Donnerstag, 31. Januar 2008

What Is The Worst That I Can Say

Came a time when every star fall brought you to tears again!
We are the very hurt you sold.
And what's the worst you take from every heart you break.
And like the blade you stain. Well I've been holding on tonight.
Can you hear me? Are you near me? Can we pretend to leave and then we'll meet again!
When both our cars collide!!!!

Mittwoch, 30. Januar 2008

Dreams Had Made My Life Unclear

Listen to what I'm about to say. It's not worth repeating in any way:

I fake a smile, put on a show.
Be happy and laugh, no one will know.
On the outside I may be happy and fun.
But on the inside, I'm unhappy and numb.
People they look at me, they have no clue
of when I'm alone, the things I will do.
I cut myself as I cry and cry.
Look at myself and the tears in my eyes.
No one understands me, they can't see.
All the hate I have, but only for me.
The people who do see, they won't tell.
Some watch me suffer, in my own little hell.
Sad, emo, unwanted, but kind.
And fat and ugly run through my mind.
These cuts grow deeper everyday.
Pretty soon there will be a price to pay.
For some people, this is the worst thing they ever did,
but for me, whatever...
I'm just a sad emo kid!

So now I've said what I had to say.
Love always,
The Girl Who Died Today!

Dienstag, 29. Januar 2008

Von "Angst" Vor Der Freude

Nur weil man sich so dran gewöhnt hat, ist es nicht normal.

Nur weil man es nicht besser kennt, ist es nicht - noch lange nicht - egal...




Ich sitz hier und spiel mit meinem Messer rum, mich fragend ob jetzt alles gut wird. Ob ich jetzt auf dem rechten Weg bin oder wieder einen folgen schweren Fehler begehe.
Ich denke nicht, dass "Angst" das richtige Wort wäre mein Gefühl zu beschreiben, aber es geht ziemlich in die Richtung. Je mehr schief geht bzw. nicht klappt wie ich gedacht hatte und je öfter ich mich mit den Personen in die Haare bekomme, mit denen ich die nächsten 3 Jahre auskommen sollte, desto stärker werden die Zweifel, desto größer die Befürchtung einen Rückzieher zu machen.
Ich weiß, dass das eine große Chance wär, ein großer Schritt und das es wahrscheinlich wieder eine tolle Zeit in meinem Leben wird, vllt. sogar die tollste überhaupt. Aber der Gedanke, dass es schief gehen könnte hat sich so in mir eingenistet, dass ich mir ernsthaft Alternativvorschläge überlege (und ich denke ihr wisst, wieviel ich davon(!) halte)....
Ich denke ich habe "Angst" davor dort alleine zu sein. Ich hab dann nicht mal das, was mich hier die 2 Jahre lang aufgemuntert hat - meine Haustierchen. Niemand der sich freut wenn Du nach Hause kommst, niemand der auf Dich wartet, niemand der es genießt wenn Du ihm Aufmerksamkeit schenkst, niemand der dankbar dafür ist, dass Du jeden Tag auf's neue für ihn da bist - und somit auch niemand den ich betütteln kann, niemand bei dem ich mich ausheulen kann, niemand der sich alles anhört ohne Widerworte zu geben, niemand ....
Dieser Schritt fordert mehr Opfer als erwartet. Und mit Sicherheit werde ich mehr enttäuscht als ich jetzt denke. Das Leben ist unfair! Wenn man sich wenigstens auf eine Person verlassen könnte, von der man annimmt, dass man zu seiner kleinen Welt gehört, doch wahrscheinlich ist Verlässlichkeit für Menschen unmöglich. Es ist alles so schwer zu erlangen und so leicht zu verlieren. Heute ist noch alles sicher und die Sonne scheint und morgen liegt die Welt in Schutt und Asche und man hat alles verloren.

Samstag, 19. Januar 2008

Day Of The Happy Cat


Die Katze wäscht den Omnibus.
Die Mutter wäscht den Wind.
Der Fahrer wäscht das Kätzchen.
Der Regen wäscht das Kind.

Nanu, nanu,
wie geht das zu?
Wahrhaftig, nein,
das kann nicht sein.

Da glaubt im Leben
keiner dran.
Ich fang' noch mal
von vorne an:

Der Regen wäscht das Kätzchen.
Der Fahrer wäscht den Wind.
Die Mutter wäscht den Omnibus.
Die Katze wäscht das Kind.

Ach, was, ach, was,
wie stimmt denn das?
Es ist zu dumm:
Verkehrt herum.
Das ist der reine Unsinn,
Mann.
Ich fang' noch mal von vorne an:

Die Katze wäscht das Kätzchen.
Der Regen wäscht den Wind.
Der Fahrer wäscht den Omnibus.
Die Mutter wäscht das Kind.

Sieh da, sieh da,
so paßt es ja.
So paßt es fein.
So muß es sein.

Nun kann die Seife
zur Mutter greifen
und dem Kind
mit dem Ohr
den Schwamm
abseifen.

