mich im Arm halten? Ich weiß noch, dass wir uns Nächte lang nicht los lassen konnten.
Wirst Du mir einen letzten Kuss geben? Denn das letzte an was ich mich errinern möchte sind Deine Lippen auf meinen.
Ich werd wohl den heutigen Abend damit verbringen auf dem Teppich im Mondschein zu liegen und jedesmal wenn ich blinzel werde ich an Dich denken.
Und wenn ich eine Sternschnuppe sehe, werde ich mir wünschen, dass der morgige Abend niemals vorbei geht.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Desire. Awkward. Nasty. Insomnia.


Willkommen zurück Winter, wieder einmal.
Ich kram meinen Rollkragenpulli von ganz unten aus meinem Schrank, während die Schneeflocken so schön und leise zu Boden segeln.
Niemand hört sie je kommen und niemand würde sie je aufhalten können.
Die Ostsee, die Flüsse und Bäche sind alle zu einem gefrorenen Kunstwerk geworden.
Glänzend, glitzernd, glatt und gefährlich.
Eine unvergängliche Schönheit wie es scheint von brutaler Kälte umgeben.
Wer hält mich warm?

Der Wind bläst so kalt und obwohl ich mit meinen Schlittschuhen über's Eis gleite, fühlt sich alles so schwerfällig an.
Alle Straßen sind mit einer dicken Schicht aus Schnee und Eis bedeckt, welche irgendwie nicht zu brechen scheint.
Ich könnte von hier nach Berlin schlittern und weiter nach Dresden und zurück.
Schau doch mal über Deinen Tellerrand hinaus, kannst Du mich sehen?
Tränen stürzen wie ungehaltene Flüsse aus meinen Augen und gefrieren sofort.
Schmerz erfüllt meinen Körper und lässt ihn zittern,... diese Kälte ist unerträglich.
Und meine Lunge ist mit kleinen Eiskristallen überzogen.
Bitte halt mich warm...

Du machst mich so wütend mit der Art wie Du mich verliebt machst und mich frierend und zitternd zurück lässt.
Ich werde zu Dir kommen und mich rächen.
Die Flüsse und Bäche werden tauen und die Eisschicht der Straße wird verschwinden.
Doch das ist erst die Spitze vom Eisberg.
Ich tue alles was nötig ist um es zu ändern.
Dieses weiße Paradies wiedert mich an, ... denn es ist genaus kalt wie Deine Gefühle.
Wir laufen auf sehr dünnem Eis und könnten nicht reagieren falls was passiert, weil wir schon eingefroren sind.
Doch ich hoffe so sehr, dass der Frühling uns hier raus holen kann.
Aber im Moment können wir darauf nur warten und hoffen, dass es wirklich geschiet, während wir in diesem Wintersturm feststecken.
Ich würde Dich warm halten, bis die Sonne rauskommt.

Montag, 22. Februar 2010

How Much Longer Can This Drama Afford To Run

Nichts ist wie es scheint und Nichts bleibt wie es war.
In der Sekunde als ich mein Bier leerte warst Du nicht mehr der Alte.
Du hast tief Luft geholt, den Blick gesenkt und vor Dich hin gemurmelt.
Ich wusste was kommt, ich wusste es die ganze Zeit.
In der Sekunde als ich Dich das erste Mal sah wusste ich wie es enden würde.
Ich weiß es immer vorher. Ich wusste es bevor Du auch nur ahntest wie weit das mit uns gehen würde.
In meinem Kopf ist es laut, ich will schreien, ich will weinen, ich will lachen, ich will - Stille.
Du hast mich all' die Jahre nervös gemacht.
Deine Anwesenheit reichte um in mir ein Durcheinander der extra Klasse auszulösen.
Dein Blick war genug um mich in die Knie zu zwingen.
Ich war Dir in der ersten Sekunde verfallen und wusste, dass es für mich böse ausgehen würde.
Ich mache nie Fehler, denn normalerweise bin ich nie die Beute.
Doch diesmal war es anders und es sollte sich rächen.
Ich hab's verdient. Wer mit dem Feuer spielt....
Und jetzt sehe ich Dich an, versuche stark und unberührt zu wirken.
Als die Worte über Deine Lippen kommen nicke ich nur beiläufig und zucke unmerklich mit den Schultern.
In der Sekunde als Du Deine gezwungen wirkende Umarmung löst bricht mein Herz in milliarden kleinster Teile.
Ich hab es immer kommen sehen und doch wünschte und hoffte ich jeden Tag es würde nie dieser alles zerstörende Tag kommen.
Ich wünschte und hoffte so sehr ich würde mich irren.
Doch ich sollte Recht behalten.
Leider.

