Montag, 22. Oktober 2007

Um Die Welt In Einem Sandkorn Zusehen....

Wenn Du damit beginnst Dich denen aufzuopfern die Du liebst, wirst Du damit enden die zu hassen denen Du Dich aufgeopfert hast.


Es ist schwer sich Leuten hinzugeben, jemanden zu vertrauen, doch wenn man das erstmal getan hat gibt es keinen Weg zurück. Man ist verletzlich, zerbrechlich. Man fühlt sich teilweise wie vor einem großen Publikum, alle sehen einen an - achten auf jede Bewegung, auf jedes Wort. Und ist man dann jemanden verfallen bemerkt man dieses Publikum nicht mehr.
Es ist schwer ein Gefühl zu beschreiben, welches man noch nicht hatte, welches noch so neu ist. Es lässt sich einfach nichts vergleichbares finden.
Und ich glaube, dass es genau diese Ratlosigkeit ist die man hat, wenn man verliebt ist. Es ist nicht nur, dass eine andere Person einen glücklich macht, man sich in ihrer Gegenwart wohl und geborgen fühlt, ihr vertraut, Schmetterlinge im Bauch hat... nein das ist es alles nicht, nicht nur!
Es ist viel mehr. Sehr viel mehr, so viel mehr, dass mir dir Worte dafür fehlen. Ich habe keine Probleme über Gefühle zu reden, ich habe keine Probleme mich auszudrücken, aber in diesem Fall bin ich sprachlos.
Es gibt Autoren, die schreiben kitschige Romane über die Liebe, aber seltsamerweise fehlen denen nie die Worte.
Dennoch werde ich es versuchen... Kennt ihr das, wenn ihr denkt egal wie schwer es ist, egal wie unmöglich etwas erscheint, dass ihr es schaffen könntet? Wenn ihr wisst, egal in welcher Stimmung ihr seid, dass da jemand ist, der euch da durch begleitet? Wenn ihr Probleme habt und die beruhigende Gewissheit habt nicht alleine damit zu sein?
Viele Menschen glauben nicht an die Liebe, sondern nur an eine Liebe oder an gar nichts. Viele Menschen sind nur miteinander zusammen, weil sie sich schon so aufeinander eingestellt haben, weil sie schon seit Ewigkeiten zusammen leben, eine Sache der Gewohnheit, keine Gefühlssache. Vielleicht mögen sie sich, haben sich lieb aber sie lieben sich nicht. Ich finde es nicht nur erschreckend, sondern viel mehr traurig.
Ich will das nicht, ich will geliebt werden. Ich möchte auch in Zukunft (egal ob nah oder fern) wissen, dass es richtig ist mit der Person zusammen zu sein, neben der ich jeden Morgen aufwache. Ich will mich nicht irgendwann fragen, was ich mit meinem Leben gemacht habe, wo meine Zeit, meine Jugend hin ist. Ich werde sehr viel dafür tun, damit es nicht so weit kommt. Und das sollten viele Paare tun. Kommunikation ist wichtig, einige Sachen werden schon leichter wenn man darüber redet, Missverständisse werden geklärt oder gar gänzlich aus der Welt geschafft. Gefühle kann man nicht immer nur zeigen, man muss auch darüber reden. Ebenso wie man es nicht nur immer sagen kann, sondern auch zeigen sollte. Und so muss das laufen. Man will nicht jeden Tag hören, dass man geliebt wird, man erwartet auch nicht jede Woche einen Blumenstrauß.

Nun zum Zitat,..... man kann und sollte viel für eine Beziehung tun, aber man darf sich dabei nicht verlieren. Denn meiner Meinung nach gibt es nur eine ganz schmale Grenze zwischen Liebe und Hass. Viele Paare gehen auseinander und vergessen ihre guten Zeiten, streiten sich und letztendlich wurde aus dem gefühlvollem "Ich liebe Dich" ein herzbrechendes "Ich hasse Dich".
Ich persönlich hasse nicht, da ich der Auffassung bin, dass man nur jemanden hassen kann, den man einmal geliebt hat, und jemanden den man einmal geliebt hat, kann man nicht hassen.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich bin glücklich, ich bin verliebt. Und ich möchte, dass das so bleibt. =)

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