Donnerstag, 17. Januar 2008

Spoiled Bored Selfish



Tage wie diese lohnen sich nicht. Ich hatte mir mal vor Jahren vorgenommen, jedem Tag die Chance zu geben, der beste meines Lebens werden zu können. Doch vielmehr wetteifern sie, der schlimmste meines Lebens zu werden.
Das macht mich krank. Ich hab das alles satt, hab die Schnauze voll. Mein Gott ich bin erst 18 und habe Probleme und Dinge durch, die manche nicht mal mit 30 haben. Das ist nicht fair.
Ich will mich in dem Sinne nicht beklagen, da ich mir bewusst bin, dass es Menschen gibt, die es wirklich schlecht haben... aber ich für meinen Teilbin einfach zu sensibel, zu emotional, zu... schwach um die ganze Scheiße einfach so hinzunehmen.
Wenn wenigstens eine Sache gut laufen würde, aber das tut es ja alles nicht. Wenn irgendwas kommt, dann richtig.
Ich würde es gern einer Person zu schreiben, dass ich mich noch nicht stranguliert habe oder sonst was, aber dass kann ich nicht, nicht direkt. Ich danke der Musik, und die kommt bekanntlich von jemanden, ... zum Glück auch von jemanden den ich gut kenne. Also kann ich wohl doch einer Person danken - und zwar für seine Musik.
Meine Eltern sind nicht gläubig, keineswegs, aber mein Vater sagt immer "Wenn Du etwas schlechtes getan hast, wirst Du dafür von ihm bestraft!" Mit 'ihm' meint er so was wie Gott... Ich hingegen war ja immer auf diese Karma Sache aus... Gutes Karma - Gar Kein Karma - Schlechtes Karma .... aber jetzt ist es so was von im Ungleichgewicht. Ich weiß nicht wie ich das wieder gut machen soll. Ich tue doch niemanden irgendwas. Ich versuch doch regelrecht mein Ding durchzuziehen und jetzt legt mir nicht irgendjemand Steine in den Weg, nein es werden ganze Gebirge dazwischen geschoben.
Aber ich weiß, dass es falsch wäre nach Hilfe zu fragen, nachdem ich mich ja (angeblich) so blöd verhalten habe. Ich setze 'angeblich' in Klammern, weil das nur von einer - unbeteiligten - Person in den Raum geworfen wurde,...
Naja, was das schlimmste an der ganzen Sache ist, dass es nicht nur mich betrifft, sondern auch mein Umfeld. Ich ziehe durch meine Fehler andere mit hinein und versaue denen dann damit auch noch was. Das ist doch unfair. Womit haben diese Menschen das denn verdient?

Ich weiß noch als ich in England war und dieses junge Pärchen an uns vorbei ging und die Frau 20Pfund (Geld)verloren hatte, ich hab das gesehen es aufgehoben und es ohne darüber nachzudenken ihr wieder gegeben. Mensch hat die sich gefreut (und ich mich auch) und dann die Leute mit denen ich unterwegs war "Kannst doch nicht machen, dass war urst viel Geld. Davon hättest Dir sonst was kaufen können...blablabla" Ja, das hätte ich und ich hätte mich wahrscheinlich wahnsinnig über die Sachen gefreut, aber die Tatsache, dass ich die einzige war, die ihr das Geld wieder gegeben hätte (also hab ich ja auch) hätte mich dann wieder traurig gemacht. In der heutigen Zeit ist kaum noch ein Mensch ehrlich, das darf ich grade wieder merken. Ich hasse nicht - niemanden, aber manchmal würde ich es am liebsten sagen/schreiben... sagen/schreiben, dass ich Menschen hasse, die nicht die Wahrheit sagen, nur zu ihrem eigenen Vorteil - ohne darüber nachzudenken, was sie anderen damit antun. Wie sie anderen dadurch schaden können.
Und ich würde am liebsten sagen/schreiben, dass ich Menschen hasse, die verwöhnt, gelangweilt und egoistisch sind .... Es gibt wichtigeres im Leben als seine eigenen Interessen in den Vordergrund zu stellen!
Aber ich hasse nicht. Ich bin evtl. sauer, dass es solche Menschen gibt. Ich bin evtl. sauer, dass diese Menschen mein Leben ruinieren und das meiner Familie. Ich bin evtl. sauer, dass solche Menschen nicht mal für mich da sind, wenn ich sie brauche aber von mir sonst was verlangen.
Ich bin evtl. sauer, dass solche Menschen undankbar für gute Taten sind.
Aber ich glaube am meisten bin ich sauer auf mich selbst, und zwar darüber, dass ich nicht besser aufgepasst habe, dass es im endeffekt immer meine Schuld sein wird, dass ich es nicht und wahrscheinlich niemals allen recht machen kann, dass ich nichts verändern kann, dass es evtl. irgendwann besser wird.....

Mittwoch, 16. Januar 2008

I Grant You One Last Choice


Have you Ever Had A Hard Time?
Did You Ever Felt This Lonely?
Have You Ever Been So Broken And Down?
Did You ever Felt Like Noone Seems To Care?
If You Did....
... Tell Me Why You Do This To Me?
If You Didn't...
... Hope That I Won't Do This To You.

