Mittwoch, 24. Februar 2010

Desire. Awkward. Nasty. Insomnia.


Willkommen zurück Winter, wieder einmal.
Ich kram meinen Rollkragenpulli von ganz unten aus meinem Schrank, während die Schneeflocken so schön und leise zu Boden segeln.
Niemand hört sie je kommen und niemand würde sie je aufhalten können.
Die Ostsee, die Flüsse und Bäche sind alle zu einem gefrorenen Kunstwerk geworden.
Glänzend, glitzernd, glatt und gefährlich.
Eine unvergängliche Schönheit wie es scheint von brutaler Kälte umgeben.
Wer hält mich warm?

Der Wind bläst so kalt und obwohl ich mit meinen Schlittschuhen über's Eis gleite, fühlt sich alles so schwerfällig an.
Alle Straßen sind mit einer dicken Schicht aus Schnee und Eis bedeckt, welche irgendwie nicht zu brechen scheint.
Ich könnte von hier nach Berlin schlittern und weiter nach Dresden und zurück.
Schau doch mal über Deinen Tellerrand hinaus, kannst Du mich sehen?
Tränen stürzen wie ungehaltene Flüsse aus meinen Augen und gefrieren sofort.
Schmerz erfüllt meinen Körper und lässt ihn zittern,... diese Kälte ist unerträglich.
Und meine Lunge ist mit kleinen Eiskristallen überzogen.
Bitte halt mich warm...

Du machst mich so wütend mit der Art wie Du mich verliebt machst und mich frierend und zitternd zurück lässt.
Ich werde zu Dir kommen und mich rächen.
Die Flüsse und Bäche werden tauen und die Eisschicht der Straße wird verschwinden.
Doch das ist erst die Spitze vom Eisberg.
Ich tue alles was nötig ist um es zu ändern.
Dieses weiße Paradies wiedert mich an, ... denn es ist genaus kalt wie Deine Gefühle.
Wir laufen auf sehr dünnem Eis und könnten nicht reagieren falls was passiert, weil wir schon eingefroren sind.
Doch ich hoffe so sehr, dass der Frühling uns hier raus holen kann.
Aber im Moment können wir darauf nur warten und hoffen, dass es wirklich geschiet, während wir in diesem Wintersturm feststecken.
Ich würde Dich warm halten, bis die Sonne rauskommt.

Keine Kommentare: