Sonntag, 30. Dezember 2007

A Kiss Is Just A Kiss And That Is What It Is

And it's the thousandth time that it's even bolder.
Don't be surprised when you get bent over.
They told you, but you were dying for it.



Nobody knows it but I've got a secret smile and I use it only for you.
So I use it and prove it.
I remove this whirling sadness.
I'm losing, I'm bluesing.
But you can save me from madness.
So save me.
I'm waiting, I'm needing.
Hear me pleading and soothe me, improve me.
I'm grieving, I'm barely believing now.
When you are flying around and around the world.
And I'm lying alonely.
I know there's something sacred and free reserved
And received by me only.

Donnerstag, 27. Dezember 2007

Like A Bowl Of Oranges

Die entscheidene Frage ist doch immer: Wie konnte es zu dieser Situation kommen?
Wieso hat man jetzt Scheiße unterm Schuh, obwohl man doch sonst so überaus exat darauf achtet wo man hintritt? Wieso bekleckert man sich ausgerechnet beim Essen mit dem Vorgesetzten mit Rotwein? Und wieso in aller Welt kotzt man seinem Traumtypen bei der ersten gemeinsamen Party auf die Füße?
Das sind doch Fragen die uns beschäftigen... wieso stecken wir, nach all' unseren Vorsätzen, nach unseren jahrelang bewärten Prinzipien, jetzt in so einer Miesere?
Ist es eventuell von Vorteil aufzuhören Fragen zu stellen? Einfach mal den Mund zu halten und kommentarlos runterzuschlucken?
Ist es besser etwas im Dunkeln zu lassen, mit einer beklemmenden Ungewissheit zu leben, als sich der harten Wahrheit zu stellen, welche einem noch mehr Fragen durch den Kopf schießen lässt?
Wo wäre der Mensch, wenn er aufgehört hätte Fragen zu stellen? Wo wäre ich, wenn ich aufgehört hätte zu fragen? Wo wären wir, wenn wir nicht nach Antworten verlangt hätten?
Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, aber ich weiß, dass wir keineswegs da wären wo wir jetzt sind.
Und wahrscheinlich wären wir nie dahin gekommen.
Das ist wiederum für mich die Bestätigung, dass ich niemals aufhören sollte zu fragen und dass ich niemals Ruhe geben sollte bis ich eine Antwort bekommen habe. Ob diese mir dann nun gefällt sei dahin gestellt, denn im Leben läuft nunmal nichts nach Plan und im Prinzip sind die Antworten die wir bekommen ohnehin nur Worte und Emotionen von dem Gefragtem. Wie viel wert wir auf diese legen liegt an uns. Sicherlich werden sie uns nicht grade unwichtig sein, aber auch wenn wir eine negative Reaktion auf unsere nervende Fragerei bekommen, so sind wir doch wenigstens in dem Sinne befriedigt, wenn wir eine Antwort haben, mit der wir uns weiter befassen können.
Mir wurde gesagt, ich solle warten - abwarten - bis zum "richtigen Augenblick" - da man über manche Dinge nicht jetzt und sofort reden, aber dafür auch keinen festen Zeitpunk festmachen kann. Doch was wenn ich weder die Zeit habe zu warten, noch warten will?!
Ich bin kein äußert geduldiger Mensch, aber ich weiß wann ich warten kann und sollte und genauso gut weiß ich wann ich Antworten brauche.
Doch meine Miesere ist um einiges beklemmender, ... ich durfte weder Fragen stellen, auf die ich ohnehin keine Antworten bekommen hätte, noch dufte bzw. hatte ich nicht das Recht dagegen anzugehen. Denn wenn ein Kommunikationspartner eine Funkstöhrung hat, so bringt die ganze Unterhaltung rein gar nichts.
Man will reden und darf nicht obwohl es damals noch hieß "Oh ja, wir müssen sogar reden, reden ist das wichtigste in einer Beziehung!" wobei dahingestellt sei welche Beziehung: Ob zwischen Freunden, Partnern, der Familie. Man sollte reden um Problemen vorzubeugen oder bereits vorhandene Probleme zu lösen.
Doch kann es sein, dass Menschen die immer reden wollten, wo aber ein vorheriger Kommunikationspartner nie hinhören wollte, das Reden, das Zuhören leid sind?
Kann man sich irgendwann überhört, sich nichts mehr zu sagen haben?
Ich kenne so einige Menschen die sich so ziemlich alles gerne anhören, die hinhören wenn man etwas sagt - aber keiner dieser Menschen hört wirklich zu, denn zuhören will gelernt sein.
Viel zuoft neigt man doch dazu gedanklich abzuschweifen und in ein Funkloch zu geraten. Ich möchte mich da nicht ausschließen, soll alles schon mal vorgekommen sein.
Doch bekanntlich lernt man dazu, wahnsinnig interessant was unser Gehirn so drauf hat.
Ich bin für mehr Gespräche zwischen Menschen. Vielleicht sollten wir den Bettler, der in der Gasse vor dem Supermarkt hockt, nicht nur etwas Kleingeld zuwerfen, nein vielleicht sollten wir uns mal schweigend daneben setzen und zuhören - auch wenn er nichts sagt.
Wer von euch jetzt denkt "Hä, das ergibt doch aber keinerlei Sinn!" der hat mich nicht verstanden und wird es wohl in Zukunft auch nicht tun.
Aber ich werde es dennoch versuchen euch zu erklären...

Mimik und Gestik sagen mehr aus als Worte. Ein "Ich mag Dich" wird doch viel wirksamer wenn man schüchtern oder verlegen lächelt. Tränen sagen viel mehr über den Gefühlszustand einer Person aus, als wenn sie einfach in den Raum wirft "Hey, Junge! Ich bin traurig!"
Jemanden zu umarmen sagt viel mehr, als ihn einfach ein paar tröstende Worte ins Ohr zu flüstern. Versteht ihr jetzt?
Ich kannte mal jemanden, da hat die bloße Anwesenheit gereicht und es hat mich glücklich gemacht, mich aufgebaut, mir Trost gespendet, Kraft gegeben. Wenn Schweigen nicht peinlich ist, wenn man sich wortlos versteht. Wisst ihr?
So, jetzt sehe ich schon eure fragenden Gesichter "Erst redest Du von mehr Kommunikation, mehr Antworten auf Fragen ect. pp. und jetzt wortloses Verstehen?"
Ziemlich wiedersprüchig, nicht wahr? Aber auch hier sei gesagt: Das eine kann ohne das andere nicht funktionieren. Wenn man nicht redet, keine Antworten bekommt auf quählende Ungewissheit, dann kann man sich nicht wortlos verstehen. Wenn man sich nicht nach den Gedanken des anderen erkundigt, kann die herzlichste Umarmung einem nichts bringen...
Wenn man nicht im Vorfeld redet und versucht den anderen zu verstehen, dann fragt man wahrscheinlich auch "Wieso weinst'n Du jetzt?" anstatt die Person einfach in den Arm zu nehmen.

Dienstag, 25. Dezember 2007

The Absolutly Lovesong

In Fact You Won't Care If My Life Ends Tomorrow But You Like Me For Me And That's Why I'm Glad I Found You Once Again...

I Don't Care About Your Bigscreen Or About Your Colection Of DVD's.
In Fact I'm Not Watching Much TV.
I Don't Care About The Fact You'll Never Take Me To The Places I've Never Been,
But I Know You Would If I Just Say When.
And I Like You For You Not Because You Fuck Like Dirrty Harry,
Make Me Laugh Like Jim Carrrey.
You're Just Like The Cable Guy, But I Know I Cant Live Without You.
My Arms Belong Around You!




You Don't Care About My Car.
You Don't Care About My Money.
And That's Real Good Cuz I Don't Got A Lot To Spend.
But If I Did It Would Mean Nothing,
Cause You Like Me For Me, Not Because I'm Hot Like Cindy Crawford,
Cuz You Know I've Got So Much To Offer.
What You See Are My Most Rending Desicions,
My Insecure Conditions.
And The Tears Upon My Pillow That I Shed At Night.

Gazing At The Ceiling,
As We Entertain Our Feelings In The Dark.
Things That We're Afraid Of Are Gonna Show Us What We're Made Of In The End.
But Why Do You Waste All Your Time With Me?
There Must Be Something There That I Don't See.
But I'm Glad I Found You Once Again....
No Matter What It Takes You're Mine Until The End!

Dienstag, 18. Dezember 2007

To Be Left Outside Alone

Ich war Deine Droge, damit Du ausgeglichen bleibst.
Ich war diejenige, die Dir den Finger in den Hals gesteckt hat, damit es Dir wieder gut geht.
Meine Leber hasste Dich dafür, dass Du mich damals gehen lassen hast.
Reglos lag ich immer irgendwo rum, die Whiskyflasche in der einen Hand, eine abgebrannte Zigarette in der anderen.
Und ich hab Dir Dein Parfum geklaut und es in meinem Zimmer umhergesprüht, so warst Du immer bei mir, die ganze Zeit lang.
Das war letztes Jahr.... das Jahr indem Du Deinen Spaß haben wolltest und mich fallen lassen hast. Es ging mit mir den Bach runter, .... mit jeder Menge Alkohol und Schmerzmitteln, denn der Schmerz den ich jedes Mal spürte wenn ich an Dich dachte oder Dich in der Stadt sah wie Du mit einem anderen Mädchen durch die Straßen gingst, Hand in Hand, wie Du in der Bar eine andere geküsst und mich komplett ignoriert hast, dieser Schmerz war unerträglich.
Weiß Du überhaupt wie es ist allein gelassen, abgeschoben, verarscht zu werden?
Dabei warst Du es, der mich sehen wollte, der mich eingeladen, mich vermisst und meine Gesellschaft geschätzt hatte.
Und es waren meine Augen, welche Dich verzaubert hatten, meine Hand, die Du halten wolltest, meine Lippen, die Du zu küssen nicht abwarten konntest.
Ich dachte die ganze zeit über Du wärst ein Engel gewesen, einer der vom Himmel für mich auf die Erde geschickt wurde.
Doch dem war nciht so... denn nach all' Deinen Gelüsten war ich es, die darunter leiden musste, die dieses Gefühl vergessen sollte, die aus Deinem Leben zu verschwinden hatte.
Du hast mit mir gespielt, warst rücksichtslos und egoistisch! Es ging Dir nur um Deinen Spaß und als Du genug von mir hattest, waren Deine letzten Worte: "Geh! Komm Nie Wieder! Vergess Am Besten Meinen Namen!"
Mit Tränen in den Augen bin ich gegangen, verloren und hilflos durch die dunklen Straßen geirrt, mich fragend ob Du auch nur annähernd ein Gewissen hättest, oder eine Ahnung wie es sich anfühlt so behandelt zu werden!

Ich kann kaum glauben, dass es 1 Jahr her ist, als ich Dich zum letzten Mal geküsst habe, dass es 1 Jahr her ist, als ich das letzte Mal in Deinen Armen lag, Du mir etwas ins Ohr geflüstert hattest und wir gemeinsam die Zeit totgeschlagen hatten.
In diesem Jahr habe ich die Last der ganzen Welt getragen, aber sieh mich jetzt an, das was ich über die letzten 12 Monate geworden bin.
Ich habe es irgendwie geschafft diesen ganzen Schmerz zu überstehen und jetzt bin ich nicht mehr das selbe Kind wie früher, als ich jünger war. Ich dachte nur, dass Du das wissen solltest.
Doch ich habe die ganze Misere nicht ohne die eine oder andere Hilfe überstehen können, abgesehen von der Schändigung meiner Leber und Lunge.
Verdammt, mein bester Freund war ein Typ in einem Arztkittel, der meine zitternde Hand hielt, den ganzen Tag grinste und mir dubiose Tabletten verabreichte.
In meinem geistesabwesenden Zustand ging's mir meistens gut, aber ich spürte wie er das Leben aus mir saugte, meine Seele stahl, .... eines schönen Tages, als ich durch den sommerlichen Platzregen wieder etwas klarer imKopf wurde, erzählte ich ihm, dass ich mich viel zu oft alleine und leer fühlte, worauf er nur erwiederte: "Keine Sorge, irgendwann wirst Du Dich schon wieder gut fühlen!"und mir wieder eine dieser Pillen in den Mund schob.
Es dauert zwar einige Zeit, aber letztendlich kam mir doch die Gewissheit, dass das was ich tat einfach Müll war, dass Du das nicht wert warst und dass ich was verbockt hatte.
Das erste was ich tat war shoppen. Ich kaufte mir ein T-Shirt auf dem Stand: "Oh my god - I've lost control of the only thing in lifeI had a hold of!"