Dienstag, 15. Januar 2008

Die Animalität Des Aktes

Sie lagen gemeinsam im Bett, eng umschlungen. Es war noch recht früh, erst kurz nach Sonnenaufgang, also konnte es erst kurz nach 8 gewesen sein. Er strich ihr sanft die Haare aus dem Gesicht und gab ihr einen Kuss, sie lächelte müde. "Guten Morgen mein Schatz" , flüsterte er und löste sich von ihr, doch seine Idee jetzt Frühstück ans Bett zubringen, wurde von ihr nicht genehmigt. Statt dessen setzte sie sich auf ihn, zog ihr T-Shirt aus, beugte sich vor, so dass ihr Mund direkt an seinem Ohr war und flüsterte: "Ich will mit Dir schlafen!"
Er umarmte sie und streichelte ihren Rücken, insgeheim freute er sich, denn das war nach der schwierigen Zeit eines der schönsten und süßesten Dinge die sie gesagt hatte.
Er stieß sie von sich runter, so dass sie auf dem Rücken lag, beugte sich über sie und began sie zu küssen. Erst ihre Lippen, ihren Hals, ihre Schultern, ihre Brüste, ihren Bauch... dann zog er ihr langsam ihre Hotpans aus und fing an sie zwischen den Beinen zu streicheln und kurze Zeit später auch da zu küssen.
Nach zehnminütigem Rumgestöhne, packte sie ihn an seinen Haaren und zog ihn hoch. "Fick mich" flüsterte sie ihm zu. Er legte sich auf den Rücken und sie setzte sich auf ihn. Mit ihrem Gewicht drückte sie ihn nach unten, um seinen Schwanz tief in ihr zu spüren. Sie beugte sich vor und er strich sanft mit seiner Zunge ihren Hals lang, hob sie wieder etwas hoch und richtete sich auf, so dass sie beide fast saßen, wären sie es taten. Sie machte ein Hohlkreuz und gab sich ganz der Animalität ihres Aktes hin.
Er stieß sie von sich weg und legte sich auf sie, ihre langen Beine umschlungen ihn, ihre Fingernägel borten sich in seinen Rücken, als er sich in ihr bewegte. Je schneller und heftiger er stieß, desto tiefer wurden die Kratzer. Doch der Schmerz ließ seine Lust noch weiter steigen.
Er fing an sie zu würgen,... und ihr schien es zu gefallen. Ab und an ließ er locker um sie stöhnen zu hören, doch sobald er das tat ergriff sie seine Hand um ihn zu zeigen, dass er weiter machen sollte. Er küsste sie auf den Mund, trotz des wilden Sex, sehr zärtlich. Sie öffnete ihre Beine und stieß sich etwas von ihm ab, so dass er hoch genug kam, damit sie unter ihm vor kommen konnte. Sie rollte sich auf den Bauch, hob ihren Hintern, machte ein Hohlkreuz und blickte verführerisch nach hinten. Er kniete sich hinter ihr, packte sie an den Hüften, drang wieder in sie ein und began zu stoßen. Sie stöhnte laut in dem Takt in dem seine Hüften gegen sie ruckten. Seine Hände glitten über ihren Rücken, zu ihrem Hals, durch ihre kurzen Haare und wieder zurück zu ihren Hüften. Er stieß immer heftiger und dann... kamen sie - zur gleichen Zeit.
Er legte sich auf den Rücken und streichelte ihren Kopf, welcher auf seiner Brust lag.
"Das war... einfach... wow" , flüsterte sie. "Ja, da hast Du recht, Baby" , erwiderte er und grinste vor sich hin.
Nachdem sie einige Minuten rumgedöst hatten stand er auf und begab sich in die Küche um Frühstück zu machen. Sie hingegen blieb im Bett, drehte sich auf den Bauch, zündete sich eine Eve an, kramte ihr weißes Buch unterm Bett hervor, nahm den Kugelschreiber vom Nachttisch und began wieder zu schreiben.

Für Hass und Liebe, die Gefühle, gibt es keinen Plan.
Du gabst mir nur ein kleines Lächeln zwei Sekunden lang.
Ich dachte jeden Tag an Dich und mir wurde klar was ich für Dich empfand, und dass es wohl Liebe war.

Er setzte den Kaffee auf, schob die Brötchen in den Backofen, packte Teller, Messer und diversen Brotaufstrich auf ein Tablett und ging wieder ins Zimmer. "Wo möchte meine Prinzessin frühstücken, im Bett? ... Was schreibst Du denn da?" Sie drehte sich zu ihm um und sah ihn mit großen Augen an. "Ja, im Bett wär prima." Er nickte und zeigte dann auf das Buch, während er zurück ins Bett kroch. "Was,... was schreibst Du denn da rein?" Er wusste es zwar, sah sie dennoch leicht verunsichert an. Sie lächelte sanft. "Ich schreibe so dies und das, aber stehts mit ein und derselben Botschaft." Er warf ihr einen fragenden Blick zu, daraufhin kam sie ein Stück näher zu ihm und hauchte ihm ins Ohr: "...Wie sehr ich Dich liebe."




Diese "4-teilige-Kurzgeschichte" widme ich einer ganz besonderen, einzigartigen, unbeschreiblichen Person.
... Einer Person die mich jedes Mal aufs neue inspiriert und dafür bin ich sehr dankbar.