Montag, 8. Februar 2010

So sind wir.

Du hast gesagt, lass uns nach Hause, nach unserer dritten Runde Whiskey.
Ich konnte mich nicht halten und griff nach Deiner Hand.
Wir waren wach und wir waren draußen und wir schrien durch die Straßen und waren so außer Kontrolle.
Lauf die Straße runter.
Je schneller Du rennst, desto eher sind wir da.
Denk dran, dass wir nicht zu erschöpft sein dürfen.
Und ich weiß dass Du direkt neben mir bist aber ich muss Dir sagen was ich denke.
Für mich bist Du wie das Licht einer Straßenlaterne, welches manchmal flackert.
Und diese liebevolle Wärme in Dir wurde für mich freigegeben...
Sie erstickt mich in Flammen als sie über mein Gesicht lecken und es verbrennen.
Als der Rauch den Himmel erreicht, weiß ich brenne heut Nacht.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Geh!

Geh, wenn Du umbedingt gehen willst.
Ich will hier nicht neben Dir liegen, während Du Dich selbst in den Schlaf weinst.
Bleib, wenn Du unbedingt bleiben willst.
Denn ich kann in Deinem Gesicht sehen, dass etwas nicht das selbe ist.

Tu was auch immer Du tun willst.
Ich will Dich nicht so nah bei mir haben, dass Du nicht atmen kannst.
Aber bleib keine Minute länger.
Denn ich denke nicht, dass ich hier alleine sterben will.

Dienstag, 2. Februar 2010

Ohio Is For Lovers

Er ist nicht wirklich ein Unwetter, eher eine Wolke die in mir lebt.
Er stört mich nicht wirklich dieser Tage, aber wenn er geht, geht er ziemlich auf Distanz.
Er läuft den Marathon, doch es dauert zu lange.
Er wird niemals wieder träumen, aber Du kannst für ihn beten.
Er ist nicht wirklich der Himmel oder die Wolken die über meinem Kopf davon ziehen.
Er gibt dieser Tage nicht wirklich schnell auf, aber wenn doch dann zerbricht er in tausend kleine Teile in ein Meer voll Blut, hier im Norden wo der Himmel keine Sterne kennt.
Er wird nie wieder scheinen aber er wird bleiben.
Ich denke wir gewöhnen uns nur an das, was wir schon kennen.
Aber da ist auch Behaglichkeit in dieser Welt, wo Dunkelheit das einzige ist was wir sehen, Kälte alles ist was wir atmen und Erwartungen uns Gesellschaft leisten.

Montag, 1. Februar 2010

Siehst Du Die Sterne

Ich beobachte den Mond wie er sich in Richtung Meeresboden bewegt.
Ich stehe auf dem Nachbars Rasen und es ist 4 Uhr morgens am Samstag.
Die ganze Nacht lang träume ich von Deinen liebevollen Umarmungen.
Ich sehe zu den verblassenden Sternen auf und warte auf Deinen Anruf.
Aber immer wenn ich an Dich denke, geht's mir beschissen.
Es fühlt sich an als würden alle Sterne direkt in mein Herz fallen.
Vorbei sind die Tage an denen ich durch die Fensterscheibe gestarrt habe um zu sehen wie die Welt weggespült wird.
Hinunter in durchregnete, schmutzige Abläufe.
Nein, jetzt sind wir allein.
Zwei Lichter am entfernten Ufer.
Und unsere Liebe ist das Licht was uns nach Hause leitet, vorbei an verschwendeten Tagen.
Nie wieder warte ich auf das Ende des Tages um davon zu laufen um den Schmerz mit einem Drink hinunter zu kippen.
Nein, jetzt geht es vorwärts.

Sonntag, 31. Januar 2010

Die Geschichte Des Jungen

Kannst Du Dich an die Geschichte von dem Jungen und seinem ersten Date erinnern?
Sie nahm ihn mit zum See und er verliebte sich.
Sie verbrachte einen Sommer mit ihm und wachte jeden Morgen in seinen Armen auf.
Sie sagte ihm wie gut sich das anfühlt, sagte ihm er wäre der Einzige.

Und dann ging sie und seine Anrufe wurden nie beantwortet.
Er machte sich auf den Weg um sie zu sehen, aber ihre Augen brannten und ihr Blick war anders, der Schwerpunkt lag irgendwo in der Ferne.
Das Gefühl ist irgendwann verschwunden.

Kannst Du Dich daran erinnern, als die beiden das Land verlassen haben?
Sie haben sich hinter dem Rücken ihrer Eltern geküsst.
Ihre Liebe war so stark, sag mir wär hätte nicht daran geglaubt?
Wenn es so richtig scheint.
Wenn es sich so richtig anfühlt.
Man, dann muss es einfach richtig sein.

Aber dann ging sie und sie kommt niemals zurück.
Ich bin mir ziemlich sicher, der Junge geht heute nirgens mehr hin.

Samstag, 30. Januar 2010

Dead. Anxious. Neurotic. Invisible.

Ich seh Deine Augen in meiner Erinnerung, aber der Augenblick verblasst, gleitet einfach davon.
Und als ich aufwache verfluche ich den Tag und ich fackel den Himmel ab und sehe ihn in Flammen aufgehen.
Ich würde verbrennen um Dich noch einmal sehen zu können.

Und seit Du gegangen bist, kann ich nicht vergessen was ich nicht gesagt habe und jetzt ist es viel zu spät.
Ich spüre Dich hier in meinem Herzen, aber manchmal falle ich und muss allein durch die Dunkelheit krabbeln.

Ich reiß mir meine Lunge raus und das nur um Dich wiederzusehen.
Ich bin krank von dem Alkohol den ich getrunken habe, nur um Dich zu vergessen.
Du hast mich innerlich alleingelassen und ich versuche es durch zu stehen.

Ich bin gefangen in meinem verwelkenden Körper.
Um zu verrotten und zu erinnern.
Ich schaufle mir mein Grab und warte hier auf Dich, für immer.

Freitag, 29. Januar 2010

Die Asche sieht rot

Zitternd, wie ein Hund der Rasierklingen kackt, wache ich auf mit niemanden neben mir, nachdem ich von Dir und mir geträumt habe.
Ich wache auf... ganz allein.
Ich wache auf... so erleichtert.
Während Du Dir Deine Zeit nimmst für Entschuldigungen, mache ich meine Pläne für die Rache.
Rote Augen am orangenen Horizont.
Wenn Kolumbus falsch lag, fahr ich direkt über'n Rand hinaus.

Du lebst Dein Leben mit Langeweile.
Ich lebe mein Leben mit Alkohol.
Es hilft Dir die Trauer auszuschlißen.
Es hilft mir einen klaren Kopf zu bewahren.
Ich mache mir das meiste aus schlechten Zeiten.
Ich rauche mir mein Hirn weg.
Ich verlasse die Kohle, sie behauptet Asche sei schwarz und orange und rot.
Doch die Asche sieht rot.

Ich habe da 'nen ganz schönen großen verfickten Knochen mit mir rumschleppen wegen Dir, mein Schatz.
Wahrscheinlich hast Du nicht mal mit bekommen, dass es mich ankotzt es noch weiter zuversuchen.
Ich wünschte Du würdest mein Radio mitnehmen, wenn Du baden gehst.
Eingesteckt und bereit zu fallen.

Donnerstag, 28. Januar 2010

Und da war er.... einfach so

Heute hat zum ersten Mal in diesem Jahr die Luft nach Frühling gerochen. Habt ihr das auch bemerkt? Die Luft war zwar noch frisch, aber im Vergleich zu den vergangenen Wochen schon beinahe mild und vor allem schwer und nicht so brennend scharf wie gestern und die Tage davor.
Zwar waren die letzten Wochen nicht immer unbedingt trübe, aber als heute die Sonne rauskam war es als wäre der Winter nie dagewesen. Und plötzlich war es auch bei mir wieder da: Das Frühlingsgefühl. Ich bin verliebt in den Frühling.

Er ist wie die Liebe meines Lebens... und gegen Ende des letzten Jahres musste er gehen und heute kam er kurz zurück um mir zu winken, um zu sagen, dass ich nicht mehr traurig sein muss, weil er bald wieder zu mir zurück kommt und dann alles gut werden wird. Ich muss nur noch etwas Geduld haben.
Heute bin ich glücklich. Morgen mag das wieder ganz anders aussehen, aber er war da... nur kurz, aber er kommt zurück und dann sind wir wieder unzertrennlich.
...
Wir werden am Hafen sitzen und Bier trinken.
Wir werden zum Strand fahren und grillen.
Wir werden uns ins Gras legen und die Wolken beobachten.
Wir werden einfach eine tolle Zeit haben.
...
Vielleicht kann ich mich morgen noch an seinen Geruch erinnern und so wenigstens ein bisschen Kraft schöpfen für die kommende Zeit ohne ihn.
Spontane Frühlingsbesuche sind immer noch die schönsten.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Die Sache mit den Gefühlen

Lang, lang ist's her. Viele Menschen und einige Liebschaften sind über die Jahre gekommen und manche auch wieder gegangen. Ein paar von ihnen wollte bleiben, durften aber nicht und andere wollten nicht, aber ich musste sie los lassen.