Und dann kamst Du - wieder einmal.
Die Zufälle (das Schicksal!) wollten, dass wir uns öfters über den Weg laufen und so war es auch. Und dann ... sollte ich Dich wieder besuchen kommen. Und wieder hast Du mich geküsst und wieder hast Du mich danach fallen gelassen und enttäuscht,... Und wieder fragte ich mich ob Du auch nur ansatzweise eine Ahnung hast wie ich mich fühlte und wie es ist wenn man verarscht wird.
Und wer hätte da gedacht, dass es irgendwann so wird wie es jetzt ist? Und ich hab mein altes T-Shirt gegen einen Pullover eingetauscht auf dem steht "I Love You So Damn Much I'll Even Start To Pray!" ...

Montag, 17. Dezember 2007

Love sucks! Boys lie!

Das traurige Ende einer einst so glücklichen Liebe.

Frau sitzt zu Hause, wartend, sich langweilend, an ihn denkend und er?
Kneipentour mit den Kumpels. Ha! Von wegen, trifft sich mit seiner Liebhaberin oder Ex, oder sonst wem in der Disko oder an irgendeinem öffentlichen Ort, wo er - zu seinem Pech - auch noch von anderen gesehen wird, natürlich mit der Miss im Schlepptau.
Nach etwas zu viel Bier und Rumgesülze ihrerseits kommt er ihr dann nach stundenlangen Plausch "etwas" näher und es passiert: Das Gehirn setzt aus, Freundin daheim ist vergessen und man(n) folgt seinen Trieben.
So wurde der Grundstein zum Fremdgehen gelegt.
Irgendwann nachts kommt er denn nach Hause, legt sich zu seiner Freundin ins Bett, weckt sie durch seine Alkoholfahne und jault auch noch rum. Am nächsten morgen erzählt er ganz aufgeregt "Schatz, Du wirst es mir nicht glauben, aber ich habe noch *Name des anderen Mädchens* getroffen und ihr ging's total schlecht und als ich loswollte hat sie mich geküsst!" Frau tut das ganze mit einem skeptischen Blick ab, weil sie ihm ja vertraut, denn wieso auch nicht, ist schließlich das wichtigste in einer Beziehung und er hatte ja auch nie den Anlass dazu gegeben es nicht zu tun.
Nach einiger Zeit später hört man dann von diversen Leuten "Du, Dein Freund war letztens mit *Name des anderen Mädchens* inner Disko. Aber irgendwie sind die sich verdächtig nahe gekommen!" und man antwortet darauf "Nein, nein, das war so und so...." und erzählt die Story, die einem der Freund am Morgen danach aufgetischt hatte.
Nachdem aber so einige Leutchen bei einem waren fängt man dann doch an dem Kerl zu misstrauen, eins und eins zusammen zu zählen und sich mit anderen zu treffen, die einem mehr erzählen könnten.
Den eigenen Freund ansprechen ist nicht drin, denn das Thema ist schon längst vom Tisch und man soll damit bloß nicht wieder anfangen, wahrscheinlich um sein Gewissen zu beruhigen oder um ihm so zu helfen, damit er es verdrängen kann.
Ja! Er hat was verzapft, er hat versagt und nicht sein Frauchen. Die sitzt treu-doof zu Hause rum, dreht Däumchen und wartet und macht und tut alles damit er sich bei und mit ihr wohl fühlt und er missbraucht ihr Vertrauen und fühlt sich nicht mal schlecht dabei.
Im Gegenteil, er hinterlässt dem Mädel mit dem er fast zum zweiten oder dritten Mal in die Kiste gehüpft wäre auch noch eine Nachricht von wegen "Es tut mir ja so leid!" .... Was tut ihm denn so leid, dass er eine Freundin hat die ihn liebt und wartet, dass er nach Hause kommt? Dass er so viel getrunken hatte, dass er ohnehin nicht mehr hätte bumsen können oder dass im letzten Moment sein Gehirn vielleicht doch noch angesprungen ist und sein Gewissen rief "Nein, tu's nicht!"
Arschlecken, mehr sag ich dazu nicht.
Aber es wird noch besser. Während er Wochen danach seiner Freundin erzählt wie heiß, schön, sexy und geil sie doch ist, wie viel sie ihm bedeutet und (Achtung! Welch Überraschung!) wie gerne er mit ihr Sex hat usw. lässt er sich nebenbei noch von anderen (also praktisch einer dritten) Tittenfotos schicken und bietet sich - zwecks schlechter Qualität natürlich - auch noch als Fotograf an. Als würde ein Paar Brüste nicht reichen, nein die sind ihm wahrscheinlich nicht gut genug, aber er wird weiterhin nichts zu seiner Freundin sagen, redet stattdessen von "Wir" und "Liebe" und "Zukunft" und all dem Zeug was Frauen - verliebte Frauen - eben hören wollen.
Doch nie hätte man(n) damit gerechnet, dass sie irgendwann mal genauer drüber nachdenkt, es evtl. rausbekommt oder irgendwann mal nicht mehr so naiv ist und auch mal wert auf die Worte anderer legt.
Und dann ist es soweit, die Tragik ist vorprogrammiert. Was so schön und liebevoll und glücklich und romantisch begonnen hatte, endet nun in einem Scherbenhaufen, als sie sein Zimmer auseinander nimmt. Endet mit gebrochenen Herzen, enttäuschten Hoffnungen und all dem Schmerz den sie schon lange vorher vorausgesehen hatte, bevor sie "ja" zu ihm sagte.
Endet mit Trauer und Tränen, welche sie umzubringen scheinen.

Man sollte nie denken, dass einem das nie passieren könnte, auch wenn er ihr jeden Wunsch von den Augen ablesen mag, ansich alles für sie tut, sie auf Händen trägt... in Wahrheit tritt er ihren Stolz, den Respekt den sie verdient und ihre Gefühle mit Füßen!
Er reißt ihr einfach so ihr Herz heraus, spielt damit, quählt sie und freut sich noch darüber, hat nicht mal den Ansatz eines schlechten Gewissens... und ist fest in dem Glauben: "Meine Freundin bekommt das niemals raus." Und das obwohl sie ihm am Anfang ihrer Beziehung warnte... Ich weiß alles!

Freitag, 14. Dezember 2007

Misery Loves Company

What use am I to anyone?
Forlorn, frozen, beneath the summer.
I've finally left school.
Now what on earth do I intend to do?
I should find a boy, have a drink, have a dance and play the song that’ll delivery straight from the harshness of misery.



‘Coz this songs a delivery.
Straight from the heart of my misery.
Oh that song that’ll delivery.
Straight from the heart .. to you.
So here comes a delivery.
Straight from the heart of my misery.
Here comes a delivery.
Straight from the heart to you.

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Down To The Border - Over The Line

Ich weiß was es heißt sterben zu wollen,...
... wenn jedes Lächeln weh tut,...
Wenn man sich versucht anzupassen, aber man ständig scheitert.
...Und wenn man sich äußerlich verletzt um das Innere zu töten!


You asked what was wrong. I said nothing.
Then I turned around and whispered: Everything.

Dienstag, 11. Dezember 2007

Absence Makes The Heart Grow Fonder

I presaged you could never tame your passion and in some kinda way I divined you would do something cruddy but I never spared a thought on that disdemeanour you'd committed.
I never thought anyone could do something cruel like that. Of curse I know you - or rather thought I do - and I am satisfied you couldn't hurt a fly, but I saw the room where it happend - the walls, the parquet and small carpet were blotched with blood, the funiture were havocked, her cat totaly dazed and her body.... I was shocked, her body was unidentifiable. It was sanguinary and I never saw something ranzid like this.
When I look at your face, in your amazing blue eyes, I cannot imagine that you are a cold-blooded murderer. I cannot understand why, so tell me! - Rather not! Truth be told, I would not belive you anyway.
All the gory details at the crime scene are so conclusive, so I cannot comprehend why you conjure up excuses.
They came, they said you are guilty, they imprisoned you and all I could do was deedless watching the men doing their work. And all I can do now is eventually visiting you once a week in jail.
But to be honest, I don't really want that. I don't want to be married with a fucking killer, I don't want to wait for you, in fact I never wanna see you again...

And although it may seem absurd - I'm still loving you and I always will, 'cause absence makes the heart grow fonder.

Sonntag, 9. Dezember 2007

Angel May Cry

Der Regen stürzt einfach so vom Himmel. Diese verdammte Stille macht mich wahnsinnig.
Ich merke wie diese Gefühle in mir aufflammen, wie sie sich ihren Weg aus meinem Inneren nach Außen bahnen.
Dein Schweigen erdrückt mich. Dieser Blick in Deinen Augen macht mich verrückt. Deine Dunkelheit umhüllt mich.
Ich werde versuchen Dich zu küssen - wenn Du mich lässt..
Ich werde versuchen mich Dir hin zu geben - wenn Du mich lässt..

Flutwellen von Tränen reißen mich davon, so kalt und traurig.
Helf mir, ich brauche Dich!
Jetzt mehr als sonst.



I Know I Need You.

I Know I Want You.

I Know I Miss You.

I Know I Love You.

I Know We Belong Together.

I Know I'm Dreaming Of You When You're Far Away.

I Know Tonight I'm Alone But You're Always On My Mind.

Samstag, 8. Dezember 2007

And Everytime We Fight I Know It's Not Right

Will You Remember How It Feels? Our Life Are Made In These Small Hours, These Little Wonders.... Time Falls Away But These Small Hours Still Remains.I Can't Forget The Way I Fell Right Now.



It's The Heart That Really Matters In The End!

Dienstag, 4. Dezember 2007

Die Romantik Liegt In Der Tragik

Du bist nicht mehr hier, Du warst gegangen.
Und als Du fort warst, setzte ich mich ans Fenster und sah hinaus, dort war jedoch nichts, nichts außer die Dunkelheit und der helle glitzernde Schnee.
Der Wind ließ ihn durch die Luft wirbeln, wie eine riesige weiße Rose.
Der Anblick war wunderschön und ich glaube ich hatte noch nie etwas schöneres gesehen, außer Dich.
Doch Du bist nicht mehr hier, Du warst gegangen.
Es war kalt am offenen Fenster, meine Lippen färbten sich blau und das halten der Zigarette fiel von Minute zu Minute schwerer. Tränen stiegen mir in die Augen, so sehr vermisste ich Dich, so sehr hast Du mir gefehlt.
Die Schneewehe unter meinem Fenster sah aus wie Zuckerwatte, doch der traumhafte Anblick hielt nicht lange... denn mein Blut und meine Tränen ruinierten dieses Kunstwerk der Natur. Sie stürzten einfach so auf das weiße Wunder herab und zerstörten es. Doch das war nicht meine Schuld, es war Deine..
Denn Du bist nicht mehr hier, Du warst gegangen.
Der Einsamkeit stand zu halten, die Leere zu erstragen war schwer, es tat weh, mehr als tausend Messerstiche. Und ich schrie in die Dunkelheit, ich rief nach Dir, voller Verzweiflung, doch die Stille der Nacht verschluckte meine Worte und vergebens wartete ich auf eine Antwort von Dir.
Du bist nur in meinem Kopf, in meinen Gedanken, in meinen Träumen: Leuchtend und funkelnd wie der Vollmond und die Sterne am Himmel, duftend und wunderschön wie eine weiße Rose, wohlklingend wie das Tropfen meiner Tränen und meines Blutes in den Schnee und schier unerreichbar wie eine unerfüllte Liebe.
Denn Du bist nicht mehr hier, Du warst gegangen.
Ich fragte Dich oft, ob Du mich lieben würdest, doch ständig bist Du meiner Frage ausgewichen. Und ich suchte immer Deine Nähe, auch wenn Du mich wie so oft wegstießt. Ich wollte doch nur Dein Gesicht ein letztes Mal berühren, Dir ein letztes Mal etwas ins Ohr flüstern, einfach ein letztes Mal Deine Nähe und Wärme spüren.
Ich weinte so viel um Dich, konnte Nächte lang nicht schlafen aus Angst Dich zu verlieren, doch wie soll man etwas verlieren wenn man es nie besaß?
Ich warf meine Zigarette in den Zuckerwatten-Schnee und richtete mich auf, stellte mich aufs Fensterbrett und lehnte mich so weit wie nur möglich hinaus. Der kalte Wind wirbelte mir den Schnee ins Gesicht, so stark, dass es weh tat. Doch nichts tut so sehr weh wie Deine Liebe oder nicht-Liebe. Nichts tut mir so sehr weh wie Du.
Meine Tränen flossen nicht mehr über meine Wangen, im Grunde war es nur noch eine gefrorene schmale Linie aus glitzerndem Nass. Meine Lippen spürte ich schon längst nicht mehr, vermutlich war mein Gesicht eingefroren, nur um den Schmerz festzuhalten, um ihn Dir zu zeigen, wenn Du mich im Schnee finden würdest.
Du wolltest mich los werden, denn Du bist nicht mehr hier, Du warst gegangen.
Mit festem Blick starrte ich durch die Dunkelheit an einen Punkt weit entfernt am Horizont. Ich lauschte dem Lied welches der Wind für mich pfiff.
Ich dachte an Dich und ehe ich mich versah warst da wieder nur Du: Du warst der letzte den ich sah, Du warst der letzte dessen Stimme ich hörte, Du warst der letzte der in meinem Kopf rumschwirrte. Da warst immer nur Du.
Und wieder brach ich in Tränen aus, heiß liefen sie über mein gefrorenes Gesicht.
Ich wollte loslassen, oh Gott ich schwöre, ich wollte wirklich los lassen, doch meine Hände lockerten den Griff vom Fensterrahmen nicht, zu kalt war es.
Ich war eine lebende Eisskulptur: elegant, einsam, halbnackt, voller Trauer und Schmerz.
Und während mich genau diese Schönheit des Moments umzubringen schien geschah etwas, womit ich niemals gerechnet hätte.