Samstag, 12. Januar 2008

A Friendly Kiss Includes No Tongue

Seit er sie gebeten hatte zu gehen war eine Woche vergangen. "So kann es nicht weiter gehen" dachte sie, als sie abends in einer Bar saß. Sie trank dort ihren Kaffee, rauchte ihre Eve und beobachtete die Menschen. Er hatte sich die ganze Woche nicht gemeldet. Sie sich andersrum wieder auch nicht, aber schließlich war er es ja, der sie weggeschickt hatte. Er ging ihr nicht eine Sekunde aus dem Kopf und trotz dieser Situation zweifelte sie nicht daran, dass es wieder schön werden könnte. Im Prinzip war es auch eine gute Woche für sie gewesen, wenn sie so darüber nachdachte. Sie hatte sich dreimal mit ihrer ehemaligen Band getroffen und gespielt. Just For Fun! Jedoch stellten sie die Überlegung an, wieder aktiv zu werden.
"Hi! Darf ich mich setzen?" Eine kratzige Mädchenstimme riss sie aus ihren Gedanken. Sie drückte ihre Zigarette aus und sah auf - es war die Ex ihres Freundes. "Ein Phänomen..." dachte sie "...sobald es irgendwo Ärger gibt taucht die Ex auf." Das passte ihr alles sogar nicht in den Kram, also stand sie auf, bezahlte und ging ohne auch nur ein Wort zu sagen oder der Exfreundin auch nur einen Blick zuschenken.
Als sie die Bar verließ zündete sie sich wieder eine Zigarette an. Sie ging durch die kalte Nacht, sehr spät war es noch nicht, aber auf den Straßen war nichts los und durch die Winterzeit war es auch schon dunkel. Sie wusste wo sie hinwollte, eine gute Freundin besuchen. Denn nach einer Woche wollte sie dann doch mit jemanden reden.
Fast zur selben Zeit wo sie bei ihrer Freundin eintraf, klingelte es bei ihm.
Sein Herz machte einen Sprung. Das tat es jedesmal wenn es klingelte, seit sie weg war. Und das obwohl er wusste, dass sie einen Schlüssel hatte und nicht klingeln würde.
Er öffnete die Tür und sah in die grünen Katzenaugen von... seiner Exfreundin. "Hi, na Süßer!" Sie wartete nicht darauf herein gelassen zu werden, sondern schob sich enfach an ihm vorbei, ging ins Wohnzimmer und setzte sich auf die Couch. "Was willst Du hier?" Er sietzt sich ihr gegenüber in einen Sessel und musterte sie. Ihre langen, gewellten, kastanienbraunen Haare, ihre grünen Katzenaugen, ihre vollen Lippen, tolle Brüste, schlank, lange Beine...
Sie lächelte ihn verführerisch an. "Ich hab grade mit Deiner Exfreundin gesprochen." Er sah sie erschrocken an und überlegte ob sie wirklich seine Freundin meinte. "Ich wusste gar nicht, dass ihr nicht mehr zusammen seit!" Sein Verdacht bestätigte sich und er senkte den Kopf. Anscheinend hatte er sie verloren. Ihm war klar, dass er sich hätte melden sollen. Ihm war klar, dass eine Woche bei so einem Abschied definitiv zu lange ist. Ihm war klar, dass er es diesmal richtig verbockt hatte. Sie stand auf, setzte sich auf seinen Schoß und umarmte ihn. "Du hast ohnehin etwas besseres verdient" , flüsterte sie.
Dann ging die Tür auf. Sie stürmte in die Stube und sagte: "Schatzi, weißt egal was...." Sprachlos stand sie da und starrte auf die beiden, wie sie eng umschlungen im Sessel saßen. Sie stolperte rückwärts Richtung Tür. Sofort hatte sie Bauchschmerzen, sofort wurde ihr schlecht, sie tastete die Tür nach den Griff ab.
Er schubste seine Ex vom Schoß und lief in den Flur. "Warte, es ist nicht so..." "Nicht so wie es aussieht? Tz, na klar!"Und dann war sie wieder verschwunden. Nach einer Woche kam sie endlich wieder und dann sowas. Er war nicht nur sauer, er war wütend. Drehte sich zu seiner Exfreundin um und fing an sie anzuschrein, packte sie am Arm und zog sie Richtung Tür. "Verpiss Dich bloß!" Mehr war es nicht, was er ihr hinterher rief.



Nach einer weiteren Woche klingelte sein Telefon, er ging nicht ran. Die Hoffnung, dass sie nochmal auftauchen würde, war verschwindent klein. Sie ging nicht an ihr Handy, ihre Eltern und Freundinnen wussten wohl auch nicht was mit ihr war.
Der Anrufbeantworter schaltete sich ein. Eine nette Männerstimme meldete sich. "Hey. Ich wollt' nur sagen, dass Deine Freundin und ihre Band morgen 'ne Party schmeißen. Ich sollt' Dich anrufen, also komm' einfach um neun zur Garage. Weißt ja wo die geprobt haben. Hau rein."
Und doch! Sie wollte ihn immernoch sehen. Prompt lächelte er und hatte gute Laune. Sie war noch seine Freundin und sie wollte ihn sehen.



Es war halb zehn, er war noch nicht da, aber sie tat als wäre es ihr egal. Seine Ex hingegen war schon eingetroffen. Einer Bassist fragte sie, ob sie nicht endlich anfangen wollen, sie nickte und stellte sich hinters Micro.
Sie fingen mit der Ballade an, mit der Ballade die sie auf 47 Seiten geschrieben hatte.
In der Zwischenzeit traf er ein, doch er wollte nicht reingehen, noch nicht. Er stand vor der Garage und hörte ihr zu. Es ging ihm wirklich nicht gut, er lehnte sich an die Wand und zündete sich eine Zigarette an, eine Eve, denn die hatten Stiel.

Es gibt keine Worte die beschreiben, wie schön Du bist.
Mach Dir keine Sorgen, es bleibt immer so wie es ist...

Als er aufgeraucht hatte betrat er die Garage, sie hatte ihn nicht bemerkt, da sie die ganze Zeit seine Ex im Visir hatte. "Jetzt kommt unser neues Lied, es ist noch nicht perfekt, aber egal. Es heißt Bimbo und ist meinem Freund und seiner Ex gewidmet." Und er dachte er hätte sich verhört, doch sie hatte es wirklich gesagt. Einerseits hätte er Luftsprünge machen können, sie sagte "mein Freund" und widmete ihm ein Lied. Aber allein der Titel und die Tatsache, dass seine Ex auch eine Rolle spielte vermiesten ihm die Laune auf den Song.

Go!
Who's she - Blowing kisses from the Catwalk?
Tell meI really gotta - know!
Since when did you need an other girlfriend?
Since when?I really gotta - know!
I really gotta - know!

She's been fakin' since day one.
A friendly kiss includes no tongue.
Who's she - tell me.
Now she's sleeping in my bed.
Oh God, I wish that she was dead.
I need to know - who's that Bimbo?

Who's she - Looking goofy in a Gucci-dress?
What's that? I really gotta - know!
Which bone in her body should I break first?
Which one? The Bimbo's gotta - go!
The Bimbo's gotta - go!

She's been fakin' since day one.
A friendly kiss includes no tongue.
Who's she - tell me.
Now she's sleeping in my bed.
Oh God, I wish that she was dead.
I need to know - who's that Bimbo?

I know it's sad. Sometimes I just loose my head. Boy I am getting so mad.
I know it's sad. Sometimes I just loose my head.
I know it's sad. Sometimes I just loose my head. Boy I am getting so mad.
I know it's sad. Sometimes I just loose my head.

She's been fakin' since day one.
A friendly kiss includes no tongue.
Who's she - tell me.
Now she's sleeping in my bed.
Oh God, I wish that she was dead.
I need to know...She's been fakin' since day one.
A friendly kiss includes no tongue.
Who's she - tell me.
Now she's sleeping in my bed.
Oh God, I wish that she was dead.
I need to know...Now she's sleeping in my bed.
Oh God, I wish that she was dead.
I need to know - who's that Bimbo?

Er war beeindruckt, die Dynamikt die sie an den Tag legte, der Text, der Sound. Alles.
Andererseits war er etwas geknickt, dass sie wirklich dachte, dass er ihr fremdgegangen sei.
Seine Ex hingegen schien das ganze kalt zu lassen, ... wenn überhaupt freute sie sich darüber, dass die beiden jetzt einen grund mehr hatten sich nicht zu sehen.
Doch als das Lied vorbei war ging er auf sie zu, stellte sich vor ihr, sah sie traurig an und schüttelte leicht den Kopf. " Da war nichts, Schatz. Wirklich." Sie wirkte nich etwas misstrauisch, allein durch die Tatsache, dass seine Ex hinter ihm stand und sie fies angrinste.
"Kommst Du zu mir zurück?" Fast hätte sie wieder angefangen zu weinen, aber sie nickte nur, sah ihn schüchtern an und fiel ihn um den Hals. "Ich liebe Dich, Baby!"