Jetzt ist mein fünftes Jahr(mit Fotolog)... Viele Gefühle stecken auf dieser Seite. Viel Freude, ein bisschen Hoffnung, etwas Glück aber überwiegend Tränen und Herzblut.

Es ist komisch zu wissen, dass man sich weiterentwickelt hat, aber im Großen und Ganzen das selbe verletzliche, sensible, liebende Wesen geblieben ist, welches man schon immer war.
Selbst über so viele Jahre kann ein Mensch seinen Kern nicht änder. Nicht dass ich das versucht oder gewollt hätte, aber ich hatte gehofft... mir sehnlichst gewünscht, dass ich stärker werden würde.
Aber im Grunde bin ich nur eine noch bessere Schauspielerin geworden.
Ich habe meine Rolle so gut gespielt, dass ich manches Mal selbst auf mich reinfiel.
Doch ich weiß, dass ich aufrichtig sein muss, wenn zu niemanden sonst, wenigstens zu mir, denn das bin ich mir und meiner Seele schuldig.

Ich hab in den vergangen Jahre so viel erlebt und so viel durchgemacht, dass ich dachte jetzt zu wissen was gut und richtig für mich ist. Doch ehrlich gesagt bin ich was das angeht nicht wirklich voran gekommen.
Ich schaffe es immernoch aus einem augenscheinlich nettem Leben ein Disaster zu machen, aus einer Mücke einen Elefanten und aus einem Haustier eine Tasse Crack.
Was ich nicht schaffe ist aus einem Traum Realität zu machen, aus einem Wunsch bare Münze und aus einer scheinbar aussichtslosen Lage eine helfende Hand anzunehmen.
Ich reite mich von einer Scheiße in die nächste, als wäre ich ein Chaosjunky.
So wie andere täglich ihren Kaffe trinken und ihre Schachtel Zigaretten rauchen so stürze ich mich Tag ein, Tag aus vom Himmel in die Hölle.

Doch was soll man tun wenn man weiß was einen glücklich machen würde, das aber unmöglich zu bekommen ist? Was wenn man vor dem Schaufenster steht und sein Traumkleid sieht, aber nicht genügend Geld hat? Wenn man den Traummann einfach gehen lassen muss?
Das frustriert... ungemein.
Und man hat nicht mal eine Chance gehabt das Kleid anzuprobieren. Man hat einfach keine Möglichkeit dem Traumann nur annähernd das zubieten was er verlangt um einen zu behalten.
Es ist als würde ich am Bahnhof aus dem Zug steigen und sehen, dass er auf mich wartet. Er lächelt und winkt und ich werde innerlich ganz warm und kribbelig und fange an schneller zu gehen. Doch kurz bevor ich ihn erreicht hab überholt eine wunderschöne, junge Frau mich und fällt ihm um den Hals und er hat nur noch Augen für sie.
Es dauert keine Sekunde und mein Herz ist in eine Million Teile zerbrochen.
Dieser Schmerz, diese Trauer und diese Sehnsucht werden mich noch Monate quälen.
Da war er... mein Traummann... mein Ein und Alles... der Eine dem mein Herz gehörte.

Man setzt einfach alles auf diese eine Karte.
Man gibt sein Leben auf um bei ihm zu sein.
Man hört auf zu atmen um sein Herz schlagen zu hören.
...
Doch dann verschwimmt das Spiegelbild im See.
Der Spiegel bekommt Risse und alles wird dumpf und leer.
Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt.

Am schlimmsten ist die traurige Gewissheit die man tief in sich spürt,... zu wissen das man nie gut genug sein wird. Out of his league.

Und obwohl es so weh tut, dass ich mir manchmal wünsche nicht mehr und nie wieder zu fühlen, zu lieben, zu leiden ist es wohl doch genau das, was uns ausmacht.
Wahrscheinlich wird es noch einige Monate dauern, vllt sogar ein halbes oder ein ganzes Jahr, bis ich mich erholt habe. Aber immerhin geht mir so der Stoff zum Schreiben nicht aus und das ist gut, denn wer weiß wem es nicht grade ähnlich oder genauso geht.
Ich wäre froh wenn ich jemanden hätte, der mir durch solche Zeiten hilft.
Einfach jemanden der zuhört, der mich in den Arm nimmt und mir das leere Versprechen gibt, dass es wieder gut wird.
Ich möchte einfach reden und weinen und alles raus lassen, nur einmal, nur einen Tag.