Plötzlich standest Du vor mir, in meiner Pfütze aus Schnee, Tränen und Blut, sahst mich an, voller Mitgefühl und strecktest mir beide Arme entgegen. Ich sah wie sich Deine Lippen bewegten "Es tut mir leid" sagten sie. Ich spürte wie mir heiß wurde, wie ich mich freute Dich zusehen, aber ich konnte nicht aufhören zu weinen.
Du bist wieder da, Du warst zurückgekommen!
Und dann sah ich den erschrockenen Blick in Deinen Augen. Die Stille wurde durch Deinen Schrei zerrissen. Und plötzlich war ich nicht mehr über Dir. Plötzlich warst Du über mir.
Tränen stiegen Dir in die Augen, tropften auf meinen unterkühlten Körper.
Du knietest Dich neben mich, nahmst mich in den Arm und flüstertest mir hunderte Dinge ins Ohr, von Liebe und Schmerz, dass es Dir leid täte und Du das nie wolltest.
Du sahst mir in die Augen, zu meiner Freude, denn das war es, das letzte was ich sehen wollte: Dich!
"Manchmal..." stammelte ich "...sind Neuanfänge nicht so einfach..." Du sahst mich ängstlich und fragend an. "Manchmal..." und ich holte tief Luft "...ist der Abschied der einzige Ausweg."
Dann legtest Du Deine Wange an meine, hielst mich fest im Arm, flüstertest und weintest.
Und dann - dann wurde es hell.

Sonntag, 2. Dezember 2007

Mein Freund Ist Wahnsinnig Sexy Und Ihr Könnt Mir Alle Mal Gar Nichts

Mir fällt heute einfach nichts passendes ein, es tut mir leid. Eine 12,7 zu beschreiben ist schwerer als ich dachte, mich bei ihr zu bedanken, ihr zu sagen wie wahnsinnig scharf ich auf sie bin und wie glücklich sie mich macht ist echt keine Leichtigkeit.
Und mit jeder Minute die wir zusammen sind, merke ich immer mehr wie sicher ich mir bin und mit jeder Stunde die wir getrennt sind, steigt meine Vorfreude auf's nächste Wiedersehen ins unermässliche...

Schade, dass mir die Worte fehlen. *seufz*




And yet another page filled with sorrow, attempting to sympathize with anyone who has ever had their hearts broken.
Tears are common, now tears that quickly turn to blood as your discreet obsession and inhumane thoughts eat away at your soul and well, ... I guess not everyone deals with heartbreak the same waybut those who mourn are the ones who warn us of what is to come.

Mittwoch, 28. November 2007

It's Not A Fashion Statement - It's A Fucking Death Wish


Manchmal ist es schwer zu akzeptieren, dass man gewisse Situationen nicht vorraussehen kann. Man muss sich auf so vieles einlassen, so vieles wortlos hinnehmen... vieles so akzeptieren wie es kommt.
Krankheit, Hunger, Krieg... verlorene Kinder und Familien, gebrochene Herzen, Schmerz, Trauer, Enttäuschung, Einsamkeit... Man fühlt sich verloren, missverstanden und verstoßen... Umso schwerer ist es in dieser kalten, grauen Welt etwas zu finden was einen auf bessere Tage hoffen lässt.

Aber dennoch habe ich irgendwie das Gefühl, dass sich in einigen Bereichen meines Lebens alles, oder wenigstens der größte Teil,... zum Guten wenden wird, weil ich die tröstliche Gewissheit habe, dass ich jemanden hinter mir stehen habe, der für mich da ist und dafür bin ich dankbar.
Ich sehe es nicht als Selbstverständlichkeit an, keineswegs, denn das wäre falsch. Man kann einem Menschen nichts gemeineres antun als ihn für selbstverständlich zu nehmen.
Dennoch ist es ein gutes Gefühl zuwissen was man an einer Person hat und nochmehr wenn man weiß, dass man diese genauso glücklich macht.
Genau dieses Gefühl ist meine Wärme, mein Sonnenschein, mein Sommer in dieser kalten Jahreszeit.


Und wie Buddha eins sagte.... so denke auch ich:

Absolut alles in diesem Universum ist unbeständig.
Unbeständigkeit erzeugt Ungewissheit.
Ungewissheit bewirkt bei mir Unbehagen.
Unbehagen lässt mich blöde Sachen denken.
Blöde Gedanken bringen mich dazu blöde Sachen zu tun.
Blöde Sachen zu tun bewirkt ein unvorhersehbares Ergebnis.
Unverhersehbare Ergebnisse sind unbeständig.
Wie absolut alles in diesem Universum.
Wahnsinniges Universum, nicht wahr?!


Sonntag, 25. November 2007

And As Hope Drifts Away - We Were Left With Broken Dreams And Memories

Ich finde die Idee von der wahren Liebe ja ganz nett, aber ehrlich gesagt ... ich glaube nicht daran.
Im Moment bin ich mir nicht mal sicher ob ich es je getan habe.
Man kommt alleine auf die Welt und man wird sie auch einsam verlassen, wie man den Zeitraum zwischen diesen beiden Ereignissen gestalten ist größtenteils einem selbst überlassen. Doch warum sollte man sich Leuten anvertrauen, Gefühle zeigen, sich jmd. öffnen wenn man ohnehin enttäuscht und verletzt und verlassen wird?
Warum sollte man sich auf all die negativen Gefühle einlassen? Nur weil man die Hoffnung hat, dass man evtl. die wahre Liebe findet?
Die wahre Liebe, ... die es wahrscheinlich gar nicht gibt?

Eine Beziehung kann man mit einem vertrocknetem Busch in der Prärie gleichsetzen, nur ein Funke genügt und er geht in Flammen auf. Wuuusch!
Es ist nicht nur eine Frage der Zeit wann es in einem Häufchen Asche endet, es ist viel mehr so eine Art Glückssache.
Wenn man Glück hat steht der Wind günstig und der alles vernichtende Funke wird erlöschen bzw. nie den Busch treffen.
Wenn man Glück hat regnet es plötzlich und dieser Funke entsteht erst nicht... aber wird es dann nicht nur verzögert und ist es somit doch eine Frage der Zeit?
Ich weiß es nicht...

...das einzige was ich weiß ist, dass ich krampfhaft versuche mehr zu sein, als ein missglückter Zeitvertreib... dass ich versuche Etwas zu sein, evtl. etwas wofür es sich zu kämpfen, zu weinen, zu leben lohnt. Ein Grund um morgens aufzuwachen und abends nicht schlafen zu wollen.
Alles was ich suchte war ein Ursprung, ein tieferer Sinn hinter dieser ganzen "Ich liebe Dich" Fassade.
Ich kann Leute nicht ausstehen, die mir irgendwelche Lügen erzählen, nur damit ich sie im Gedächnis behalte. Die sind genauso falsch wie das Lachen einer verbitterten Witwe.
Ich habe Angst, dass sich nahestehende Personen verstellen, nur um einem zu gefallen und um einem zu verschweigen wer sie wirklich sind.
Ich habe es satt immerzu nach irgendetwas zu suchen, mir immerzu Fragen zu stellen, immerzu banale Dinge anzuzweifeln.

Ich bin nichts weiter als eine schlechte Schauspielerin, die in ihrer Rolle stecken geblieben ist.
In einer Rolle die ihr einst zeigte wie das Leben sein könnte, würde, sollte.
Das Textbuch ist schlecht, die Besetzung ein Witz, es gibt nicht mal gute Filmmusik - und kein Happy-End.
Die einzige Aufgabe des Films ist es eine Person zu unterhalten, welche .... welche mich so unbeschreiblich glücklich macht.
Ich habe so viel Angst diese Person zu verlieren, dass ich schon kurz davor war wegzulaufen und alles kaputt zu machen.
Ich möchte doch so gern ein Happy-End haben...

Aber während ich mich leise mit einer Verbeugung von meinem Publikum verabschiede und den Saal verlasse, ist alles was zurück bleibt nur ein verkorkstes Abbild meiner selbst auf einer viel zu kleinen Leinwand.
Das Interesse an diesem Film hatte die Person schon längst verloren, aber dennoch interessiert es sie mehr als die bittere Realität.

Ich habe es satt zu zweifeln, zu trauern, zu meckern, zu überlegen, zu denken... und am meisten habe ich es satt zu schreiben!

Alles was ich wollte war ein Funken - ein Funken Hoffnung!

Dienstag, 20. November 2007

Rose-Colored Sunsets And No Flowers For Me

Liebe Leserinnen und Leser,

holt eure Taschentücher raus und eine Schale Popcorn oder Taccos mit Käsedip.
Wer kennt das nicht: Man isst Junkfood, liegt tagelang ungewaschen im Bett in seinem verdunkelten-muffigem Zimmer, raucht eine Kippe nach der anderen, betrinkt sich sinnlos, verbraucht Taschentücher on mass, hört die herzzerreißende Musik der Kings Of Hearthbreaker: Ryan Adams und Damien Rice, sieht sich schlechte Filme an wie Die Brücken Am Fluss und Vom Winde Verweht und tut eigentlich alles, damit es einem noch schlechter geht als ohnehin schon.

Diagnose: Liebeskummer! Nervig, allgegenwärtig...


Wer würde nicht gerne darauf verzichten? Zumal sich mir immer wieder die Frage stellt warum sich Liebende zum Ende einer Beziehung immer so verletzen müssen. Pete Doherty sagte darauf mal „Because they can.“ Wo er recht hat.
Die traurige, grausame Wahrheit ist, dass es eine ganze Zeit dauert, den Menschen nicht mehr zu lieben, den man nicht mehr liebt.
Wenn man diese Problematik genauer betrachtet, lässt sie sich in drei Hauptphasen unterteilen.
Ich möchte euch jetzt nicht unbedingt erklären wie euer Liebeskummer abläuft, aber in gewisser Weise ist es so, oder so ähnlich... und ich kann euch auch keine Abhilfe verschaffen, es sei denn es ist euch ein Trost zu wissen, dass ihr noch ein Herz habt, wenn man es euch gebrochen hat oder, dass es Millionen anderen genauso ergeht.
Fadenverloren - zurück zu den Phasen. Sie scheinen von endloser Dauer, nie enden wollend. Die schlimmste Zeit im Leben, immer wieder auf's neue.


Phase 1: Der Schock!

Eine Mischung aus Verdrängung und Verwahrlosung.
Man will es noch nicht richtig wahr haben, denkt und hofft, dass es nur eine Laune war.
Mit positiven Gedanken á la "Morgen werden wir uns wieder in den Armen liegen und lieben!" lacht man evtl. noch über den Unsinn.
In den meisten Fällen starrt man dann stundenlang auf sein Handy oder Telefon, bei jedem Klingel rutscht einem das Herz in die Hose und man wird von Wutanfällen gepackt wenn er oder sie es nicht war, der/die anrief, man hört die Lieder die man damals immer zusammen gehört hatte, nur um sich die Illusion der Nähe zu wahren, man sieht eben genau diese triefend schnulzigen Liebesfilme, die ich vorhin erwähnte und isst seine lieblings Schokolade.

Phase 2: Allmähliches Durchsickern Der Abscheulichen Wahrheit!

Es ist aus, Schluss, vorbei. Ein Gefühlscocktail aus Wut, Trauer, Verzweiflung und Schmerz gekoppelt mit Rachephantasien und unkontrollierbaren Handlungen, wie zum Beispiel den (ex)Partner ständig anrufen und doch wieder auflegen, SMS schreiben, vor seinem Haus rumschleichen, an Orte gehen wo man sichfast sicher ist ihm oder ihr auch zubegegnen...
Das wichtigste um heil aus dieser Phase rauszukommen: Freunde mit einem nicht-reißen-wollenden-Geduldsfaden und Whiskey On The Rocks.

Eine zeitliche Garantie oder ein Hilfmittel wie man schnellstmöglich in Phase 3 schlittert gibt es leider nicht, bzw. ich wüsste keines.
Selbst wenn bin ich ohnehin der Auffassung, dass man mit seinen Gefühlen klar kommen sollte und sich mit der Realität anfreunden muss, dass es nicht mehr so ist wie es war und auch nie mehr so sein wird. Jeder muss da durch, jedem Menschen auf dieser Welt muss es einfach mal so dreckig gehen, das ist eine Art Gesetzt der Natur. Da kann man einfach niemanden raushelfen, man kann es für Herzgebrochene alles etwas erleichtern, aber beschleunigen oder abnehmen kann man es ihnen nicht.

