Dienstag, 29. Januar 2008

Von "Angst" Vor Der Freude

Nur weil man sich so dran gewöhnt hat, ist es nicht normal.

Nur weil man es nicht besser kennt, ist es nicht - noch lange nicht - egal...




Ich sitz hier und spiel mit meinem Messer rum, mich fragend ob jetzt alles gut wird. Ob ich jetzt auf dem rechten Weg bin oder wieder einen folgen schweren Fehler begehe.
Ich denke nicht, dass "Angst" das richtige Wort wäre mein Gefühl zu beschreiben, aber es geht ziemlich in die Richtung. Je mehr schief geht bzw. nicht klappt wie ich gedacht hatte und je öfter ich mich mit den Personen in die Haare bekomme, mit denen ich die nächsten 3 Jahre auskommen sollte, desto stärker werden die Zweifel, desto größer die Befürchtung einen Rückzieher zu machen.
Ich weiß, dass das eine große Chance wär, ein großer Schritt und das es wahrscheinlich wieder eine tolle Zeit in meinem Leben wird, vllt. sogar die tollste überhaupt. Aber der Gedanke, dass es schief gehen könnte hat sich so in mir eingenistet, dass ich mir ernsthaft Alternativvorschläge überlege (und ich denke ihr wisst, wieviel ich davon(!) halte)....
Ich denke ich habe "Angst" davor dort alleine zu sein. Ich hab dann nicht mal das, was mich hier die 2 Jahre lang aufgemuntert hat - meine Haustierchen. Niemand der sich freut wenn Du nach Hause kommst, niemand der auf Dich wartet, niemand der es genießt wenn Du ihm Aufmerksamkeit schenkst, niemand der dankbar dafür ist, dass Du jeden Tag auf's neue für ihn da bist - und somit auch niemand den ich betütteln kann, niemand bei dem ich mich ausheulen kann, niemand der sich alles anhört ohne Widerworte zu geben, niemand ....
Dieser Schritt fordert mehr Opfer als erwartet. Und mit Sicherheit werde ich mehr enttäuscht als ich jetzt denke. Das Leben ist unfair! Wenn man sich wenigstens auf eine Person verlassen könnte, von der man annimmt, dass man zu seiner kleinen Welt gehört, doch wahrscheinlich ist Verlässlichkeit für Menschen unmöglich. Es ist alles so schwer zu erlangen und so leicht zu verlieren. Heute ist noch alles sicher und die Sonne scheint und morgen liegt die Welt in Schutt und Asche und man hat alles verloren.

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