Donnerstag, 10. Januar 2008

Nur Mit Dir

Er sah sie mit einem fragendem Blick an. "Ist es wirklich okay für Dich?" Nein, natürlich war es nicht "okay" für sie. Es war alles andere als "okay". Sie nickte. Er seufzte, stand auf und holte ihren Parker. Für einen Augenblick zögerte sie, überlegte ob sie was dagegen sagen sollte. Aber was würde das nützen? Rein gar nichts, also stieß sie sich von der Wand ab, an der sie lehnte, nahm ihren Parker entgegen, holte die halbleere Schachtel Eve raus und zündete sich eine Zigarette an. "Tschüss, Schatz" sagte er und wollte sie umarmen und küssen, doch sie stieß ihn sanft weg. "Nicht." Dann ging sie. Sie wusste, dass er sie gebeten hatte zu gehen aber irgenwie fühlte sie sich, als wenn sie es freiwillig tat, als wenn es ihre Idee gewesen wäre. Vielleicht dachten sie sogar beide das selbe, nur hat er es ausgesprochen und sie nicht, weil sie Angst hatte wie er reagieren könnte.
Draußen regnete es,... wie sie es hasste. Früher liebte sie den Regen, egal zu welcher Jahreszeit, denn sie fand nichts entspannender und schöner, als mit den Personen die sie mochte gemütlich beisammen zu sitzen, Kaffee zu trinken und zu rauchen. Oder im Regen spazieren zu gehen, das war zeitweise sogar eines ihrer Hobbys: klitsch nass nach Hause zu kommen und ihren Freund damit zuärgern, dass sie alles (ihn nicht ausgeschlossen) nass machte.
Manchmal stand sie auch einfach nur auf Dachterasse und rauchte und ließ sich berieseln.
Aber mittlerweile hasste sie den Regen. Allgemein war ihre Sicht der Dinge viel düsterer geworden.
Als sie die Wohnung verließ war er nicht sonderlich geknickt. Er wusste, dass es so eventuell besser sein würde und eigentlich wollte er darüber gar nicht nachdenken ob es jetzt so richtig war oder nicht, denn je mehr er darüber nach dachte, desto eher bekam er Zweifel an seiner Entscheidung. Nun war sie also gegangen und er stand immernoch im Flur, als würde erdarauf warten, dass sie zurück kommt, die Tür öffnet und sagt "Lass wieder vertragen!"
Doch das würde sie nicht tun, wahrscheinlich würde sie gar nicht wieder kommen, wenn er sich nicht irgendwann meldet.
Nachdem er so zehn Minuten im Flur rumgestanden und auf die Tür gestarrt hatte, begab er sich endlich in sein Zimmer, legte sich aufs Bett und starrte an die Decke. Die Versuchung irgendetwas anderes zu tun war groß, doch er versuchte sich dazu zu zwingen über gewisse Dinge nachzudenken. "Hätte sie doch bloß ihre Kippen hier gelassen" dachte er.
Es war still in der Wohnung, still und leer. Kein Wirbelwind der kiechernd durch die Zimmer sauste. Kein Sonnenschein der ihn durch ein Lächeln, selbst an trüben, verregneten Tagen wie diesen, aufheiterte. Keine Quasselstrippe, die ihm ununterbrochen die Ruhe nahm.
Und eigentlich sollte man annehmen, dass er dafür dankbar war, dass er einmal seine Ruhe hatte. Aber er hatte nicht einmal Lust die Dinge zu tun über die sie sonst gemeckert hatte.
Also lag er da und fing an nachzudenken...
... so wie sie, als sie durch die Straßen ging. Für die meisten Menschen wirkte sie wahrscheinlich so, als wüsste sie ganz genau wo sie hinwill. Aber die Wahrheit war, dass sie keine Ahnung hatte, sie irrte einfach ziellos umher. Ihr ging es schlecht, nach ihrer fünften Zigarette war ihr das Rauchen vergangen. Sie fühlte sich zum ertsen Mal nach langer Zeit wieder alleine, verlassen, verloren. Sie hatte Angst. Angst davor, worüber er nachdenkt. Angst davor, dass ihm die falschen Dinge einleuchtend erscheinen würden. Angst davor, dass er mit jemand anderen darüber sprach, vielleicht mit einem anderen Mädchen. Aber am meisten hatte sie Angst davor, dass er feststellen würde, dass er ohne sie besser dran ist. Sie blieb stehen, Tränen kullerten über ihre Wangen. "Nein" dachte sie. "Nein, sowas darfst Du nicht denken." Aber dieser Gedanke ging ihr nicht mehr aus dem Kopf.
Die Menschen gingen an ihr vorbei, sahen sie teilweise nichtmal an. Die wenigen die ihr einen kurzen Blick schenkten, sschauten entweder eher finster. Es wurde dunkel, die Lampen gingen an, die Geschäfte schlossen und sie, sie stand immernoch weinend da... während er zu Hause im warmen Bett lag und fern sah.




Er war eingeschlafen, doch als ihm die Fernbedienung aus der Hand fiel, schreckte er hoch.
Ohne sich großartig zu bewegen tastete er den Boden nach der Fernbedienung ab - nichts. Er schaltete das Licht an und sah sich um, sie lag da nicht.Er beugte sich über den Rand des Bettes um darunter nach zusehen. Voila! Da war sie, doch... da war noch etwas. Ein kleines weißes Buch. Erhob es mit auf, schlatete den fernseher aus und setzte sich bequem hin und fing an darin rumzublättern.


Seite 1

Don't read my diary when I'm gone.

Okay, I'm going to work now, when you wake up this morning, please read my diary.
Look through my things and figure me out.

Seite 2

Merkst Du schon den Unterschied, der uns umgibt. Wenn man sich wirklich liebt?
Und der Rest der Welt wird schwach.
Fällt es Dir denn auch schon auf, dass Du gar nichts mehr brauchst?
Außer uns. Ich lieg die Nacht lang wach.

Es ist nie zu spät.
Du siehst das es geht.
Es gibt nichts auf der Welt was noch zwischen uns steht.
Ich halte Dich fest.
Auch wenn's mich verletzt.
Und Du mich für immer verlässt.

Es gibt keine Worte die beschreiben, wie schön Du bist.
Mach Dir keine Sorgen, es bleibt immer so wie es ist.
Ich geb Dir ein Zeichen, will Dir beweisen wie sehr ich Dich liebe.
Ich will alles erreichen, nie verzweifeln. Nur mit Dir.

Ich denke an nichts and'res mehr. Ich fühl mich so leer. Ich brauche Dich so sehr.
Es gibt keinen anderen Mensch', der mich wirklich kennt - außer Dir.
Ich geb Dich nicht mehr her.

Es ist nie zu spät.
Du siehst das es geht.
Es gibt nichts auf der Welt was noch zwischen uns steht.
Ich halte Dich fest.
Auch wenn's mich verletzt.
Und Du mich für immer verlässt.

Es gibt keine Worte die beschreiben, wie schön Du bist.
Mach Dir keine Sorgen, es bleibt immer so wie es ist.
Ich geb Dir ein Zeichen, will Dir beweisen wie sehr ich Dich liebe.
Ich will alles erreichen, nie verzweifeln. Nur mit Dir.


Auf den folgenden 46 Seiten stand immer das selbe wie auf Seite 2.
Die letzte Seite war herausgerissen, einige wenige davor waren leer.