Phase 3: Akzeptanz, Resozialisierung und Neuorientierung!

Wenn ihr in dieser Phase seid, dann habt ihr so gut wie gewonnen. Es beschreibt einfach nur das anfreunden mit der Idee, dass es jetzt wieder positiv weiter gehen kann.
Man lernt wieder Leute kennen, hat wieder Spaß, nähert und vertraut sich evtl. wieder jemanden an.
Es läuft praktisch auf Sätze wie "Zweifle nie das Universum an" hinaus. Man begreift, dass die Trennung eine Chance ist und evtl. stellt man später fest, dass es gut so war, weil man sonst XYZ nie kennen und lieben gelernt hätte.
Man fragt sich einfach nicht mehr "Wer ist jetzt bei ihm/ihr?" "Was macht er/sie jetzt?" "Wie konnte es soweit kommen?" "Haben wir noch eine Chance?"
Diese Fragen haben eine höchst rethorische Qualität, denn man wird es einfach nicht beantworten können.

Rückblickend auf meine letzten Beziehungen... Ich war meist nie wirklich die Verletzte oder Trauernde. Mir wurde bisher nur einmal das Herz gebrochen und es war die schlimmste, nicht enden wollende Zeit in meinem ganzen Leben. Daher finde ich es bewundernswert, wenn Menschen wieder lieben können, obwohl ihnen schon mehr als einmal das Herz gebrochen wurde.
Und ich finde es einfach nur schwachsinnig, wenn Menschen nicht mehr lieben wollen, aus Angst, dass es jemand noch mal tut. Dabei ist Liebe das schönste auf der Welt ... Ein Leben ohne Liebe ist meiner Meinung nach nicht lebenswert.
Ich bin zur Zeit glücklich, sehr glücklich, wahnsinnig glücklich und eigentlich erstaunt es mich grade selbst, dass ich über so ein Thema schreibe welches doch so ganz und gar nicht zu meiner Situation passt.

Aber die Wege der Herrin sind unergründlich! ;-)

Montag, 19. November 2007

Und Er Nannte Mich Die Ganze Zeit "Baby" ...

Nicht das es mir unangenehm gewesen wäre, denn eigentlich macht es mich total scharf, aber irgendwie merkte ich, dass mit mir etwas nicht stimmte. Während er es sagte hatte ich das Gefühl wirklich zu erröten.
"Was ist los, Baby?" Und schon wieder, ich konnte nicht mal verlegen lächeln.
Am liebsten hätte ich ihn angebrüllt, er solle doch aufhören mich so zu nennen, aber nein, ich hab ihn einfach nur angesehen und weiter mit ihm geredet, als sei alles in Ordnung, alles ok. Doch nichts war auch nur annähernd in Ordnung.
Nach gut 2h sinnfreier Konversation nahm er seine Gitarre und fragte mich ob ich Lust hätte mit ihm zu singen. Naja, an sich nichts schlimmes, aber wie er fragte. "Wollen wir den Song singen, den Du so gerne magst, Baby?" und dann dieses schüchterne Grinsen und der fordernde Blick. Mehr als nicken konnte ich nicht, selbst wenn ich nicht gewollt hätte.
"Baby, das hat doch alles nichts mit Sex zu tun, kein bisschen."
Sein Blick sagte aber was ganz anderes, und ich merkte wie irgendwas in der Luft lag.
Er klimperte etwas auf der Gitarre rum, sah mich an und fing an zu singen...

Silently reflection turns my world to stone. Patiently correction leaves us all alone. And sometimes I’m a travel man but tonight this engine's failing.

In meinem Kopf hatte ich, trotz seines wahnsinnigen Talents, den original Song, diese Dynamik. Das Lied schreit einfach nur nach schmutzigen Sex! Er sah mir direkt in die Augen während er sang und ich wusste nicht, wie ich meine Gefühle einordnen sollte, die ich just in diesem Moment hatte. Mir wurde warm und irgendwie war ich ziemlich aufgeregt aufeinmal... Er nickte als mein Part kam.

Kick the can, kick the can, skip and blackjack. Steal a car and ring a round-rosey. Rock and roll, candyland, boogeyman. Run away and give me your sneakers.


Es war Sex, nur auf eine andere Art und Weise. Nicht Sex im eigentlichen Sinne, vielleicht platonischer Sex oder so. Wir waren intim ohne uns auch nur zu berühren.
Aber so wie wir miteinander umgingen und wie die Atmosphäre zu dem Zeitpunkt war, hätten wir uns eigentlich die Klamotten vom Leib reißen und es wild und hemmungslos miteinander treiben müssen.


We began the weeping and wailing. A hurried high from pestilence pills and pride.
It’s a shame, we could have gone sailing, but heaven knows, heaven knows everything.
Tranquilize.


Und dann war es auch so - stille! Er sah mich an, kam etwas näher und und began nach dieser kurzen Pause wieder zu spielen, nochmal den Refrain und während wir singend einander anschauten fragte ich mich was ich da überhaupt machte. Klar eigentlich hatte ich ja nichts getan weswegen ich mir hätte schuldig vorkommen müssen, solche Gedanken sind ok, es ist menschlich.
Und dann legte er die Gitarre beiseite und tat das worüber ich die ganze Zeit nachgedacht hatte und was meine Befürchtung war. Die Situationsromantik hatte ein Opfer gefunden und einfach zugeschlagen. Er drückte mich auf's Bett, beugte sich über mich und fing an mich zu küssen und obwohl ich es nicht wirklich wollte, machte ich mit. Ich konnte nicht anders.
Er fing an mich auszuziehen, nicht grob oder so, wie man es aus manchen Filmen kennt, wenn 2 Teenager urplötzlich bumsen wollen, nein so war es nicht.
Nun ja, lag er also schließlich nackt über mir und küsste mich die ganze Zeit und streichelte mich und ich gebe ehrlich zu: Ich habe über nichts mehr nachgedacht.
Nach einem langen Vorspiel kamen wir denn zur Sache und das nicht zu wenig, nicht zu kurz.... Naja malt euch was in eurer Fantasie aus, denn meine Interpretation des Songs bezüglich seiner Dynamik war gar nicht mal so weit hergeholt, denn ich hatte noch nie besseren Sex gehabt.

Donnerstag, 15. November 2007

Für Mich Nur Er


Er ist die tiefste Nacht wenn der Schnee vom Himmel fällt.
Er ist wie sterbender Löwenzahn der in der Sommerbrise wippt.
Er ist der strahlendste Stern am Himmel welcher so wundervoll leuchtet.
Er ist die unbeschreiblichste Wolke die sich langsam dem Horizont nähert.
Er ist der hellste Sonnenschein wenn der Regen auf die Erde trifft.
Er ist der Tau der in der Morgendämmerung von den Blättern tropft.
Nun sitzt er da und singt ein Lied über die Liebe und seine Träume.
Und schon Stunden bevor wir uns kennen lernten hatte er mir mein Herz gebrochen!

Mittwoch, 14. November 2007

Vorfreude Auf's Erste Mal

Ich beginne grade in Weihnachtsstimmung zu verfallen und prompt stellt sich mir die Frage: Wie sieht meine Tanne dieses Jahr wohl aus. Nachdem ich alle Jahre wieder dazu verdonnert wurde mit all meiner Liebe solch Gewächs zu schmücken, obwohl ich die letzten 6 Jahre so wahnsinnig Anti-Weihnachten und Festtagstage war, überlege ich in meinem Modernisierungswahn und Originalitätszwang wie ich einen extravaganten Baum erstellen kann um ihn dann der Geschenke bringenden Familie zu präsentieren.
Apropos Geschenke, was wünscht man sich denn so? Noch eine Barbie kann ich nicht gebrauchen und eine Eisenbahn möchte ich auch nicht wieder haben,... obwohl ein ausrangiertes Raucherabteil seine Vorzüge mit sich bringen würde, denn dort könnte ich das gesammte kommende Jahr hocken und gegen das öffentliche Rauchbverbot anqualmen, gesetzesfreie Zone!
Und was bekommen die lieben Eltern? Wieder ein selbstgemaltes Bild mit Nudelrahmen oder was aus deren eigener Wohnung, was sie seit langer Zeit vermissen,weil man es nie zurück gebracht hat? Innovation ist schon so'ne Sache. Wie wäre es mit Raucherabteile, Gutscheine für Kinder-anruf-freie-Tage, selbstgeschriebene Erotik Romane, Pin Up Kalender mit Bildern vom Freund der Schwester oder Notebook Atrappen?

Und bevor ihr denkt "Ooh, was für eine doofe Kuh!" was ich äußerst unmöglich finden würde, möchte ich euch erklären, dass ich meine Haustiere nicht vor lauter Doofheit gegen eine Tasse Crack eingetauscht habe, sondern dass das ganze hier aus freien Stücken geschieht. Ok, eventuell bin ich etwas benebelt von meinen Weihnachts-Duft-Ölen aber ansonsten geht's mir gut.

Sonntag, 11. November 2007

Die Totale Exzentrizität

Liebe Leserinnen und Leser,

ich habe beschlossen meine Kolumnen weiter auszubauen, will heißen nicht nur im Internet sondern auch in einer neuen Art von Schülerzeitung, welche an meiner Schule noch nie dagewesen zu sein scheint. Daher kann man nicht einmal von einem Revival im eigentlichen Sinne sprechen, obwohl sich manche Leute sehr um eins bemühen.
Meins ist eher ein "Wir waren zwar da, doch wir kommen mit mehr Schmackes zurück denn je!"
Ich wollte schon immer mal ein großes Underground Projekt starten, wusste nur nie wie ich das anstellen sollte, doch da es unsere wahnsinnig populäre Anti-Cru gibt, habe ich die tolle Idee gehabt sie noch bekannter zu machen und das in einer Art und Weise wie die Schule bzw. die Schüler uns nicht so schnell vergessen.
Alles wahnsinnig diskret und spannend.

Was der Quatsch soll? entgegen dem Motto: "Eine Herbstdepression vermeidet man nicht - man pflegt sie!" stürze ich mich in ein gewagtes Projekt um mir Abhilfe zu verschaffen.
Apropos Herbstdepression, obwohl ich irgendwie zweigeteilt bin und alles tue um mein schon vorhandenes Stimmungstief weiter auszubauen (niederschmetternde Musik, schlechte Ernährung, langsames Egalwerden der Kleidung und gezielte Kontaktabbrüche zu Leuten, die sich Sorgen machen könnten) lenke ich gleichzeitig gegen an, merkwürdig.
Gefühle sind wohl nicht zum vermeiden da. Eher stiften sie Verwirrung.
Merkt ihr wie ich langsam versuche in ein anderes Thema zu gleiten?
Und was haltet ihr von Sonnenbrillen im Herbst/Winter? Sexy, nicht wahr? Wohl kaum, ich finde nicht. Ich finde einen zufällig entblößten Männerpo sexy, aber Sonnenbrillen bei solch unschönem Wetter? Sonnenbrillen im Herbst/Winter sind wie Schlittschuhe in der Wüste.
Ebenso unsinnig wie solches sind Badewannen in der Küche und man(n) behauptet sogar, dass dies eines unserer tiefsten Wünsche sei.
Aber wahrscheinlich haben die Herren wieder irgendeinen Erotikthriller mit Scarlett Dingsbums gesehen, in welchem diese eine aufpeitschende Badewanne-in-der-Küche-Szene mit Clive Owen hat, was denn für den Badewanneninstallationswahn in Mädchenküchen mit 6-Quadratmeter-Kochnische-ich-bade-und-koche-zugleich gesorgt hat und das wohl überall auf der Welt.

Nun, da ich heute nicht mehr weiß, was ich euch noch berichten könnte, gebe ich euch einen kleinen Vorgeschmack auf meine nächste Kolumne,.... sie wird sich mit Hippopotamomonstrosesquipedaliophobie beschäftigen.
Ich sehe eure fragenden Blicke richtig vor mir. Zur Erklärung des Wortes komme ich denn morgen. Und falls ihr darunter leiden solltet: Keine Angst. ^^

So, ich reiße mir jetzt alle Klamotten vom Leib und springe vor Lust schreiend in meine Küchenwanne.
Gute Nacht meine Fans!

