Dieses Leben endet bereits und ich habe es nie wirklich gefühlt.
Ich werde es verlieren, halt doch bitte meine Hand.
Du musst aufhören mich auszuschließen, denn ich fühle mich so einsam.
Ich habe solche Angst, dass ich meine Seele verliere.
Dieses Gefühl ist mitten in meinem Herzen und es ist so stark.
Es ist so lang her,... zu lang?
Nun ja, ich kann Dich nicht einmal mehr sehen, seit ich die Hoffnung in jemand anderen fand.
Nun bitte verrat mir, was ist der Sinn, wenn ich mittlerweile nicht mal mehr den Glauben an mich selbst habe, gschweige denn an jemand anderen?
Hast Du Dich je so gefühlt?
Lass mich rein, hol mich raus aus dem Regen.
Lass mich nicht noch einmal gehen.
Sie sagen alle ich schaff' das schon.
Du bist so kalt... ich bin so alleine.
Du bist dabei den Fehler zu machen, mich nochmals gehen zu lassen.
Dieser Moment wird ewig dauern.
Du findest immer so schnell die richtigen Worte.
Ich könnte für immer suchen und würde nicht mal annähernd so vorraussichtig sein wie Du.
Ich schätze mal so fühlt es sich an, wenn man sich im Meer verliert.
Ich segel einfach fort von hier.
Ich schrei mir die Kehle aus dem Leib.
Die Engel sollen hören, dass ich sie herausfordere.
Du würdest Dich lebendiger mit mir fühlen, würdest Du nur bei mir sein und meine Hand halten.
Mir folgen, durch den Sonnenuntergang.
Oder mit mir bis zu den Wolen segeln.
Und solltest Du fallen, fangen Dich die Engel auf.
Du wärst der hellste Stern in finstester Nacht auf diesem schwarzen Ozean für mich.
Montag, 18. April 2011
Sonntag, 10. April 2011
Mosaik II
Draußen scheint die Sonne, es ist sogar angenehm mild, so dass man wirklich nur mit T-Shirt und Strickjacke rausgehen kann. Nagut, 'ne Hose sollte man sich wohl auch anziehen, aber da würde sich selbst eine Capri gut machen.
Ich hab ziemlich lange darauf gewartet, dass es Sommer wird und auch wenn es schon so einige Tage in diesem Jahr gab, die angenehm waren, was Temperatur und die verschwindend kleine Anzahl der Wolken am Himmel betraf, so war ist bisher stets unangebracht dies schon als meinen persönlichen Sommerbeginn zu veröffentlichen.
Doch jedes neue Jahr, bzw. jeder neue Sommer macht mich nachdenklich. Im Winter verfalle ich in so eine Art Winterstarre, doch jetzt spüre ich diese Abenteuerlust in mir. Nicht dass diese hier in Wismar zu befriedigen wäre, geschweige denn sie auszuleben, rauszulassen,... Aber sie ist da und das Gefühl ist schön.
Es ist schade, dass ich immer so deprimiert bin und es ist deprimierend, dass es niemanden gibt der das weiß. Ich hatte mir zwar jedes Jahr eingeredet, dass dieses Jahr besser wird, besser als das letzte Jahr, besser als die Jahre davor. Doch das war nie der Fall, jedes Jahr war anders, besser oder schlechter gab es nicht.
Das Leben wäre manchmal so viel einfacher wenn man jemand anderes wäre. Sorglos, verstanden..., nicht so einsam. Oh, wie ich mir wünsche, dass ich nicht ständig so alleine bin mit allem. Mit meinen Gedanken, mit meinen Wünschen, mit meinen Sorgen, mit meinen Hoffnungen, mit meinen Gefühlen. Heim- und Fernweh wechseln so schnell und stark wie Ebbe und Flut, nur dass es nicht so berechenbar ist. Ein einem Tag zieht es mich soweit in die Welt hinaus, dass ich nicht mal wüsste ob Mexico weit genug entfernt wäre, an anderen Tagen trau ich mich nicht mal meine Wohnung zu verlassen, aus Angst mich in meiner Heimat zuverirren und nie wieder hier her zu finden.
Ich fühl mich in allen Sachen so ausgeschlossen und nicht dazugehörig, dass ich mich unweigerlich fragen muss, ob ich wirklich so hoffnungslos bin. Es gibt so viele Menschen, die an den einfachsten Dingen Freude und Gefallen finden, doch alles was mich begeistert ist meist nur von kurzer Dauer. Da sich Sommer und Winter halbjährig abwechseln habe ich nur sechs Monate im Jahr um einigermaßen glücklich zu sein. Es ist jedes Jahr das selbe, eine ablaufende Uhr, die mir Tag für Tag aufzeigt wie lange ich noch habe.
Wieso war ich heute morgen fröhlich und voller positiver Energie, in bester Erwartung des heutigen Tages... und nun... leblos und kalt?
Ich hasse diese Stimmungs- und Gefühlswechsel, ich komm damit selbst nicht klar, wie könnte es denn jemand anderes?
Aber so ist das nun einmal, das direkte Umfeld interessiert sich für so etwas nicht und wenn sie dann an meinem Grab stehen, fragt sich jeder unweigerlich ob man es hätte kommen sehen müssen, ob man es hätte verhindern können. Doch statt auf die offensichtlichste Antwort zu kommen, die eindeutig ja lautet, würden sie sich selbst von der Schuld mit der Floskel "das konnte doch niemand ahnen" freisprechen.
Bin ich wirklich so bedeutungslos?
Ich hab ziemlich lange darauf gewartet, dass es Sommer wird und auch wenn es schon so einige Tage in diesem Jahr gab, die angenehm waren, was Temperatur und die verschwindend kleine Anzahl der Wolken am Himmel betraf, so war ist bisher stets unangebracht dies schon als meinen persönlichen Sommerbeginn zu veröffentlichen.
Doch jedes neue Jahr, bzw. jeder neue Sommer macht mich nachdenklich. Im Winter verfalle ich in so eine Art Winterstarre, doch jetzt spüre ich diese Abenteuerlust in mir. Nicht dass diese hier in Wismar zu befriedigen wäre, geschweige denn sie auszuleben, rauszulassen,... Aber sie ist da und das Gefühl ist schön.
Es ist schade, dass ich immer so deprimiert bin und es ist deprimierend, dass es niemanden gibt der das weiß. Ich hatte mir zwar jedes Jahr eingeredet, dass dieses Jahr besser wird, besser als das letzte Jahr, besser als die Jahre davor. Doch das war nie der Fall, jedes Jahr war anders, besser oder schlechter gab es nicht.
Das Leben wäre manchmal so viel einfacher wenn man jemand anderes wäre. Sorglos, verstanden..., nicht so einsam. Oh, wie ich mir wünsche, dass ich nicht ständig so alleine bin mit allem. Mit meinen Gedanken, mit meinen Wünschen, mit meinen Sorgen, mit meinen Hoffnungen, mit meinen Gefühlen. Heim- und Fernweh wechseln so schnell und stark wie Ebbe und Flut, nur dass es nicht so berechenbar ist. Ein einem Tag zieht es mich soweit in die Welt hinaus, dass ich nicht mal wüsste ob Mexico weit genug entfernt wäre, an anderen Tagen trau ich mich nicht mal meine Wohnung zu verlassen, aus Angst mich in meiner Heimat zuverirren und nie wieder hier her zu finden.
Ich fühl mich in allen Sachen so ausgeschlossen und nicht dazugehörig, dass ich mich unweigerlich fragen muss, ob ich wirklich so hoffnungslos bin. Es gibt so viele Menschen, die an den einfachsten Dingen Freude und Gefallen finden, doch alles was mich begeistert ist meist nur von kurzer Dauer. Da sich Sommer und Winter halbjährig abwechseln habe ich nur sechs Monate im Jahr um einigermaßen glücklich zu sein. Es ist jedes Jahr das selbe, eine ablaufende Uhr, die mir Tag für Tag aufzeigt wie lange ich noch habe.
Wieso war ich heute morgen fröhlich und voller positiver Energie, in bester Erwartung des heutigen Tages... und nun... leblos und kalt?
Ich hasse diese Stimmungs- und Gefühlswechsel, ich komm damit selbst nicht klar, wie könnte es denn jemand anderes?
Aber so ist das nun einmal, das direkte Umfeld interessiert sich für so etwas nicht und wenn sie dann an meinem Grab stehen, fragt sich jeder unweigerlich ob man es hätte kommen sehen müssen, ob man es hätte verhindern können. Doch statt auf die offensichtlichste Antwort zu kommen, die eindeutig ja lautet, würden sie sich selbst von der Schuld mit der Floskel "das konnte doch niemand ahnen" freisprechen.
Bin ich wirklich so bedeutungslos?
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