Mittwoch, 9. Januar 2008

Hold Me Close. Touch My Skin. Burn My Soul. Let Me In.

Sie stand da, lässig an die Wand gelehnt, ein Bein angewinkelt, den Kopf gesenkt. Entspannt zog sie an ihrer Zigarette. Sie rauchte nur Eve, lange dünne weiße Zigaretten, sie war davon überzeugt, dass das Stiel hatte.
Sie stand da schon zehn Minuten und wartete auf ihren Freund. Er wollte längst da sein, doch mal wieder kam er zu spät und wie sooft rauchte sie eine Zigarette nach der anderen.
"Du fühlst Dich ohne sie unsicher, oder?" Das hatte er sie mal gefragt, doch nie würde sie es sich, und schon gar nicht ihm eingestehen.
Dann hörte sie Schritte, doch sie hob den Kopf nicht, denn im Laufe des Jahres hatte sie sich abgewöhnt sich Hoffnungen wegen ein paar Schritten zu machen, doch diesmal war er es wirklich. "Hey Schatz, tut mir leid, aber..." So fing es immer an, jedesmal eine andere billige Ausrede. Sie zweifelte zwar keineswegs an seiner Glaubwürdigkeit, jedoch aber daran, ob ihm überhaupt was dran liegt sie nur einmal nicht zu enttäuschen.
Er wollte ihr einen Kuss geben, doch sie wich aus, nicht hektisch oder dergleichen, denn sie wusste was er wieder für Stress machte, wenn er mitbekam, dass sie sauer auf ihn war.
Sie schob sich langsam an ihm vorbei, immernoch mit gesenktem Kopf.
Er nahm ihre Hand, ging los und zog sie mit. "Ich muss noch was eikaufen", sagte er in bemerkenswert fröhlichem Ton. Doch sie... sie schwieg.
Der Weg dauerte keine fünf Minuten und er bemerkte nicht, dass sie ein Problem hatte, obwohl er sonst ziemlich überempfindlich reagierte, wenn sie mal nicht gut drauf war.
Der Einkauf war schnell erledigt und immernoch blieb sie stumm, ab und zu faselte er etwas vor sich hin, wahrscheinlich um nicht zu vergessen was er wollte, oder einfach nur um für sich den Schein zu bewahren, dass er ja eigentlich mit ihr kommunizierte.
Kaum waren sie aus dem Geschäft zündete sie sich wieder eine Zigarette an, nach einigen Metern jedoch packte er sie, drehte sie rum und hielt ihr gesicht in beiden Händen.
"Jetzt erzähl mir was mit Dir los ist und sag nicht, dass Du nichts hast!" Sie sah ihn an, direkt in seine großen blauen die Augen, ihr Blick war traurig und leer.
Sie seufzte und schüttelte leicht den Kopf, trotz des enormen Windes bewegten sich ihre kurzen blonden Haare nur unmerklich. Grund war die unnormale Menge Haarspray. Seine dunklen, etwas längeren Haare jedoch sahen vom Wind total mitgenommen aus.
Er zog ihren Kopf zu seinen heran, so dass sie Stirn an Stirn standen. "Hey Schatz, sag mir was Du denkst." Doch sie konnte nicht. "Es ist nichts, nur ein blöder Tag heute", flüsterte sie.
Es war gelogen, doch er würde sie noch mehrmals fragen und je öfter sie es wiederholte, desto eher würde sie es auch selbst glauben.
Sie gingen weiter, es war noch gut eine viertel Stunde Fußweg und er began von seinem Tag zu erzählen, jedoch merkte sie, dass er ein schlechtes Gewissen hatte, denn er redete leiser als sonst, unsicherer.
Sie blieb stehen und sah ihn an. "Es ist nur so,... Du könntest ruhig mal rücksichtsvoller sein." Und das war der Startschuss für ihn. Er sah sie verständnislos an und fing an regelrecht auszurasten. "Ich? Ich bin rücksichtslos?" - "Das hab ich so nicht gesagt..." stammelte sie.
"Du bist aber unzufrieden mit meinem Verhalten Dir gegenüber!" Was eventuell wie eine Frage klingen sollte war viel mehr eine absolute Aussage seinerseits. "Hätte ich bloß meine Klappe gehalten", dachte sie.
Und es fing an wie immer, sie sah ihn zwar an, aber ihre Gedanken waren ganz woanders. Sie sah wie sich seine Lippen bewegten, sie sah das zornige Funkeln in seinen Augen und wie er wild mit den Armen um sich fuchtelte, aber sie hörte ihm nicht zu. Das tat sie schon lange nicht mehr. Statt dessen dachte sie daran wie toll es mal war, wie schön es hätte werden können. Sie dachte daran, dass sie ohnehin Sex haben wenn sie zu Hause sind, überlegte ob sie erst essen und dann miteinander schlafen sollten, was an dem abend im Fernsehn läuft und noch an viele andere Dinge... Bis er sie packte und schüttelte. "Antworte! Sag es mir! Willst Du das?!"
Sie schüttelte den Kopf, obwohl sie nicht hingehört hatte, wusste sie genau, dass er sie nach dem Ende gefragt hatte, das tat er nämlich ständig. Sie wusste selbst nicht ob er es wollte oder ob er wirklich so viel Angst davor hatte.
Sie riss sich von ihm los, nahm seine Hand und ging weiter als wäre nicht gewesen.
Als sie zu Hause waren ging er sofort in sein Zimmer, ohne ein weiteres Wort, er schloss die Tür hinter sich und drehte die Musik laut auf.
Sie ging in die Küche, das Abendessen vorbereiten, obwohl ihr der Appetit vergangen war.
Als sie soweit alles im Ofen hatte und es anbrennsicher war stellte sie sich vor seine Tür, mit sich ringend was sie tun sollte. Und so stand sie dort erstmal fünf Minuten und rauchte eine von ihren langen dünnen weißen Eve Zigaretten.
Die laute Musik ließ die Tür vibrieren. Als sie aufgeraucht hatte klopfte sie leise - er reagierte nicht. Wohlmöglich war er gar nicht in der Lage das Klopfen wahrzunehmen. Sie klopfte etwas lauter, und eigentlich hätte sie auch so reinplatzen können, doch das war nicht ihre art, trotz der gemeinsamen Wohnung. Das war schließlich sein Zimmer, sein Reich, sein Raum in den er sich flüchten konnte.
Also klopfte sie noch etwas heftiger und er riss die Tür auf. "Was willst Du?" Er klang gereizt, sie hasste es wenn so gereizt war und am liebsten wäre sie in Tränen ausgebrochen und hätte die Wohnung verlassen, doch das tat sie nicht. "Was?! Verschwende nicht meine Zeit. Hab besseres zu tun als das hier!" Doch kaum kam das aus seinem Mund, tat es ihm furchbar leid. Sie senkte den Kopf und sagte: "Es tut mir leid." Doch er verstand sie nicht, die Musik... Sie räsuperte sich und versuchte es nochmal: "Es... Es tut mir leid, Schatz!" Er sah sie traurig an, mit einem seltsamen Gefühl im Bauch wurde ihm klar, dass er sich manchmal echt wie ein Arschloch aufführte, ihm wurde klar, dass sie zu neunzig Prozent der Fälle nicht mal der Grund für seine Laune war, nichts dafür konnte und dass es einfach unfair war seine Aggressionen an ihr auszulassen. Er nahm sie in den Arm, hielt sie fest, gab ihr einen Kuss auf ihr perfektes blondes Haar. "Mir tut es leid, Baby", sagte er und zog sie in sein Zimmer. Er machte die Musik leiser und setzte sich in seinen schwarz-weißen Sessel, zog sie auf seinen Schoß und umarmte sie. Eine halbe Stunde lang saßen sie so da, ohne ein Wort zu sagen, er wollte sie einfach nur fest halten, ihre Nähe genießen und alles was sie wollte, war endlich einmal merken, dass er sie brauchte, er sie wollte und dass es ihm wirklich leid tat. Sie stand langsam auf, gab ihm einen Kuss auf die Stirn, auf den Mund, auf die Wange und flüsterte ihm ins Ohr, dass sie nach dem Essen sehen muss.
Als sie das Zimmer verließ, wurde ihm erst so richtig bewusst wie glücklich er mit ihr war, wie froh er sein konnte, dass er sie hatte.
Und als sie das Zimmer verlassen hatte, wurde ihr erst klar, wie sehr sie ihn liebte. Mit allen drum und dran.





Später am Abend, als er noch etwas fern sah, lag sie schon im Bett. Sie achtete sehr darauf, dass er wirklich nicht eher ins Zimmer kam, denn sie wollte noch schreiben.
Sie zog ein kleines weißes Buch unterm Bett hervor. Sie war sich nicht sicher ob er wusste, dass sie es hatte und dass sie dort rein schrieb. Was hätte er auch unterm Bett zu suchen?!
Ihr Blick fiel auf ihren Schrank, hinter dessen Tür sich so einige Schuhkartons befanden, voll mit Büchern, Schreibblöcken, Heftern, Zetteln...
Seufzend schlug sie ihr Buch auf und musste betrübt feststellen, dass auch dieses bald in einen der Kartons landen würde. Sie setzte an zum schreiben.....

Your lips in the evening, semen and a kiss.
Your smile start fading at all.
But somehow it's pretty, although I don't care.
Cause we're not enough at all.

He touches me steady as he moves ahead.
Thank God for the wounds I feel now.
If I was his girl I promis to kill.
But we're not enough at all.

Dienstag, 8. Januar 2008

The Message!

How can I help it if I think you're funny when you're mad?
Trying hard not to smile although I feel bad.
I'm the kind of girl who laughs at a funeral.
Can't understand what I mean?
Well, you soon will!
I have a tendency to wear my mind on my sleeve.
I have a history of taking off my shirt.

Sonntag, 6. Januar 2008

How To Save A Life

It's been one week since you looked at me.
Cocked your head to the side and said "Im angry".
Five days since you laughed at me, saying "Get that together, come back and see me".
Three days since the living room I realized it's all my fault, but couldn't tell you.
Yesterday you'd forgiven me.
But it will still be two days till I say I'm sorry!

I let you know that I know best cause after all I do know best.
I try to slip past your defense without granting innocence.
I lay down a list of what is wrong the things I've told you all along.

As you begin to raise your voice I lower mine and grant you one last choice.
I drive until I lose the road or break with the ones I've followed.
You will do one of two things.. You will admit to everything or you'll say you're just not the same.
And I'll begin to wonder why I came.