Mittwoch, 7. November 2007

Die Nicht So Hübsche Prinzessin

Das ist die Geschichte von einem Mädchen, welches so sehr weinte, dass sie die ganze Werlt ertränkte. Und während sie dauernd so traurig auf Fotos aussah, merkte er, dass er in sie verliebt war, wenn sie lachte.
Wie viele Tage im Jahr wachte sie mit Hoffnungen auf und fand letztendlich doch nur Enttäuschung?
Und er war so unaufrichtig und gab ihr leere Versprechen, die ganze Zeit wie sie so vor ihm stand mit ihren kaputten Schuhen und zerrissenen Hosen.
Wie viele Tage verschwanden im Nirgendwo, während sie in den Spiegel sah?
Sie fragte sich, wieso sie sich solche Klamotten aussuchte, denn nie trugen sie sich am nächsten Tag so gut, wie gestern und niemals fiel ihr Haar so schön wie heute.
Jeden Tag lief alles aus dem Ruder.
Wie viele Liebhaber sind ihr geblieben? Sie gingen alle, jeden Tag, für alle Zeiten.
Wie sollte sie es denn zu Ende führen, während er die ganze Zeit auf ihre Lippen sah, auf die Worte die aus ihrem Mund kamen. Wenn er die ganze Zeit auf ihre kaputten Schuhe und ihre zerrissenen Hosen sah?
Wie wird es heute sein, wenn er mit ihr weit weg geht? Zu weit für ihre Schuhe und zu weit, als dass sie diese Klamotten tragen könnte... und ihr Haar fiel nie so schön wie heute.
Das ist die Geschichte von einem Mädchen, welches so hübsch war, aber ihr Gesicht vor der Welt versteckte. Und während sie so traurig auf Fotos aussah, merkte er, dass er in sie verliebt war, wenn sie lachte.
Verliebt in das Mädchen, welches so sehr weinte, dass sie die ganze Welt ertränkte.

Dienstag, 6. November 2007

Gegenwärtige Glücksvorstellungen Unserer Gesellschaft

Liebe Leserinnen und Leser,

heute geht es um eine sehr philosophische Sache und obwohl ich nicht gewillt bin mich mit derartig komplexen Themen auseinander zusetzen, fand ich es für mich persönlich einfach wichtig und unumgänglich.
Das Interesse wurde diesmal von meinem Freund geweckt, durch einen Film.
In dem Film ging es grob gesagt darum, wie man mit Glück durchs Leben kommen kann ohne Konsequenzen tragen zu müssen oder sich irgendeine Platte zu machen.

Das Thema Glück wurde von so vielen Philosophen auseinander gepflückt und von dutzenden Blickwinkeln aus begutachtet, dass man doch der Auffassung sein könnte, dass nun endlich jemand diesen Begriff konkret präzisieren kann.
Doch leider ist dem nicht so, statt dessen gibt es von jedem Philosophen eine andere Definiton bzw. Auffassung, doch im Endeffekt ähneln sie sich doch alle und jeder hat irgendwo recht und irgendwo nicht. Wobei man bei so einer persönlichen Auffassung nicht unbedingt unrecht haben kann.
Fraglich bleibt für mich immer noch wieso man damals als intelligenter, gebildeter, alles definierender Philosoph nicht einmal die Menschen, das Volk, die Gesellschaft befragt hatte um heraus zu finden was deren Meinung über Glück ist und wie sie die ganze Geschichte sehen.

Mir geht es also um die gegenwärtige Gesellschaft und ihrer Vorstellung von Glück. Die meisten beziehen sich auf Liebe und Zuwendung, aber auch auf Gesundheit und Erfolg.
Doch was ist Glück eigentlich, im Prinzip nur ein Wort, welches einen Zustand bzw. ein Gefühl beschreibt.
Wenn ich so darüber nachdenke, muss ich gestehen, dass ich mein ganzes Leben lang Glück hatte. Egal was ich getan habe, egal wie ich etwas vergeigt hatte: Ich hatte immer Glück.
Sicherlich war ich nicht immer froh oder eben glücklich, aber ich hatte Glück. Das ist so eine Sache, das eine ist eben akut und das andere chronisch. Wie eben mit einer Lungenentzündung und einer chronischen Bronchitis.
Manchmal hatte ich mir gewünscht, dass andere mehr Glück haben würden als ich und an anderen Tagen kam ich mir vor, als hätte das Glück mich verlassen, aber aus jetziger Sicht ist es wahnsinnig erstaunlich.
Um so entsätzlicher finde ich es, wenn unsere Gesellschaft Glück an trivialen Dingen wie Erfolg misst, sicherlich kann manch einer heute schon von Glück sprechen, wenn er/sie einen Job bekommt, dennoch... Ist Gesundheit und Liebe nicht viel wichtiger? Ich habe da mal wieder ein wunderschönes Zitat:

Leben ist Glück - Glück ist Liebe - nur die Liebe lässt uns Leben!

Glück ist ... so eine Sache. Alle günstigen Ereignisse treffen zusammen und es passiert plötzlich etwas, aber ohne irgendeine Planung oder so. Der optimale Moment ist da, der Glücksmoment. Und dann... dann geschieht wieder etwas und es ist alles wieder vorbei.

Sonntag, 4. November 2007

Never Wanted Anyone More Than I Wanted You


He seems dressed in all of me. Stretched across my shame.
All the torment and the pain, leak through and covered me.
I'd do anything to have him to myself, just to have him for myself.
Now I don't know what to do ... When he makes me sad.

He is everything to me. The unrequited dream.
A song that no one sings. The unattainable.
He's a myth that I have to believe in. All I need to make it real is one more reason.
And I don't know what to do ... When he makes me sad.

He is everything and more... The solemn hypnotic.
My Dahlia, bathed in possesion.
I get nervous, perverse, when I see him - it's worse.
But the stress is astounding.
It's now or never: He's coming home... Forever!

Donnerstag, 1. November 2007

Alkohol macht Kinder Froh Und Erwachsene Ebenso

Liebe Leserinnen und Leser,

meine heutige Kolumne beschäftigt sich mit dem Thema des Alkoholkonsums unserer Jugend/Generation.
Der Titel ist keinesfalls positiv gemeint und sollte demnach nicht zu ernst gesehen werden - um euch jetzt mal alles vorweg zu nehmen, geht einfach neutral auf den folgenenden Text zu.

Auffällig ist, dass vor allem in den jüngeren Kreisen, der Konsum alkoholischer Getränke als toll, kuhl und angesehen gilt. Je mehr man abkann (oder auch nicht), desto höher steht man in der Gruppe.
In der "älteren Generation" (und ich zähle mich mal ganz eingebildet dazu) ist es eher eine Art "Nebenbeschäftigung" und Genuss neben dem normalen Beisammensein. Man trinkt doch eher weil es schmeckt, weil die Gesellschaft angenhemer, lockerer wird und man evtl. noch auf schlechte Parties gehen kann ohne sich zu langweilen.
Ich persönlich vertrage auch nicht wirklich viel von dem teufels Zeug, dennoch wurde ich deswegen nie ausgelacht, ausgestoßen oder sonstiges. Wenn ich aber immer diese 16 jährigen Teens höre "Oh Heinzi hat schon wieder gekotzt, voll unkuhl, der kann ja gar nichts ab und Manni lag im Krankenhaus nach der Flasche Captain Coma, dem musste sogar der Magen ausgepumpt werden, mit dem will ich nicht mehr sprechen!" ... da wird mir schlecht. Und die Mädels finden es noch toll. "Ich bin seit 2 Wochen mit Mathis zusammen und ich kenn ihn nur betrunken, der ist so rebellisch, dass er sogar nach der Schule ein Bier trinkt und nach Hause torkelt!"
Ich verstehe das nicht und werde dafür auch nie Verständnis zeigen.
Zugegeben, sinnlose Besäufnisse mag es auch bei uns geben und teilweise sind das wirklich die lustigen aller Gründe weswegen man trinkt, aber mit Coolness hat das ganze rein gar nichts zu tun.
Ehrlich gesagt habe ich den letzten 4 Wochen ohnehin mehr getrunken als das halbe Jahr davor, aber nur weil es sich so ergeben hat oder es eben zum gesellschaftlichen Beisammensein gepasst hatte. Nur weil man trinkt heißt es nicht gleich, dass man wahnsinnig betrunken irgendwo in der Ecke liegt oder wie beim Scheunenpietz als Schnapsleiche endet. Humbug!
Dennoch bin ich stark für Alkohol ab 18 (und wenn ich 21 bin meinet wegen auch ab 21)!
Sicherlich kommen die kleinen, raffinierten, sauf-süchtigen Racker immer auf die eine Art und andere Weise an Alkohol, aber vielleciht sollte man einfach mal mehr kontrolieren. Ich für meinen Teil konnte damals kaufen was ich wollte, erst als ich denn 18 war wurde ich zum ersten Mal gefragt ob ich denn einen Ausweis hätte und das auch erst 1 oder 2 mal.
Jetzt denkt ihr sicherlich "Ha, denn fragen sie einfach jemanden der 18 ist!" Ja, da liegt dann auch schon die Lücke in meinem Plan, die ich nicht zu schließen vermag. Würde mich jemand fragen würde ich entweder auf's Restgeld bestehen oder vom gewünschten Alkohol 1/4 abhaben wollen. Gierig möchte ich nun auch nicht sein.
Vielleicht sollte man an den Verstand der über 18 jährigen appelieren und auf den Geiz und die Dummheit der Jugend setzen. Keine Ahnung, ein Problem was gelöst werden will/soll aber nicht kann. Schwierig, schwierig.
Ein Anfang machten damals ja schon die Medien als sie keine Alkoholwerbung vor 20:00 Uhr zeigten, dennoch wird es zu sehr als "Genussmittel" dargestellt und nicht als (wenn auch legale) Droge was es wirklich ist.
Ich weiß dazu leider nichts mehr zu sagen, außer Kinder: Drugs Are Bad, m'kay?!

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Love Is (Not) Only A Feeling


Wirst Du mich auch morgen noch lieben?! - Für immer und ewig, Babe!

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Mechanismus Zur Reduktion Sozialer Komplexität

Meine heutige Kolumne widmet sich allen Pärchen.
Vertraut ihr euren Partner? Ja - Nein - Vielleicht.


Fangen wir mit denen an, so wie es sein sollte: JA!

Ihr vertraut ihr/ihm also, ich tue das auch. Was ist aber nun eigentlich Vertrauen und in wie fern vertraut man einem Menschen?
Ich würde das wie folgt sehen... Vertrauen ist mehr als ein "Ja, Du darfst weg gehen und ich vertraue Dir in der Hinsicht, dass Du mit keinem anderen Mädel/Kerl rumknutscht!" Sicherlich, gehört auch dazu, aber darauf wollte ich nicht unbedingt hinaus. Ich vertraue in so vielen Hinsichten, egal ob es um das eben genannte Beispiel geht, um Sex oder ums Mitgefühl.
"Hää? Mitgefühl?" Schon ok, ich will es euch erklären.
Mitgefühl, Empathie, aktives Einsetzen für den anderen, ehrliches, offenes Auftreten, Kritikfähigkeit einschließlich der damit verbundenen Verhaltensweisen ("ins Auge sehen", "ein offenes Ohr haben", "klare Worte sprechen") - das sind Vertrauenssachen.
Ich vertraue ihm/ihr wenn ich weiß, dass ich jetzt weinen kann ohne Angst haben zu müssen, dass der Partner lacht oder kein Verständnis zeigt ODER wenn ich weiß, dass ich ihm/ihr sagen kann was mich stört, ohne gegen eine Wand zu reden oder auf Sturheit zu stoßen ODER wenn ich weiß, dass ich keine Angst zu haben brauch, wenn ich mal in einen Konflikt gerate, weil er/sie hinter mir steht.
Genau das ist Vertrauen. Man kann sich einer Person gänzlich hingeben, geistig/seelisch wie körperlich/sexuell.


Kommen wie zu denen, so wie es nicht sein sollte: NEIN!

Ihr seid mit jemanden zusammen, dem ihr misstraut? Wie bringt ihr das fertig? Wenn ihr von Liebe und Glück ect. redet, dann müsst ihr doch vertrauen können? Wie kann man jemanden lieben, dem man misstraut? Das ist so widersprüchig.
Anders wie das Vertrauen, welches sich entwickelt, beruht Misstrauen meist auf Erfahrungen, das was man mit einem Menschen erlebt hat bzw. wie es in früheren Beziehungen lief.
Wurde man oft enttäuscht, belogen und betrogen, so ist man viel misstrauischer als wenn man überwiegend positive Erfahrungen gemacht hatte.
Misstrauen beruht aber auch auf Vorurteilen und Unwissenheit. Was in einer Partnerschaft nun nicht haben sollten, denn ich denke kaum, dass ihr mit jemanden zusammen seit den ihr nicht kennt. Sicherlich lernt man sich im Laufe der Partnerschaft erst richtig kennen, dennoch ist man sich nun nicht wildfremd. Und frei nach dem Motto "Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser!" ruiniert ihr eure Beziehung.


Und last but not least: VIELLEICHT!

Eigentlich vertraut man seinem Partner, aber bei dem einen Mädel/ Kerl wird man dann so wahnsinnig eifersüchtig, oder er/sie kommt immer zu einer best. Zeit von Arbeit und urplötzlich kommt er/sie eine halbe Stunde später und man ist verdammt sauer.
Doch das alles dauert immer nur kurz an, denn mit einem Lächeln der/des Angebeteten ist auch alles wieder vergessen und erst viel zu spät, wenn man Abends im Bett liegt und über so dies und das nachdenkt, fällt es einem wieder ein. Immer und immer wieder, ein Teufelskreis.
Doch drüber geredet wird nicht, es wird einfach runtergeschluckt und drunter gelitten.
Menschen die ihrem Partner vertrauen wollen und es aber manchmal einfach nicht können, weil ihre Intuition ihnen etwas ganz anderes suggestiert, hatte jeder bestimmt schon mal und ich hab sogar einen guten ratschlag für euch: Einfach mal drüber sprechen und so einiges wird leichter.
Denn manchmal entsteht das ganze durch Missverständnisse und ist somit nach einem kurzen Gespräch wirklich aus der Welt geschafft.


Aber eins sollte man sich merken, es ist nie gut jemanden blind zu vertrauen, entweder man lernt es im laufe der Beziehung (den Partner einzuschätzen usw.) oder man sollte das ganze überdenken. Denn blindes Vertrauen kann wirklich zu einem schmerzhaften Erwachen führen.
Ein wenig misstrauisch sein ist ok, so lange es im Rahmen bleibt, sich in Grenzen hält.

Montag, 22. Oktober 2007

Um Die Welt In Einem Sandkorn Zusehen....

Wenn Du damit beginnst Dich denen aufzuopfern die Du liebst, wirst Du damit enden die zu hassen denen Du Dich aufgeopfert hast.


Es ist schwer sich Leuten hinzugeben, jemanden zu vertrauen, doch wenn man das erstmal getan hat gibt es keinen Weg zurück. Man ist verletzlich, zerbrechlich. Man fühlt sich teilweise wie vor einem großen Publikum, alle sehen einen an - achten auf jede Bewegung, auf jedes Wort. Und ist man dann jemanden verfallen bemerkt man dieses Publikum nicht mehr.
Es ist schwer ein Gefühl zu beschreiben, welches man noch nicht hatte, welches noch so neu ist. Es lässt sich einfach nichts vergleichbares finden.
Und ich glaube, dass es genau diese Ratlosigkeit ist die man hat, wenn man verliebt ist. Es ist nicht nur, dass eine andere Person einen glücklich macht, man sich in ihrer Gegenwart wohl und geborgen fühlt, ihr vertraut, Schmetterlinge im Bauch hat... nein das ist es alles nicht, nicht nur!
Es ist viel mehr. Sehr viel mehr, so viel mehr, dass mir dir Worte dafür fehlen. Ich habe keine Probleme über Gefühle zu reden, ich habe keine Probleme mich auszudrücken, aber in diesem Fall bin ich sprachlos.
Es gibt Autoren, die schreiben kitschige Romane über die Liebe, aber seltsamerweise fehlen denen nie die Worte.
Dennoch werde ich es versuchen... Kennt ihr das, wenn ihr denkt egal wie schwer es ist, egal wie unmöglich etwas erscheint, dass ihr es schaffen könntet? Wenn ihr wisst, egal in welcher Stimmung ihr seid, dass da jemand ist, der euch da durch begleitet? Wenn ihr Probleme habt und die beruhigende Gewissheit habt nicht alleine damit zu sein?
Viele Menschen glauben nicht an die Liebe, sondern nur an eine Liebe oder an gar nichts. Viele Menschen sind nur miteinander zusammen, weil sie sich schon so aufeinander eingestellt haben, weil sie schon seit Ewigkeiten zusammen leben, eine Sache der Gewohnheit, keine Gefühlssache. Vielleicht mögen sie sich, haben sich lieb aber sie lieben sich nicht. Ich finde es nicht nur erschreckend, sondern viel mehr traurig.
Ich will das nicht, ich will geliebt werden. Ich möchte auch in Zukunft (egal ob nah oder fern) wissen, dass es richtig ist mit der Person zusammen zu sein, neben der ich jeden Morgen aufwache. Ich will mich nicht irgendwann fragen, was ich mit meinem Leben gemacht habe, wo meine Zeit, meine Jugend hin ist. Ich werde sehr viel dafür tun, damit es nicht so weit kommt. Und das sollten viele Paare tun. Kommunikation ist wichtig, einige Sachen werden schon leichter wenn man darüber redet, Missverständisse werden geklärt oder gar gänzlich aus der Welt geschafft. Gefühle kann man nicht immer nur zeigen, man muss auch darüber reden. Ebenso wie man es nicht nur immer sagen kann, sondern auch zeigen sollte. Und so muss das laufen. Man will nicht jeden Tag hören, dass man geliebt wird, man erwartet auch nicht jede Woche einen Blumenstrauß.

Nun zum Zitat,..... man kann und sollte viel für eine Beziehung tun, aber man darf sich dabei nicht verlieren. Denn meiner Meinung nach gibt es nur eine ganz schmale Grenze zwischen Liebe und Hass. Viele Paare gehen auseinander und vergessen ihre guten Zeiten, streiten sich und letztendlich wurde aus dem gefühlvollem "Ich liebe Dich" ein herzbrechendes "Ich hasse Dich".
Ich persönlich hasse nicht, da ich der Auffassung bin, dass man nur jemanden hassen kann, den man einmal geliebt hat, und jemanden den man einmal geliebt hat, kann man nicht hassen.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich bin glücklich, ich bin verliebt. Und ich möchte, dass das so bleibt. =)

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Ich Verurteile Nicht - Ich Stelle Fest

Habt ihr schon mal intensiver über die gesellschaftlichen Außenseiter nachgedacht?
Wer wird denn eigentlich als Außenseiter betrachtet, bezeichnet, gesehen?
Etwa Leute die sich individueller oder auffälliger Kleiden also es normale Menschen tun?
Leute mit anderen Ansichten und Denkweisen?
Oder Leute die verhaltensorigineller sind als man es von ihnen erwartet?
Doch was ist normal?
Welche Denkweise ist die richtige?
Was wird von uns erwartet?

Meiner Meinung nach übt die Gesellschaft zu viel Druck auf Individualität und persönlicher Entfaltung aus.
Kommt man mit Stiefeln, Lederjacke voller Aufnäher und Buttons und Irokesen in ein Geschäfft wird man doch gleich blöde angestarrt und man kann den Leuten regelrecht von der Stirn ablesen was sie denken "So ein asozialer Punk, igitt!" Dabei wissen sie doch gar nicht wieso, weshalb, warum dieser Mensch so ist bzw. ob er wirklich asozial ist.
Oder das selbe mit den Hip Hopern, das durfte ich ebenfalls live mit erleben,... die werden doch auch gleich in die Schublade der Freizeitkiffer gesteckt.
Computer-Spiele-Tester gelten grundsätzlich als fette-picklige-vereinsamte-Freaks und ebenso gelten modebewusste Teens auch als magersüchtige-arogante-Tussis oder korpulente Menschen sind von vornherein faule Coach-Potatoes.

Die Gesellschafts-People sehen das ganze viel zu subjektiv und sind nur von Äußerlichkeiten beeinflusst. Beweggründe und der Mensch an sich interessieren sie nicht.
Mich stört solch Engstirnigkeit, das macht mich wahnsinnig!!
Ich habe Freunde die solche "gesellschaftlichen Außenseiter" sind.
Da brennt mir folgende Frage auf der Zunge: Was soll der Mist?!
Sogar den Frauen die Abends gerne mal ein Glas Wein trinken oder den Männern die es gut finden zu bestimmten Anlässen kubanische Zigarren zu rauchen werden Vorwürfe gemacht.
Ab wann zählt man zum Außenseiter?
Etwas mehr Einsicht würde uns allen sicher helfen einen Schritt in die richtige Richtung zu wagen, doch hat sich dieses Verhaltensmuster so in den Köpfen der Menschen festgefahren, dass sie stets auf ihren Idealen beharren.
Wohl auch etwas engstirnig von mir so zu verallgemeinern. Tut mir leid.

Meine Mutter zum Beispiel ist genauso ein Mensch, sie hat Vorurteile gegen alles und jeden und niemand ist besser als sie ect. Besonders schlimm wird es denn bei Punkern oder solchen die für sie welche sind (dazu zählen Allternative-People, Zecken, Gothics, Metaller, AntiFa-Leute, langhaarige allgemein u.e.w.).
Dieser gesellschaftliche Abschaum isst statt richtigem Obst lieber Tollkirschen und Stechäpfel (oder raucht diese oder macht Saft draus), haut sich Rauschmorcheln in ihre Aldi-Pilzpfanne und trinkt selbstverständlich selbstgebrannten Alkohol.
Auf eine gewisse Art kann ich diese Denkweise meiner Mutter nachvollziehen, nicht nur weil die Gesellschaft diese Leute so darstellt oder weil diese Leute sich selber so einiges verbaut haben, nein - vielmehr weil sie Tag für Tag versucht genau diese Leute von den Drogen wegzubringen, ihnen eine zweite Chance im Leben geben will und dann frustiert es, wenn diese denn nach drei Wochen schon wieder bei ihr sind, wegen genau der selben Sache. Klar, dass sie da denkt, dass diese Leute nicht wirklich schlau sind, aber das hat man auch in anderen Subkulturen.
Andererseits verstehe ich sie auch nicht, denn auch ich hatte mal meine ich-bin-jung-und-hab-einen-Punker-Freund-und-dreh-mal-ne-Runde-durch-Phase. Und meine Freunde kennt sie auch, welche unteranderem in ihre Vorstellung eines drogengefährdeten Teenagers passen, da sie alle lange Haare haben und Metal hören.
Dennoch hat sie dieses selbstzerstörerische Bild in ihrem Kopf.

Oder denkt doch bitte mal an unser schönes Städtchen Wismar. Wirbt mit Plakaten und tut sich groß mit den Worten "Neugierig - Tolerant - Weltoffen" und dann kusieren diese dumme-fette-Neo-Nazis-haun-AntiFa-Spacken-auf-die-Fresse-Videos auf YouTube.
Wo ist das denn jetzt bitte tolerant oder weltoffen? Neugierig? naja... Mal-sehen-was-passiert-wenn-ich-dir-mit-Schmackes-diesen-Stahl-verstärkten-Baseballschlager-auf-die-Nase-hau!

Bitte was?!! ..... Ich bin verzweifelt, was ist los mit der Welt?! An Tagen wie diesen wünscht ich, ich könnte Fahrrad fahren!

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Drywing Fru Taun Wif Saso!

Liebe Leserinnen und Leser,

verzeiht mir bitte mein sporadisches Schreiben, aber irgendwie fand ich gestern weder die Zeit um mich euch mitteilen zu können, noch hatte ich den Willen in einer Zigarettenpause den PC anzuschmeißen um dann einen gekünstelt interessanten Text zu formulieren, der euch irgendwo erreichen könnte, es aber nicht tut.
Dafür habe ich heute etwas zu berichten und ich rede nicht von langweiligen Dingen wie Pipeline putzen oder die Notwendigkeit von Schlittschuhen in der Wüste...
Also sitze ich hier mit meinem Kleiner-Feigling-Basecap und meinem (Anti) Pall-Mall-Shirt nach meiner offiziellen ersten Fahrstunde ohne Fahrlehrer.
Da ist vielleicht ein Chaos auf den Straßen sag ich euch, Junge Junge. Manch exzentrischen Autofahrer sollte man promt den Führerschein wieder abnehmen, denn das was einige so auf der Fahrbahn anstellen kann man schon nicht mehr Fahrstil oder verhaltensoriginell nennen. Am liebsten hätte ich einigen von denen (besonders den ich-weiß-du-wirst-nicht-schneller-fahren-auch-wenn-meine-Stoßstange-deine-küsst und bei-Gegenverkehr-überhol-ich-trotzdem Fahrern) eine Rauschmorchel ins Gesicht gedrückt, dann wären sie erstmal einige Stunden fahruntüchtig gewesen und ich hätte die Straßen Wismars endlich für mich alleine.
Schlimm ist auch wenn man neben einer Döner-Bude im Stau steht und sich diesen Geil-wie-asi-reden-die-denn Humor antun muss, weil man die Fenster runtergekurbelt hat, da das Auto sonst beschlägt bzw. weil es total heiß im Auot ist, da man keinen blassen Schimmer hat wie die Heizung ausgeht bei dieser arroganten Technick mit ihren beknackten Zusatzfunktionen.
Oder man trifft am frühen Abend eine Horde herrenlose Jugendliche die alkoholisiert über die Gehwege torkeln und die Vorgärten voll brechen, was beim Fahren äußerst ablenkend sein kann, wenn man versucht zu erkennen wer die Gestalten sind und sich dabei fast den Hals ausrenkt aber man darauf achten muss trotzdem gradeaus zu fahren.
Und nach all dem Beef (urbaner Hip Hop Slang für: Streit, Stress) weiß ich dennoch etwas positives zu sagen. Nicht nur, dass man stehts eine Warnweste für eine eventuelle Loveparade dabei hat, nein ich komme jetzt auch viel sauberer überall an, da ich nicht mehr mit Kaugummipapier und Bananenschalen beworfen werde, wenn ich mit meiner Klapperschese durch unsere Hansestadt radle. Zum anderen kann ich bei Wind und Wetter mit meinem fahrbarem Untersatz weite Strecken zurück legen,... oder auch kurze wie zum Beispiel um die Post zu holen die beim Nachbarn schon vor 3 Tagen abgegeben wurde. Allerdings fehlt mir offengestanden noch die Lockerheit um mit einer Horde System-Of-A-Down-Fans bei 180km/h Ich-sehe-was-was-Du-nicht-siehst zu spielen.
Aber auch das wird eines Tages möglich sein. Bis dahin sollte ich wohl einfach noch ein wenig alleine mit mir selbst fahren und hoffen, dass ich weder in den mach-platz-da-du-Sau-ich-hab-Feieraben noch in den wir-müssen-alle-schnell-nach-Hause-Seinfeld-kommt-in-5-Minuten Verkehr gerate, denn dass wäre der Tod jedes Fahranfängers.

