Dienstag, 2. Oktober 2007

From Depths Of Dreams

Wieso kann ich nicht um Etwas weinen, was mir einst so wichtig war?
Wieso fühle ich mich weder traurig, noch schlecht deswegen?
Wieso bin ich sorglos, wo ich doch die letzten Monate verzweifelt Antworten suchte, auf Dinge die nie lösbar schienen.
Ich verstehe es nicht, aber es ist jetzt unwichtig, denn jetzt geht es mir gut, jetzt bin ich da wo ich sein wollte. Erwacht aus einem Alptraum.
Diese bedrückende Stimmung ist wie weggefegt. Und dort wo ich Nacht für Nacht in meinem Bett lag, einsam und traurig, träume ich jetzt nicht nur von einem besseren Leben, sondern lasse mich viel mehr inspirieren und freue mich auf jeden neuen Tag. Mir ist klar, dass es mit großen Schritten auf den Winter zu geht, aber das macht mir nichts aus. Es war ein trauriger, verregneter Sommer - aber vielleicht wird es ein schöner, strahlender Winter.
Ich träume nicht mehr davon glücklich zu sein, träume nicht davon wie schön alles sein könnte, ich träume nicht mehr meine Realität, denn besser kann ein Traum nicht sein.
Ich habe mich immer gefragt wann es aufhört zu regnen und jetzt weiß ich, dass es egal ist, so lange DU bei mir bist.
Wenn wir morgends vom Fenster aus den Nebel sehen, den Sonnenaufgang, wenn wir zusammen im Regen stehen, dann weiß ich, dass es richtig war diesen Weg zu gehen.
Ich habe weder Entschuldigigungen für meine Worte, noch zweifel ich an ihnen, denn noch nie waren Träume und Regen so schön, so erfrischend, so belebend.


Nun meine Frage: Wieso kann ich nicht um Etwas weinen, was mir einst so wichtig war?

Weil es keinen Grund dafür gibt. Zeiten ändern sich, Menschen ändern sich. Doch tun sie dies nicht, hat man ein Problem. Ich habe dieses Problem gelöst. Wieso sollte ich also noch traurig sein?
Ich war nur traurig als ich dachte bzw merkte, dass meine Träume nie wahr werden würden, wenn ich so weiter machen würde.
Jetzt ist alles anders, denn DU hast mich aufgeweckt. Danke! Von dem Tag an musste ich nicht mehr träumen, denn ich wusste, dass DU real bist.

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