Nichts ist wie es scheint und Nichts bleibt wie es war.
In der Sekunde als ich mein Bier leerte warst Du nicht mehr der Alte.
Du hast tief Luft geholt, den Blick gesenkt und vor Dich hin gemurmelt.
Ich wusste was kommt, ich wusste es die ganze Zeit.
In der Sekunde als ich Dich das erste Mal sah wusste ich wie es enden würde.
Ich weiß es immer vorher. Ich wusste es bevor Du auch nur ahntest wie weit das mit uns gehen würde.
In meinem Kopf ist es laut, ich will schreien, ich will weinen, ich will lachen, ich will - Stille.
Du hast mich all' die Jahre nervös gemacht.
Deine Anwesenheit reichte um in mir ein Durcheinander der extra Klasse auszulösen.
Dein Blick war genug um mich in die Knie zu zwingen.
Ich war Dir in der ersten Sekunde verfallen und wusste, dass es für mich böse ausgehen würde.
Ich mache nie Fehler, denn normalerweise bin ich nie die Beute.
Doch diesmal war es anders und es sollte sich rächen.
Ich hab's verdient. Wer mit dem Feuer spielt....
Und jetzt sehe ich Dich an, versuche stark und unberührt zu wirken.
Als die Worte über Deine Lippen kommen nicke ich nur beiläufig und zucke unmerklich mit den Schultern.
In der Sekunde als Du Deine gezwungen wirkende Umarmung löst bricht mein Herz in milliarden kleinster Teile.
Ich hab es immer kommen sehen und doch wünschte und hoffte ich jeden Tag es würde nie dieser alles zerstörende Tag kommen.
Ich wünschte und hoffte so sehr ich würde mich irren.
Doch ich sollte Recht behalten.
Leider.
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