Heute Nacht werde ich lang genug wach bleiben um endlich mit dem Atmen aufhören zu können und ich frage mich wie lange es dauert bevor ich aufgebe und betrunken unter dem Nachthimmel umher wanke.
Ich lege mich auf den Berg, feuchtes grünes Gras unter mir und blau schwarze Nacht über mir.
Ich trage so eine schwere Last mit mir herum, denn ich kann mich noch genau an den Tag erinnern als Du sagtest, dass Du wahrscheinlich durchdrehst, wenn Du noch eine Minute länger mit mir verbringen musst und ich frage mich ob noch eine weitere Minute Dich jetzt umbringen würde.
Ich höre lieber auf, bevor ich zu viel sage.
Jetzt bin ich alleine und im Moment geht's aber morgen wird wahrscheinlich trotzdem nicht kommen, wenn ich es nicht sein lasse.
Vergiss bitte nie die Morgende die wir zusammen verbracht haben, wie wir an die leeren Wände gestarrt haben und über das nachdachten, worauf es wirklich ankommt.
Ich weiß nicht recht, aber es scheint als würde ich versuchen Dich gehen zu lassen.
Aber ich kann die Schlinge um meinen Hals nicht lösen.
Und ich versuche Dich wissen zu lassen, dass ich das aus freien Stücken tue, für mich.
Bitte vergiss nie, dass ich Dir all' diese Briefe gewidmet habe, auch die ohne Worte.
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