Montag, 15. Oktober 2007

Die Erwartungshaltung Der Mitmenschen

Wahnsinniger Titel findet ihr nicht? Klingt doch nach super-spannender Kolumne. Oh, da habt ihr euch aber grade böse in den Finger geschnitten. Liebendgerne würde ich darüber schreiben, ich habe dafür sogar Ideen on mass. Jedoch empfinde ich grade eine andere Sache als wichtiger und nein(!) man lockte mich weder mit Geld noch Rauschmitteln. Ein Freigeist wie ich tut manchmal unerwartete Dinge. Also......

Meinen heutigen Blog widme ich aus Respekt, Anerkennung, Bewunderung einer tollen Person. Dennoch aber mehr oder weniger aus traurigen Gründen.
Der zweite Teil ist wieder neutraler Natur bzw. bezieht sich auf die Person, die sich ohnehin immer und stets angesprochen fühlt und fühlen darf.


Vorne weg ein Zitat: Just A Little Insight Wont Make Things Right!

Das ist wahrscheinlich das letzte was ich Dir für die nächste Zeit schreibe. Ohne, dass es gemein gemeint ist, dennoch denke ich, dass es wohl das Beste ist. Denn die ersten Dir gewidmeten Blogeinträge waren auch nicht das Gelbe vom Ei. Ich weiß, dass Du Dir vorstellen kannst wie ich lächle, während ich schreibe, weil ich das ja immer tue. Immer lächelnd irgendwo rumstehen, rumsitzen, rumliegen.
Doch ohne um den heißen Baby-Brei herumreden zu wollen, springe ich ins kühle Nass und ziehe Dich spontan mit, denn jeder verdient 'ne Abkühlung. Du musst los lassen, mich gehen lassen, sag Good-Bye, dreh um und verschwinde in den Tiefen des Ozeans. Nein, ich will nicht, dass Du aus meinem Leben verschwindest, ich will Dich nur antreiben einen Schritt in die richtige Richtung zu wagen.
Du wirst jemanden finden, der die Tränen wegwischt. Du weißt, dass Du mich nicht aufhalten kannst, genauso wie ich weiß, dass Du nur das Beste für mich wolltest.
Aber es ist nicht meine Absicht zurück zukommen, so leid es mir tut. Für mich ist es an der Zeit zu leben, die Führung zu übernehem, Entscheidungen zu treffen und Konsequenzen zu tragen.
Wenn wir uns wiedersehen wirst Du sicherlich behaupten ich sei naiv, wenn ich denke, dass es das Glück und die Liebe wirklich gibt.
Ich weiß was Du willst, was Du brauchst, aber ich kann Dir nicht helfen, ich kann es Dir nicht geben, aber ich weiß schon wo das endet. Ich würde Dir am liebsten alles vorweg nehmen, aber das kann ich nicht. Ich würde Dich am liebsten vor diesem Schmerz beschützen, aber das liegt nicht in meiner Macht.
Während ich so durch die Nacht gehe denke ich an viele Sachen, und ich hoffe, dass Du mich nicht zu sehr vermisst. Hoffe aber auch, dass Du unsere Zeit nicht vergisst. Es tut mir leid, dass es so laufen musste, aber es ist zu spät um zu kämpfen, es ist endgültig vorbei.
Es ist wahrlich das letzte was ich grade schreibe. Ich merke wie es Dein Herz bricht und wie Deine Träume anfangen zu zerplatzen, deine Hoffnungen verblassen, wie die Zeit endlos und unreal erscheint. Irgendwann während unserer Zeit wusste ich, dass es so kommen würde, genauso wie ich jetzt weiß, dass es alles langsam, nach und nach wieder einpegeln wird, dieses grausame Gefühl der Einsamkeit wird schwinden und auch Du wirst wieder glücklich sein können, wirst jemanden neues kennen lernen, wirst wieder lieben.
Doch nun bin ich gegangen, bin weg, unerreichbar. Jetzt ist es an Dir etwas daraus zu machen.
Du weißt, dass ich für Dich da bin, dass ich Dir zuhöre, dass ich Dich nicht im Stich lassen werde. Aber Du musst auch wissen, dass wir nie wieder das haben werden, was wir hatten, dass ich in dem Sinne nicht mehr Deine Freundin bin, sondern nur noch eine Freundin.



Nun komme ich zum erfreulicherem Teil meines Blogs, was mir grade nicht so einfach fällt, denn von leicht melancholisch auf super euphorisch, dass kann selbst ich als erfahrene Schauspielerin nicht. Trauriger Weise habe ich es wohl sogar verlernt.
Ehrlich, just in diesem Moment sitze ich hier und stoße einen Seufzer nach dem anderen aus, weil mir die Worte fehlen und das momentane "Glücksgefühl" was ich eigentlich brauche, aber habt Gedult, dass kommt bestimmt gleich.
Nun gut, heute war einer dieser Tage wie man sie lieber nicht haben möchte. Eine Gefühlsachterbahn, die letztendlich doch am höchsten Punkt der Schienen stehen zu bleiben schien. Die Aussicht war perfekt und was so ein kleines "Schöne Grüße von Mutti und Vati" ausmacht, prompt hatte ich wieder ein Lächeln auf dem Gesicht. Triviale Aktivitäten wie Abwaschen werden zur amüsanten Sketchshow, Stand-Up-Comedy für Anfänger. Grandios, ich bin für mehr Komik in den eigenen 4-Wänden. Es lockert die anfängliche Steifheit und belustig Frau auf total simple Weise, ich muss immer noch lachen. Eine Reality-Tv-Show über einen Tag in diesem Haus würde sogar gegen einen Film über homosexuelle Cowboys anstinken, mit David Hasselhoff in der Hauptrolle und einigen ziegenbarttragenden Crossover-Typen mit Tribal-Tättowierungen.
Nun ja, wo war ich so gleich? Ich hab den Faden verloren, und an die Männer unter euch, dass kann manchmal ziemlich kritisch sein, soll es alles schon gegeben haben.
Was ich eigentlich sagen wollte, bevor ich anfing zu schwafeln: Ich finde es toll. Ich mag Leute die mich zum Lachen bringen und dennoch ernst sein können, ich mag Grüße von "Mutti und Vati" und ich mag kuschelnde Pelztierchen, die sich bei jeder Gelegenheit auf meine Brust legen wollen. Ich mag Jungs die abwaschen und schreiende Mädchen, die durch Flure gezogen werden, ich mag die Sonne und den geruch von Pappeln bzw deren Blätter wenn sie feucht sind und im Gras liegen. Ich mag blonde Haare und schwarzgekleidete, große, starke Supersaiyajin-Jungs.
Ich mag in den Schlaf gesungen werden, und das sollte ich demnächst mal einführen. Sagte ich schon, dass ich mich auf's Abendessen am Mittwoch freue? Da gibt es grade so viele, teilweise alltägliche Dinge, auf die ich so neugierig und gespannt warte. Ich freu mich einfach nur, bin glücklich und grinse wie diese Teddybären mit dem aufgesticktem Lachen.
Herzlichen Glückwunsch Fräulein Killer Slut, Sie haben es mal wieder geschafft: Lebenslust!! Man sollte es in Konserven kaufen können, falls sie einem mal aus geht. Aber ich denke ich habe erstmal genug auf Vorrat.



Was kann ich noch sagen, ja ich lasse die Kolumne schleifen, nicht weil ich keine Ideen habe oder keine Lust, ich empfand diese Sache einfach für wichtiger. Wichtige Dinge sollte man nicht aufschieben, sondern man sollte sie in die Welt tragen. Ab morgen bereicher ich euren müden geist wieder mit super-unwichtigen Wissen über banale Dinge. Es werden unteranderem Worte wie "Rauschmorchel" und "Exzentriker"fallen, wenn das mal nicht spannend klingt.

Sonntag, 14. Oktober 2007

Jeder Tag Ist Ein Kampf Ums Überleben

Holt mir ein paar starke Jungs ran, ich hab ein neues Opfer!
Meine ganze Liebe wurde zu meinem Leiden. Was hast du von mir erwartet? Tut mir leid, ich hatte wohl vergessen zu erwähnen, dass ich bei meiner ersten Beichte schon gelogen hatte. Aber was hast du verdammt noch mal von mir erwartet?
Ich weiß schon wie das enden wird, du kannst meine Asche dem Wind überlassen, so wird sie niemand finden.
Ich hab mein Wort gehalten, als ich geschworen hatte, dass ich dich enttäuschen würde. Und nun bin ich gegangen. Also versuch mich zu vergessen und leb weiter.
Ich bedanke mich bei meinem Publikum und ich verbeuge mich ein aller letztes Mal. Und ohne dir das Ende verraten zu haben, hab ich dir den ganzen Abend ruiniert.
Ich habe dir keine Liebe übrig gelassen. Aber bist du verzweifelt genug für eine Antwort?
Ich habe nicht gutes in mir und nicht besseres in dir gesehen, deswegen bin ich gegangen.
Ich habe mein Wort gehalten, als ich dir versprochen hatte, dass ich dich enttäuschen würde und dafür hasst du mich jetzt, also versuch endlich mich zu vergessen.
Was hast du denn nur erwartet?
Ich bin nicht die jenige der du etwas vorwerfen solltest. Also nehm mit was ich dir übrig gelassen habe, den Schmerz, die Trauer, die Enttäuschung.
Es ist wohl besser du vergisst endlich meinen Namen!

Samstag, 13. Oktober 2007

And Now I'm Lost At Sea, I'm Drowning In What I Won't Be!



Und nach allem was ich durchgemacht hatte Tag für Tag, ist es Dein vertrautes Gesicht was ich in der Menge verloren habe. Ich habe versucht Dich anzurufen um zu wissen wie es Dir geht. Aber Du bist nicht ran gegangen.
Wie ist es auf der anderen Seite? Wirst Du dort bleiben oder kommst Du zurück? Und wenn ich Dich darum bitten würde zurück zu kommen, würdest Du es tun? Ohne Dich ist es nicht das selbe.
Mein Leben war voller Schmerz und Trauer und es war mir egal was morgen sein würde.
Doch während ich hier sitze und auf Dich warte, hoffe ich dass der Tag und die Nacht schneller vorbei gehen.
Aber morgen wird alles gut sein, wenn Du wieder bei mir bist, denn ich fühle mich nicht gut ohne Dich. Das ist nicht richtig.
Ich sitze hier alleine und muss mich schon wundern wie ich die Orientierung ohne Dich verliere.
Und egal was Du darauf sagst, es würde nichts ändern, ... würde nichts an der Tatsache ändern, dass Du mir so endlich fehlst.
Es ist alles so neu. Ich werde nie vergessen was Du mich in dieser Nacht fragtest, als Du mich mit deinen großen Augen ansahst und dein Gesicht so blass war, wie das eines lebenden Toten.
Ich kann nicht aufhören an den September zu denken. Es war das erste Mal, dass wir zusammen los gegangen sind und ich wollte nicht, dass Du anhälst.
Doch Du bliebst stehen und sagtest, dass ich Dir wichtig sei und das zeigte mir, wie verletzlich ich eigentlich bin, aber ich schwöre, dass es die tollste Nacht in meinem Leben war.
Und es ist wahr, mein Leben war voller Schmerz und Trauer aber als Du meine Hand gehalten hast, wusste ich, dass Du das selbe fühlst wie ich.
Die Einsamkeit war mein bester Freund als niemand da war der mich liebte und den ich mochte.
Aber jetzt bist Du an meiner Seite und wir gehen den Weg gemeinsam nach Hause.
Nur nicht heute, denn heute ist alles was ich tue auf Dich warten und hoffen, dass Du mich nicht vergisst, an mich denkst und wieder zu mir zurück kommst.

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Die Sache mit der "Slut"

Ich brauch 'ne Meinung, Sarah's Schundromane, Verbalfasten oder dritt-liebstes-Hobby ?
Dieser Auszug wendet sich gezielt und mit Schmackes an junge Frauen und ihr Sexleben.
Muss von Mann nicht umgangen werden, ist aber empfehlenswert.
Ich hab mich ausgetestet als ich keinen Geistesblitz bekam wie erwartet. Und welche junge Frau mit dem Cybername "Slut" denkt nicht den ganzen Tag an Sex, Gewalt und Drogen?
Bedauernswerter Weise wurde es kein humorvoller Erotik-Schinken im Stil von "Basic Instinct" oder eines der berüchtigten "Kit-Cat-Schmutzheftchen". Es ist eine "Von Frau Für Frau"Kurzgeschichte und was ist da wichtiger als die Romantik, Liebe, mehr und mehr Gesülze Wort um Wort?
Leser die heute nicht Teil meiner Zielgruppe sind, dürfen diesen Blog mal schwänzen.
Ich werde den Inhalt nicht abfragen, also entstehen der männlichen Fraktion keine Geschlechts-bedingeten-Nachteile.
Immerhin spart ihr geschätzte 3 Minuten durch das nicht-lesen und könnt euch wichtigeren Dingen hingeben, wie zum Beispiel einer Beinrasur oder Sachen vom Boden aufheben, die man schon seit Wochen da rumliegen hat.
Von mir aus legt euch auch 3 Minuten hin oder trinkt ein Bier, ...

So liebe Frauen, wir sind unter uns (falls ihr nicht auch damit beschäftigt seit Gegenstände vom Boden aufzuheben).
Ich kann mir schon denken wie ihr nur darauf wartet diesen Text zuverschlingen, aber freut euch nicht zu früh, denn mehr als im eigenen Bett werdet ihr da auch nicht finden.
Was Sex angeht bin ich nicht mal ein drittel so spannend wie der Name vermuten lässt.
Ich mein was denkt ihr denn über mich, "die Königin der Weisheit" ... dass ich eine versaute Nymphomanin bin und "SaSo" nur ein Synonym für "SadoMaso" ist? Mädels, ich bitte euch.
Lest selbst und überzeugt euch, dass ich sensibel bin und keine verrückt gewordene Fummeltrine.


"Es war noch nicht mal spät, aber da liegen wir nun - im Bett - er über mir, küsste mich, berührte mich. Das Zimmer war dunkel, nur das gedämpfte Licht der Straßenlaterne gab ihm einen romantischen Touch. Im Hintergrund lief leise Musik, ruhige Musik, dennoch haben wir es im Takt getan. Die wahnsinnige Lust trieb uns durch die stillen, dunklen Minuten der Nacht. Später lagenwir still nebeneinander, er streichelte mich, küsste mich. Sein Blick sagte so viel, und doch wusste ich ihn nicht zu deuten. Wir zündeten uns jeder eine Zigarette an, er raucht sonst nicht. Ich beobachtete ihn, er sah fasziniert zu wie der Rauch zur Decke hin aufstieg. Es war still im Zimmer, die Platte war schon längst zu Ende, er hatte sich auf die Seite gedreht und ich lag wach, über ihn gebeugt, sah ihm zu. Er sieht so sexy aus wenn er schläft. Als es draußen hell wurde richtete ich mich auf. Ich zündete mir noch eine Zigarette an und suchte meinen ganzen Kram zusammen. Ich sah ihn an, er lag immer noch in der selben Position. Ich hatte Tränen in den Augen, aber er würde sie ohnehin nie sehen, genauso wie er mich nie wieder sehen würde. In den frühen Morgenstunden verließ ich seine Wohnung, und noch heute bekomme ich eine Gänsehaut wenn ich an die unbeschreibliche Lust denke die mich durchströmte als er mit mir schlief."

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Der Jude im 21. Jahrhundert

Böse Blicke - Getuschel - Platzverweis!
Ich nehme noch 2,..3 tiefe Züge ... einatmen ... ausatmen ... Langsam, beinahe provokativ.
Dann richte ich mich auf, bewege ich mich forwärts, lass den Kippenstummel fallen und trete ihn aus.
Wenige Minuten zuvor stieg blasser Rauch von der elegant gedrehten Zigarette auf.
... einatmen ... ausatmen ...

Das damalige Statussymbol unserer Freiheit, Leichtigkeit und Gemeinschaft wird heute sabotiert und regelrecht zum Druckmittel.
Wir Raucher sind nicht mehr erwünscht, werden ausgeschlossen. Grenzt das nicht schon an Rassismus?
Wer sich der Zeit noch als Raucher outet wird schief, gar ablehnend angeguckt, mit dämlichen Kommentaren beschossen und von der Gesellschaft, den Nichtrauchern, verurteilt.
Wie ein Jude im 2. Weltkrieg.
Dabei steigt dann noch - unverständlicherweise - der Drogenkonsum der Mittelklasse und Oberschicht. Und das in einigen Ländern legal mit einer Art Ansehen verbunden.
Da frag ich mich wo und wie man da unterscheidet und die Grenze zieht?!
Ärzte geben grünes Licht: Pro Cannabis. Kontra Nikotin. So viele Gründe warum wir nicht rauchen sollten.
Hallo Logik - wo bist du?
Während das grüne Wundermittel in der Medizien immer mehr Verbreitung und Verwendungszwecke findet und die Drogenentzugskliniken vor lauter Junkies überlaufen, setzt sich der vorbildliche Nichtraucher gegen den Nikotinkonsumenten zur Wehr.
Auf leisen Sohlen schleicht das "rauchfrei" in Bars, Clubs, Firmen und Schulen.
Nach und nach werden die Preise angezogen, egal ob für die Strafen oder den Tabak an sich, um unsere Sucht zu verringern bzw. weniger atracktiv zu machen. Mir ist bewusst, dass Rauchen zu einer Art Luxus verkommt.
Nun bleibt uns Rauchern kaum noch die eine oder andere ruhige Minute eine Zigarette zu genießen, ohne dass die Gesellschaft mit pädagogisch-erhobenen-Zeigefinger und finsterer Miene schimpft.
Aber läuft man zufällig an einem Berliner Drugstore vorbei, wird man regelrecht hineingezogen um einen wunderbar erfrischenden Joint zu rauchen.
Nichtraucher und Gesellschaft sind ja immer so extra tollerant und weltoffen.
Na von wegen!!
Keiner war in der Lage sich gegen Busch, den krieg oder die mehr und mehr entstehenden Türkenviertel zu wehren.
Neuer Plan auf der Tagesordnung: Raucher ärgern.
Wo ist das denn bitte fair, geschweige denn tolerant?
Die Rede ist immer von Freiheit und Gleichheit und dann kommen diese rassistisch-diktatorisch-bekifften-Nichtraucher daher gelaufen und jagen uns von den Straßen.
Aber das Rauchen gewöhnt mir keiner ab!
Wenn ihr dann mal eines Abends alle stoned in euren Drugstores rumchillt und Seinfeld guckt, dann kommen wir zurück.
Aber wir werden euch nicht verurteilen.
Denn Jude hin oder her - nachtragend sind wir nicht, denn niemals würden wir den selben Fehler begehen wie ihr.

Dienstag, 9. Oktober 2007

Chunk Food Fördert Bildungslücke

Die Jugend heut zu Tage, was macht sie schon großartig in ihrer Freizeit?
Nach einem ach-so-hartem-Schul-Alltag wird sich zu Hause vor die Glotze plaziert um sich von Talkshows flooden zu lassen und man lässt sich für belanglose Family-Problems inspieren.
Danach folgen dutzende Sendungen mit juristischer Tendenz (liebe Grüße an Frau Salesch), davon berieselt wird jetzt abgeschätzt wie der "Anschlag" auf's geliebte Elternpaar vor Gericht ausgeht.
Der harmlos aussehende Täter bzw. das unwissende Medien-Opfer stampft zum PC und googelt nach evtl. Risiken & Nebenwirkungen seines verruchten Plans.
Die nächsten Tage und Wochen verbringt er damit sich neue, diabolische Internetfreunde zu suchen, welche ihm Softguns aus Kornflakespackungen zuschicken.
Man beginnt zur liebevoll-fürsorglichen Mutter "Alte" zu sagen und urplötzlich findet man sein Leibgericht zum Kotzen.
Kurz: Man ruiniert - grundlos - die Familienidylle.
Dieses Verhalten wird so lange praktiziert bis man selbst keine Lust mehr hat oder einem die Internetfreunde im MSN, AIM und ICQ auf die Nerven gehen.
Doch wie geht's jetzt weiter?
Von zu Hause wegrennen ist out und bei Mutti mit einem selbstgepflückten Blumenstrauß vorbeischaun peinlich.
Wieso also nicht als erfahrungsbeladenes Elternteil vorbeugen?
Gerichtsfernsehn abschaffen und somit unnötigen - selbstgeschaffenen Problemen entgegenwirken?
Die Jugend will Stress und ein ermüdenes TV Programm ist für diesen Keim ein guter Nährboden.
Doch lasst uns diese Trash-Opfer schützen.
Ich appeliere also an alle Elternteile, ans Umfeld, an TV Redakteure und andere Fernseh-People: Da die Welt bekanntlich eher zur Doofheit und Uninformiertheit neigt, sollten wir etwas ändern. Mehr Information an Kaugummiautomaten und Aufklärung in Coffeeshops.
Mit dem Fernsehen verhält es sich nämlich ähnlich wie mit einer Ernährungspyramide, denn sehen wir uns unsere Kalorien-süchtigen verfetteten Ferkel doch mal an.
Aber TV Blödsinn, dann und wann in Dosen genossen, verzuckert den öden Abend vor der Glotze, so wie ein Stück Schokolade, und das macht ja bekanntlich auch nicht dick.
Doch zu viel Chunk-Marshmellow-Riegel und TV Trash lassen einen schon nach wenigen Wochen/Monaten erschrocken feststellen, was ein Übermaß an Müll anstellen kann.
Zugegeben hatte ich wohl gradezu eine traurige Erkenntnis, aber ich bin schließlich nicht hier um para-litterarischen Frohsinn in die Welt zu pumpen.

Montag, 8. Oktober 2007

Potenzielle Gefahr - Auch Ihr Tragt Verantwortung

Stelle man sich bitte einmal vor, man ist verliebt, hat eine Familie und dann kommt irgendwo ein Wahnsinniger daher gelaufen und bringt deine Familie um? Was würdest du fühlen? Du wärst voller Wut, voller Rachegefühle, voller Schmerz, voller Trauer...
Ich wünsche das weder dir, noch sonst jemanden. Aber wieso wirst du dich dazu entschließen anderes Leben auszulöschen, zu beenden, obwohl dieses Leben genauso gut verliebt sein kann, eine Familie haben kann? Nur weil dieses Lebewesen, dieses arme Reh nicht so aussieht und sich nicht so verhält wie du, heißt es noch lange nicht, dass du es zum Spaß(!) umbringen kannst. Würdest du dich wirklich gut fühlen, wenn es vor Schmerzen schreit, sich krümmt und hilflos, aufgeregt und verwirrt durch die Gegend guckt? Würdest du es gut finden zu zusehen wie es sich quählt, während es stirbt? Sag mir nicht, dass die Antwort "ja" ist und sag mir auch nicht, dass sie "nein" ist, denn allein die Tatsache, dass du solche Gedanken hegst macht mir Angst. Ich kenn dich nicht so. Ich kenne diese person nicht, die so etwas tun würde, die anderes Leben zerstören würde, so bist du nicht. Was gefällt dir daran so sehr? Die Bewunderung derer die dich nicht im Geringsten interessieren? Dein Lachen ist nur eine Maske, aus Angst wahre Gefühle zu zeigen tust du so als würde es dir wirklich Spaß machen, obwohl du weißt, dass es falsch ist, obwohl du so etwas nie tun würdest. Wieso sagst du ihnen nicht, dass sie aufhören sollen, kein Mut? Du hattest immer Mut an mir rumzumeckern, mir zu sagen was dir nicht passte und sie hatten immer den Mut andere auszulachen obwohl sie damals selbst ausgelacht wurden. Wo seid ihr denn fair, wo seid ihr denn ehrlich? Sie sind feige, so wie du. Sie sind dumm und gemein, so wie du. Aber das schlimme an dir ist, dass du ein Heuchler bist.
Sollte ich mitbekommen, dass ihr so etwas grausammes wirklich vorhabt, ausführt... dann schmeiß ich meine Prinzipien über Bort. Ich halte absolut nichts von Rache oder Hass, dass sind keine Gefühle. Aber solltest du oder besser ihr diese "ach so geniale Aktion" durchziehen, dann wart ihr meine Freunde, wobei ich nicht mal mehr weiß ob ihr es jetzt noch seid.
Solltet ihr eure perversen Fantasien ausleben, dann - und das ist jetzt keine Drohung - lernt ihr mich erst richtig kennen.

Ihr seid eine potenzielle Gefahr, was soll das, wie fängt das an und wo hört das auf? Werdet erwachsen, denn auch ihr tragt Verantwortung.