Samstag, 18. Mai 2013

One Love, ... Endless

Ich habe Dich geliebt. Schönstes Geschöpf auf Erden, mit Deiner blassen, zarten Haut. Du hast so verzaubernde Augen gehabt. Ich hasse braune Augen, so gewöhnlich und nichts-sagend. Deine Augen strahlten wie das Meer nach einem Sommergewitter. Du hast keine Ahnung wie sehr ich diese grünen-schimmernden Farben mag, sie waren das Ursprüngliche, das Vollkommene an Dir. Du hattest so samtiges Haar, ... als wir uns kennen lernten trugst Du Dein Haar verfilzt, kleine Dreadlocks bildeten sich. Du sahst aus wie ein Straßenhund den ich retten müsste, während Du einem echten Straßenhund die Pfote verbandst. Es war ein schöner Hund, aber wie sein Fell aussah, daran erinnere ich mich nicht mehr. Doch an Dein rötliches Haar erinnere ich mich, an das Gefühl Deiner Haare auf meiner Haut, an ihren Geruch und sogar an ihren Geschmack. Später hast Du sie Dir abgeschnitten, trugst eine - für uns - modische Frisur. Trugst sie kurz, hast sie eingefärbt. Rot und blond und grün... doch niemals vergesse ich ihre natürliche Farbe, ihren natürlichen rot Schimmer. Es dauerte nicht lange und Du hattest kein Haar mehr. Erst war ich schockiert, wollte Dich nicht ansehen, aber Deine wärmenden, vertrauten Augen flehten, bettelten ich solle Dich ansehen. Es dauerte, doch die Liebe zu Dir war groß, ich liebte Dich, auch ohne Haar. Ich ermutigte Dich, Du brauchtest keine Kapuze, überflüssig. Dein nackter Kopf war schön, alles an Dir war schön. Ich küsste Deinen kahlen Kopf, immer und immer wieder. Sah Dir tief in Die Augen, sagte Dir wie sehr ich Dich liebe. Wir fanden schicke Mützen, bald wurden sie zu Deinem Markenzeichen. Es gefiel Dir, wie sie mir an Dir gefielen. Es gefiel Dir, wie Du mir gefielst. Doch Du fingst an mich zu vergessen. Liest mich zu oft zurück, zu oft alleine. Du fingst an Geheimnisse vor mir zu haben. Andere Dinge waren wichtiger als ich, waren Dir wichtiger als meine Liebe zu Dir. Ich ging, verließ Dich, obwohl ich versprach es nie zu tun. Du liefst mir hinterher, wolltest und konntest nicht ohne mich. Ich schrieb Dir Briefe, Lieder, Gedichte. Du warst traurig, sagtest ich täte Dir unrecht. Es war ein Tag im Sommer, unverhofft kommt oft und so oft kamst Du. Hast auf mich gewartet im Schatten der Bäume, lässig auf einer Bank. Fingst mich ab, hieltest mich fest. Deine sanften Lippen auf meinem Mund. Mein Magen drehte sich, mein Herz raste, meine Hände zitternd, die Knie weich. Du sagtest Du wartest am Brunnen, um acht. Um halb neun riefst Du mich an... unter Tränen hob ich den Hörer ab. "Es ist vorbei!" Deine Worte zerrissen mein Herz. Ich bin nicht erschienen und habe somit Dir Dein Herz gebrochen. Es sollte ein Neuanfang werden. Ich konnte aber nicht. Ich liebte Dich so sehr, ... so unendlich. Ich wusste, ich wäre nie genug für Dich. Du wolltest die Welt, ich wollte nur Dich. Du warst so jung, so wild, so neugierig. Ich war blind. Du hast für mich die schönsten Lieder gesungen, die tollsten Dinge getan aber mir ein ums andere Mal das Herz gebrochen, jedes Mal wenn Du mich belogen und betrogen hast. Ich sage nicht, dass Du mich nicht geliebt hast, aber Du hast nicht das empfunden was ich empfand. Jede Sekunde mit Dir war ein Geschenk für mich. Jeder Kuss glich dem eines Engels. Jedes Wort erfüllte mein Herz mit Liebe. Aber, immer wenn Du fort gingst hast Du mich innerlich zerrissen. An dem Abend, um acht, übergab ich mich. Ich weinte und konnte nicht aufhören. Ich musste Dich gehen lassen, obwohl ich nicht wollte. Und so verließt Du mich, wütend und verletzt. Doch wirst Du nie verzeihen und wohl nie verstehen, dass ich dies tat, ... alles nur tat... weil ich Dich liebe.

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