Dienstag, 15. Januar 2008

Die Animalität Des Aktes

Sie lagen gemeinsam im Bett, eng umschlungen. Es war noch recht früh, erst kurz nach Sonnenaufgang, also konnte es erst kurz nach 8 gewesen sein. Er strich ihr sanft die Haare aus dem Gesicht und gab ihr einen Kuss, sie lächelte müde. "Guten Morgen mein Schatz" , flüsterte er und löste sich von ihr, doch seine Idee jetzt Frühstück ans Bett zubringen, wurde von ihr nicht genehmigt. Statt dessen setzte sie sich auf ihn, zog ihr T-Shirt aus, beugte sich vor, so dass ihr Mund direkt an seinem Ohr war und flüsterte: "Ich will mit Dir schlafen!"
Er umarmte sie und streichelte ihren Rücken, insgeheim freute er sich, denn das war nach der schwierigen Zeit eines der schönsten und süßesten Dinge die sie gesagt hatte.
Er stieß sie von sich runter, so dass sie auf dem Rücken lag, beugte sich über sie und began sie zu küssen. Erst ihre Lippen, ihren Hals, ihre Schultern, ihre Brüste, ihren Bauch... dann zog er ihr langsam ihre Hotpans aus und fing an sie zwischen den Beinen zu streicheln und kurze Zeit später auch da zu küssen.
Nach zehnminütigem Rumgestöhne, packte sie ihn an seinen Haaren und zog ihn hoch. "Fick mich" flüsterte sie ihm zu. Er legte sich auf den Rücken und sie setzte sich auf ihn. Mit ihrem Gewicht drückte sie ihn nach unten, um seinen Schwanz tief in ihr zu spüren. Sie beugte sich vor und er strich sanft mit seiner Zunge ihren Hals lang, hob sie wieder etwas hoch und richtete sich auf, so dass sie beide fast saßen, wären sie es taten. Sie machte ein Hohlkreuz und gab sich ganz der Animalität ihres Aktes hin.
Er stieß sie von sich weg und legte sich auf sie, ihre langen Beine umschlungen ihn, ihre Fingernägel borten sich in seinen Rücken, als er sich in ihr bewegte. Je schneller und heftiger er stieß, desto tiefer wurden die Kratzer. Doch der Schmerz ließ seine Lust noch weiter steigen.
Er fing an sie zu würgen,... und ihr schien es zu gefallen. Ab und an ließ er locker um sie stöhnen zu hören, doch sobald er das tat ergriff sie seine Hand um ihn zu zeigen, dass er weiter machen sollte. Er küsste sie auf den Mund, trotz des wilden Sex, sehr zärtlich. Sie öffnete ihre Beine und stieß sich etwas von ihm ab, so dass er hoch genug kam, damit sie unter ihm vor kommen konnte. Sie rollte sich auf den Bauch, hob ihren Hintern, machte ein Hohlkreuz und blickte verführerisch nach hinten. Er kniete sich hinter ihr, packte sie an den Hüften, drang wieder in sie ein und began zu stoßen. Sie stöhnte laut in dem Takt in dem seine Hüften gegen sie ruckten. Seine Hände glitten über ihren Rücken, zu ihrem Hals, durch ihre kurzen Haare und wieder zurück zu ihren Hüften. Er stieß immer heftiger und dann... kamen sie - zur gleichen Zeit.
Er legte sich auf den Rücken und streichelte ihren Kopf, welcher auf seiner Brust lag.
"Das war... einfach... wow" , flüsterte sie. "Ja, da hast Du recht, Baby" , erwiderte er und grinste vor sich hin.
Nachdem sie einige Minuten rumgedöst hatten stand er auf und begab sich in die Küche um Frühstück zu machen. Sie hingegen blieb im Bett, drehte sich auf den Bauch, zündete sich eine Eve an, kramte ihr weißes Buch unterm Bett hervor, nahm den Kugelschreiber vom Nachttisch und began wieder zu schreiben.

Für Hass und Liebe, die Gefühle, gibt es keinen Plan.
Du gabst mir nur ein kleines Lächeln zwei Sekunden lang.
Ich dachte jeden Tag an Dich und mir wurde klar was ich für Dich empfand, und dass es wohl Liebe war.

Er setzte den Kaffee auf, schob die Brötchen in den Backofen, packte Teller, Messer und diversen Brotaufstrich auf ein Tablett und ging wieder ins Zimmer. "Wo möchte meine Prinzessin frühstücken, im Bett? ... Was schreibst Du denn da?" Sie drehte sich zu ihm um und sah ihn mit großen Augen an. "Ja, im Bett wär prima." Er nickte und zeigte dann auf das Buch, während er zurück ins Bett kroch. "Was,... was schreibst Du denn da rein?" Er wusste es zwar, sah sie dennoch leicht verunsichert an. Sie lächelte sanft. "Ich schreibe so dies und das, aber stehts mit ein und derselben Botschaft." Er warf ihr einen fragenden Blick zu, daraufhin kam sie ein Stück näher zu ihm und hauchte ihm ins Ohr: "...Wie sehr ich Dich liebe."




Diese "4-teilige-Kurzgeschichte" widme ich einer ganz besonderen, einzigartigen, unbeschreiblichen Person.
... Einer Person die mich jedes Mal aufs neue inspiriert und dafür bin ich sehr dankbar.

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